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2:00:35 Stunden – der neue Weltrekord durch Kelvin Kiptum

Der junge Kenianer Kelvin Kiptum nutzte die hervorragenden Marathon-Bedingungen am Sonntagfrüh zentralamerikanischer Zeit beim Chicago Marathon für einen historischen Auftritt. In einer Zeit von 2:00:35 Stunden pulverisierte der 23-Jährige in seinem dritten Marathon die Weltrekordzeit von Marathon-Legende Eliud Kipchoge um 34 Sekunden. Wie beim London Marathon im Frühjahr absolvierte Kiptum dabei die zweite Marathon-Hälfte in unter einer Stunde und rückte damit einem ersten sub-2-Marathon unter Berücksichtigung aller Wettkampfregeln des Leichtathletik-Weltverbandes (World Athletics) einen großen Schritt näher.
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Es mag manchem, der mit der Karriere von Eliud Kipchoge seit vielen Jahren mitfiebert, zu schnell gehen. Der 38-Jährige, der 2019 in Wien bei einer auf ihn zugeschneiderten Inszenierung eines Rennens nachgewiesen hat, dass ein Mensch in der Lage ist, die 42,195 Kilometer lange Distanz in unter zwei Stunden zurückzulegen, hat Jahr für Jahr in einer langen Marathon-Karriere Schritt für Schritt gesetzt, bis er bei einer Zeit von 2:01:09 Stunden angelangt ist. In Berlin 2022. Davor war er viele Jahre Weltklasse im 5.000m-Lauf, gewann Olympische und WM-Medaillen, unter anderem den famosen WM-Titel 2003 in Paris im Dreikampf mit den Legenden Hicham El Guerrouj und Kenenisa Bekele, der sein karrierebegleitender, großer Rivale werden sollte. Dieser Eliud Kipchoge startete seine Marathon-Karriere mit 2:05:30 Stunden, steigerte sich kontinuierlich, erlebte den Boost durch die Innovationen auf dem Schuhmarkt, was die elitären Modelle betrifft, professionalisierte sich, sein Umfeld und den Marathon, errang historische Erfolge und eine beispiellose Sieges- und Erfolgsserie, die auch zwei Olympische Goldmedaillen enthält.

RunAustria-Lesetipp: Der Bericht über den Chicago Marathon der Frauen

Sifan Hassans Glanz im Schatten von Kiptum

Auf Anhieb Marathon-Star

Nun kommt ein Landsmann, der jenes Szenario erfüllt, auf das Fachleute schon seit Jahren hindeuten und welches bei den Frauen schon des öfteren zu starken Leistungen im Marathon geführt hat. Nämlich ein Ausnahmetalent, das nicht den klassischen Weg über die Bahn in den Marathon nimmt, sondern in jungen Jahren für den Straßenlauf ausgebildet ist und mit der jugendlichen Frische und Kraft auch die Traditionsdistanz in Angriff nimmt. Kelvin Kiptum ist 23 Jahre alt, debütierte im Jahr 2019 auf europäischer Bühne im Halbmarathon und lief in Lissabon auf Anhieb unter einer Stunde. Er steigerte sich, die Halbmarathonzeit von 58:42 Minuten beim Valencia Halbmarathon 2020, als im Weltrekordrennen von Kibiwott Kandie so manche starke Leistung auf den Spitzenplätzen im Verborgenen der Aufmerksamkeit blieb, ist seine beste. Sechs Halbmarathons unter einer Stunde lief Kiptum, einen unter 59 Minuten, aber keinen in den absoluten Weltklasseregionen.

