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Callum Hawkins kratzt an sub-1-hours

Nur wenige Tage, nachdem Callum Hawkins schottischer Landesrekord im Halbmarathon durch eine zu kurze Strecke beim Halbmarathon in Glasgow letzten Herbst aberkannt wurde (siehe RunAustria-Bericht), hat der 24-Jährige bei der 71. Auflage des Kagawa Marugame International Halbmarathon einen draufgelegt und…

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© Veranstalter / Getsurikui
© Veranstalter / Getsurikui
Nur wenige Tage, nachdem Callum Hawkins schottischer Landesrekord im Halbmarathon durch eine zu kurze Strecke beim Halbmarathon in Glasgow letzten Herbst aberkannt wurde (siehe RunAustria-Bericht), hat der 24-Jährige bei der 71. Auflage des Kagawa Marugame International Halbmarathon einen draufgelegt und sich die regionale Bestleistung zurückgeholt. Dem Olympia-Neunten im Marathon gelang im fernen Japan ein glanzvolles Rennen, an dessen Ende er an der Marke einer Stunde kratzte und nur wenige Hunderstelsekunden darüber blieb. Damit ist Hawkins, der aktuell in einem Höhenflug sitzt, der zweitschnellste Brite im Halbmarathon aller Zeiten. Lediglich Mo Farah thront noch über ihm. Mit einer Zeit von 1:00:00 Stunden, aktuelle Weltjahresbestleistung, teilt Hawkins nun das Schicksal mit dem Amerikaner Dathan Ritzenhein, der ebenfalls über diesen Hausrekord verfügt. „Ich bin natürlich sehr glücklich mit dieser Zeit. Aber es ist schon ärgerlich, dass eine Sekunde gefehlt hat, um unter einer Stunde zu blieben“, sagte er nach dem Rennen. Bisher haben nur fünf Nicht-Afrikaner einen Halbmarathon unter einer Stunde geschafft: Mo Farah, der Brasilianer Marilson dos Santos, der US-Amerikaner Ryan Hall, der Neuseeländer Zane Robertson (übrigens vor zwei Jahren auch in Marugame) und der Spanier Fabian Roncero. Dass Hawkins sich in diese Auflistung einreiht, scheint in seiner aktuellen Verfassung nur noch eine Frage der Zeit.

Start-Ziel-Sieg

Beeindruckend war vor allen Dingen, auf welche Art und Weise Hawkins seine persönliche Bestleistung so deutlich unterbieten konnte. Vom Start weg setzte sich der Schotte an die Spitze und hielt diese Position bis zum Ziel. Nach einem überschaubaren ersten 5-Kilometer-Teilstück mit einer Zeit von 14:20 Minuten wurde das Rennen immer schneller. Zur Halbzeit lagen sowohl der schottische als auch der japanische Landesrekord in der Luft. Zweiterer wurde unwahrscheinlich, als einzig Abraham Kipyatich aus Kenia einer Tempoverschärfung von Hawkins widerstehen konnte. Die Verfolger fielen zurück und so verpasste der schnellste Japaner, Daichi Kamino in einer Zeit von 1:01:04 Stunden auf Rang fünf den japanischen Landesrekord von Atsushi Sato (1:00:25 Stunden, 2007) klar. Die Verbesserung der nationalen Bestmarke war das große Ziel des Veranstalters für die heurige Auflage.
Vorne attackierte Hawkins erneut und setzte sich nach 15 Kilometern von seinem letzten verbliebenen Konkurrenten ab. Salutierend durchbrach der Sieger das Zielband, im letzten Augenblick schob sich aber noch eine „1“ vor seiner Laufzeit. Mit einem Rückstand von knapp einer Minute belegte der Äthiopier Atsedu Tsegay den zweiten Platz. Der 25-Jährige ist immerhin der Halter des äthiopischen Landesrekords. Kipyatich fiel in der Schlussphase noch hinter seinem in Japan lebenden Landsmann Joel Mwaura zurück. Mitfavorit Kenneth Kipkemoi musste sich sogar mit dem achten Platz zufrieden geben.

Kirwa siegt im Alleingang

Das spannendste Duell im Rennen der Damen war jenes zwischen Topfavoritin Eunice Kirwa und dem Streckenrekord, den die Japanerin Kayoko Fukushi hält. Bis Kilometer 15 war die Olympia-Silbermedaillengewinnerin im Marathon noch auf Kurs, danach verlor sie an Geschwindigkeit. In einer Zeit von 1:08:07 Stunden gewann die für den Bahrain laufende Kenianerin, die im März den Nagoya Marathon anstrebt, dennoch klar. Nach den Japanerinnen Yasuko Hashimoto und Kayoko Fukushi (die insgesamt sogar dreimal gewann) sowie der Äthiopierin Tiki Gelana ist Kirwa die vierte Läuferin in der jüngeren Geschichte der Veranstaltung, die ihren Titel erfolgreich verteidigen konnte. Zweite wurde die US-Amerikanerin Amy Cragg, deren Landsfrau Shalane Flanagan ihren Start kurzfristig absagte. Daher ging der letzten Podestplatz an die Marathon-Debütantin Riko Matsuzaki aus Japan.
 

Ergebnisse Kagawa Marugame International Halbmarathon

Herren
1. Callum Hawkins (GBR) 1:00:00 Stunden
2. Atsedu Tsegay (ETH) 1:00.58 Stunden
3. Joel Mwaura (KEN) 1:00:59 Stunden
4. Abraham Kipyatich (KEN) 1:01:0 Stunden
5. Daichi Kamino (JPN) 1:01:04 Stunden
6. Suguru Osako (JPN) 1:01:13 Stunden
7. Yuta Shitara (JPN) 1:01:19 Stunden
8. Kenneth Kipkemoi (KEN) 1:01:27 Stunden
9. Kazuki Tamura (JPN) 1:01:56 Stunden
10. Jonathan Ndiku (KEN) 1:02:07 Stunden
Damen
1. Eunice Kirwa (BRN) 1:08:07 Stunden
2. Amy Cragg (USA) 1:08:27 Stunden
3, Riko Matsuzaki (JPN) 1:11:04 Stunden
4. Miho Shimizu (JPN) 1:11:07 Stunden
5. Chikako Mori (JPN) 1:11:40 Stunden
6. Eri Hayakawa (JPN) 1:11:43 Stunden
7. Eloise Wellings (AUS) 1:12:30 Stunden
8. Moena Nakamura (JPN) 1:13:35 Stunden
9. Ami utsunomiya (JPN) 1:13:39 Stunden
10. Miharu Shimokado (JPN) 1:13:41 Stunden
Kagawa Marugame International Halbmarathon

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