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Drei Starts, drei Siege – so lautet die Bilanz für den Äthiopischen Leichtathletik-Verband (EAF) nach den Vorläufen über 1.500m der Frauen bei den Hallen-Weltmeisterschaften 2022 in Belgrad. Die Leistungen von Axumawit Embaye, die die beste Vorlaufzeit erzielte, Hirut Meshesha und…


Drei Starts, drei Siege – so lautet die Bilanz für den Äthiopischen Leichtathletik-Verband (EAF) nach den Vorläufen über 1.500m der Frauen bei den Hallen-Weltmeisterschaften 2022 in Belgrad. Die Leistungen von Axumawit Embaye, die die beste Vorlaufzeit erzielte, Hirut Meshesha und der erklärten, absoluten Gold-Favoritin Gudaf Tsegay nähren die Hoffnungen auf einen „Sweep“ im Finale der besten Zwölf am morgigen Samstag um 20:35 Uhr.
Embaye attackierte im ersten Vorlauf, der mit einem kuriosen Fehlstart für Aufsehen gesorgt hatte, zum Glockenton der letzten Runde und lief einen großen Vorsprung von über einer Sekunde auf Winnie Nanyondo aus Uganda heraus. Ihre für einen Vorlauf gute Endzeit von 4:04,83 Minuten wurde nicht mehr getoppt. Meshesha diktierte den zweiten Vorlauf, an ihre Fersen hatte sich die US-Amerikanerin Josette Norris geheftet, die wohl am ehesten das rein äthiopische Stockerl verhindern könnte. Und Hallen-Weltrekordhalterin Gudaf Tsegay begnügte sich mit einem zurückhaltenden Lauf, dennoch stand sie am Ende klar als Siegerin des Laufs in 4:06,71 Minuten fest.
Die Aufgabe für die Teilnehmerinnen an den Vorläufen war überschaubar: Von 19 teilnehmenden Athletinnen in drei Läufen erreichten jeweils die Top-3 sowie die drei weiteren Läuferinnen mit den schnellsten Zeiten einen Platz im Finale. Dort stehen drei Europäerinnen. Claudia Mihaela Bobocea aus Rumänien übernahm wenig überraschend die Initiative im ersten Vorlauf, weil sie das gerne tut, und hielt sich im Finale die Australierin Linden Hall vom Leib. Hall, die ihre allererste Hallensaison bestreitet, verpasste trotz einer Saisonbestleistung von 4:06,69 Minuten die Top-Drei, stieg aber als Zeitschnellste der restlichen Athletinnen ins Finale auf.
Auch im zweiten Vorlauf wurde der Frontrun mit Rang drei belohnt. Diesen übernahm Alma Delia Cortes aus Mexiko, die – deutlich distanziert von Meshesha und Norris – sich gegen die Französin Aurore Fleury durchsetzte. Im dritten Vorlauf lief Sara Kuivisto, die bei den Olympischen Spielen 2020 gleich vier finnische Landesrekorde aufgestellt hat, aktiv und hielt stets eine Top-Position. Sie wurde schlussendlich Dritte hinter Tsegay und der Kanadierin Lucia Stafford, die sich Rang zwei mit einer entschlossenen Attacke 300 Meter vor dem Ziel gesichert hat. Marta Perez aus Spanien sprang genau so wie die US-amerikanische Meisterin Heather MacLean, die sich überraschend schwer tat, über die Zeitregel auf den Finalzug auf.
Vorlauf 1
Vorlauf 2
Vorlauf 3
Q direkte Finalqualifikation
q Finalqualifikation über die Zeitregel
* neue Saisonbestleistung
** neuer japanischer Hallenrekord