Dort agiert er, seitdem er Marathon läuft – und zwar auf Anhieb. Das wundersamste Marathon-Debüt aller Zeiten in 2:01:53 Stunden beim Valencia Marathon 2022 kündigte bereits Großtaten an. Der Sieg beim London Marathon in einer Zeit von 2:01:25 Stunden verifizierte, dass die Valencia-Leistung keine Eintagsfliege war. Was damals beeindruckte, war die Tatsache, dass Kiptum die zweite Marathon-Hälfte unter einer Stunde gelaufen war – bei übrigens alles andere als einfachen Bedingungen. Das hatte es zuvor noch nie gegeben, überhaupt war mit Eliud Kipchoge in Berlin 2022 erst einmal ein Läufer bei einem zertifizierten City-Marathon eine Marathon-Hälfte unter einer Stunde gelaufen, er damals die erste. Nun steht Kelvin Kiptum trotz Trainingsrückstands im Sommer und zurückhaltenden Parolen im Vorfeld, die wohl auch Druck wegnehmen sollten, bei einer Zeit von 2:00:35 Stunden. 34 Sekunden unter der Kipchoge-Zeit, der nun als Weltrekordhalter entthront ist.

Entthront ist auch der Berlin Marathon als Weltrekordstrecke – zwei Wochen lang für beide Geschlechter, aber nach 20 Jahren als Männer-Weltrekordstrecke. Paul Tergat lief in der deutschen Hauptstadt 2003 als Erster unter 2:05 Stunden, es folgten sieben weitere Weltrekorde auf Berliner Boden. Nun hat Chicago, Weltrekordstrecke u.a. zwischen 1999 und 2003, den Weltrekord zurück – in 2:00:35 Stunden, der Fortschritt in den letzten 20 Jahren ist gewaltig – aber nicht übertrieben viel größer als in den 20 Jahren vor Tergat.

© Bank of America Chicago Marathon / Kevin Morris

Ein Mann ohne Schmerzen

Binnen eines Jahres ist Kelvin Kiptum also vom Marathon-Debütanten zum Streckenrekordhalter von Valencia, London und Chicago – und das gleichzeitig – aufgestiegen und ist neuer Weltrekordhalter. Drei Marathonsiege in drei Rennen, eine Rampe für eine unvergleichliche Karriere, wenngleich die 16 Marathonsiege bei 19 Marathons von Kipchoge eine unglaubliche Leistung sind. Gegenüber „Let’sRun.com“ sagte der Kenianer, dass er bei einem Marathon noch nie Schmerzen verspürt habe.

Kelvin Kiptums Halbmarathon-Splits: 1:00:48 Stunden / 59:47 Minuten
Kelvin Kiptums 5km-Teilzeiten: 14:26 / 14:16 / 14:27 / 14:30 / 14:25 / 14:27 / 13:51 / 14:01 / 6:12 (2,195 km) Minuten

Die idealen Laufbedingungen in „Windy City“, dieses Mal fast ohne Wind, mit niedrigen Temperaturen und einer Wolkendecke, teilte Kiptum nur die ersten Kilometer in der Spitzengruppe. Später sollte er sagen, dass er bereits zu diesem Zeitpunkt das Gefühl hatte, den Weltrekord unterbieten zu können. Das enorm hohe Starttempo war ihm anscheinend zu langsam, er legte einen 5km-Split von 14:16 Minuten ein, um zu einer 10km-Zwischenzeit von 28:42 Minuten zu kommen. Zu diesem Zeitpunkt hielt nur der wagemutige Marathon-Debütant Daniel Mateiko, übrigens mit der besseren Halbmarathon-Bestleistung als Kiptum ausgerüstet, mit. Der Vorsprung des Duos, das von fachkundigen Pacemakern geführt wurde, wuchs nun rasant an, bei Kilometer 20 hatten die beiden bereits eineinhalb Minuten zwischen sich und den Rest des gut besetzten Elitefelds. Anfangs der zweiten Marathon-Hälfte pendelte sich der Abstand zwischen 1:30 und 1:50 Minuten ein, es war tatsächlich die „langsamste“ Phase des Rennens für Kiptum, der nach der Zwischenzeit bei Kilometer 30, die er mit Mateiko in 1:26:31 Stunden absolvierte, Vollgas gab.

Der Mann der zweiten Hälften

Es folgte nun eine der irrsten Marathon-Finals. Kiptum legte, wohlgemerkt nun im Alleingang, Kilometer im Schnitt von 2:46 bis 2:48 Minuten auf die Bahn und das über die Distanz von zwölf Kilometern. Zur Verdeutlichung: Der Split zwischen Kilometer 30 und Kilometer 40 von Kiptum in Chicago ist deutlich schneller als der österreichische 10km-Rekord! Damit schob er sich virtuell unter die Weltrekord-Vergleichsmarke von Kipchoge und schaffte wie in London eine zweite Marathon-Hälfte in einer Zeit, von der die europäische Elite im Halbmarathon träumt: 59:47 Minuten, sogar noch zwei Sekunden „langsamer“ als beim London Marathon. Aber Kiptum hält nun die drei schnellsten zweiten Marathon-Hälften der Marathon-Geschichte, bei drei Marathons – ein Phänomen! „Ich wusste, dass ich eines Tages der Weltrekordhalter sein würde. Dass das schon heute klappen würde, hatte ich vorher gar nicht im Kopf – aber ich bin sehr glücklich!“, sagte Kiptum.

Nun mag zurecht darüber diskutiert werden, ob der schließlich aussteigende Daniel Mateiko, derlaut „Let’s Run“ in London zum Pacemaker-Team Kiptums gehört hatte, tatsächlich ernsthaft im Sinn hatte, den Marathon zu Ende zu laufen oder ob er als inoffizieller Aushilfstempomacher für Kiptum agierte – dass die offiziellen Pacemaker bei diesem Höllentempo schon beim Halbmarathon Probleme hatten, das Tempo zu halten, ist keine Überraschung.

Europarekordhalter am Stockerl

Unglaubliche drei Minuten und 27 Sekunden Abstand legte Kelvin Kiptum zwischen sich und Vorjahressieger Benson Kipruto auf dem zweiten Platz, dabei verbesserte Kipruto seine persönliche Bestleistung auf eine Zeit von 2:04:02 Stunden. Was vor 15 Jahren noch ein Weltrekord gewesen wäre (damals lief Haile Gebrselassie in Berlin als Erster unter 2:04 Stunden), ist heute nur mehr den 30. Platz in der ewigen Weltbestenliste und den 16. Platz in der ewigen kenianischen Bestenliste wert.

Auch wenn es den Anschein hatte, dass Kiptum in Chicago in einer eigenen Liga agierte, entwickelte sich hinter ihm ein gutes und schnelles Rennen. Eine siebenköpfige Gruppe überquerte die Zeitnehmungsmatte beim Halbmarathon in 1:02:21 Stunden. Bei Kilometer 30 fiel Dawit Wolde aus der Gruppe, wodurch noch vier Läufer übrig blieben. Die Verfolgergruppe zerbrach erst auf den letzten Kilometern, Kipruto finishte in 2:04:02 Stunden vor Europarekordhalter Bashir Abdi, der eine Zeit von 2:04:32 Stunden erzielte. Es war die drittschnellste Marathonzeit für den 34-jährigen Olympia- und WM-Medaillengewinner aus Belgien und der sein vierter Marathon unter 2:05 Stunden. Außer ihm hat nur der Türke Kaan Kigen Özbilen in der europäischen Bestenliste mehr als einen sub-2:05-Marathon, insgesamt gab es das ohnehin erst achtmal.

Bashir Abdis Halbmarathon-Splits: 1:02:21 / 1:02:11 Stunden
Bashir Abdis 5km-Teilzeiten: 14:44 / 14:55 / 14:45 / 14:41 / 14:45 / 14:18 / 14:46 / 14:49 / 6:49 (2,195 km) Minuten
© Bank of America Chicago Marathon / Kevin Morris

Lebenszeichen für den US-Marathonlauf

In den letzten Jahren stand, auch begründet durch die Durststrecke von Galen Rupp, in den USA die Marathonszene der Männer klar im Schatten der Frauen. Bis zum gestrigen Sonntag hatte keine der US-Läufer das Marathon-Limit von 2:08:10 Stunden für die Olympischen Spiele in der Tasche. Das hat sich in Chicago schlagartig geändert. Conner Mantz, der Mann, der das schnellste US-Marathon-Debüt vor einem Jahr an gleicher Stelle hingelegt hat, schaffte den kleinen Sprung über die bedeutende Marke und finishte als Sechster hinter dem ehemaligen Chicago-Sieger Seifu Tura. Der 26-jährige Amerikaner war letztendlich der Beste aus jener Gruppe, die auf das Olympia-Limit anlief, und erzielte mit einem positiven Split eine Zeit von 2:07:47 Stunden, ex aequo mit dem heutigen Startrainer Dathan Ritzenhein Rang vier in der ewigen Bestenliste der USA. Überraschenderweise hat auch Clayton Young, bisherige Bestleistung von 2:11:51 Stunden, gut vier Monate vor den US-Trials im Marathon, wo die Startplätze für Paris ausgefochten werden, das Limit in der Tasche. Der 30-Jährige, ein Trainingspartner von Mantz, verbesserte sich um fast vier Minuten auf Rang sieben der ewigen US-Bestenliste, 2:08:00 Stunden genau. Und auch Altstar Galen Rupp, mittlerweile schon 37, sorgte nach der besten Marathon-Vorbereitung seit langem für ein Lebenszeichen und finishte in einer Zeit von 2:08:48 Stunden als drittbester Amerikaner, es war sein erst zweites Wettkampfergebnis seit der WM 2022. Obwohl ohne Olympia-Limit in der Tasche ist der Routinier nun in einer besseren Ausgangsposition vor den Trials als vor dem Chicago Marathon. Die US-Dichte war freilich gigantisch: Mit dem 38-jährigen Sam Chelanga (2:08:50), der eine massive Bestzeit erzielte, und Brian Shrader (2:09:46) blieben insgesamt fünf US-Boys unter 2:10 Stunden.

Conner Mantz’ Halbmarathon-Splits: 1:03:21 / 1:04:26 Stunden
Conner Mantz’ 5km-Teilzeiten: 15:25 / 14:59 / 14:47 14:49 / 15:03 / 15:00 / 15:07 / 15:32 / 7:05 (2,195 km) Minuten

Laut „Let’s Run.com“ gab es in der US-Geschichte erst einen Marathon mit zwei Amerikanern unter 2:09 Stunden, nämlich 1982 in Boston mit dem legendären Duell zwischen Alberto Salazar und Dick Beardsley. Dieses Mal waren es gleich vier. Der Wermutstropfen ist jedoch, dass sowohl Rupp als auch Chelanga bei Kilometer 35 noch deutlich auf Kurs unter dem Limit waren. Doch die amerikanische Topgruppe musste dem Angangstempo von 1:03:21 Stunden für den ersten Halbmarathon im Kollektiv auf den letzten sieben Kilometern Tribut zollen.

Herbert Kopp unter 2:30 Stunden

Zweitbester Europäer in Chicago hinter Bashir Abdi war Jordan Gusman, der in einer Zeit von 2:13:13 Stunden einen neuen Marathonrekord für Malta aufstellte. Eine tolle Leistung lieferte auch der Österreicher Herbert Kopp (LG Decker Itter) ab, der zum ersten Mal in seiner Karriere unter 2:30 Stunden lief – nach einem plangemäßen Rennen mit leicht positivem Split in einer Endzeit von 2:29:39 Stunden. Für die österreichische Marathonszene ist das eine beachtliche Leistung, für den Chicago Marathon 2023 keine außergewöhnliche. Gleich 146 männliche Läufer blieben unter 2:30 Stunden, nicht weniger als 2.975 unter drei Stunden! Insgesamt war das Feld des Chicago Marathon 48.580 Marathon-Begeisterte groß, der männliche Anteil lag bei 53,2%.

Herbert Kopps Halbmarathon-Splits: 1:14:31 / 1:15:08 Stunden
Herbert Kopps 5km-Teilzeiten: 17:43 / 17:29 / 17:36 / 17:47 / 17:52 / 17:53 / 17:50 / 17:56 / 7:33 (2,195 km) Minuten

Ergebnis Bank of America Chicago Marathon 2023 der Männer

  1. Kelvin Kiptum (KEN) 2:00:35 Stunden *
  2. Benson Kipruto (KEN) 2:04:02 Stunden **
  3. Bashir Abdi (BEL) 2:04:32 Stunden
  4. John Korir (KEN) 2:05:09 Stunden
  5. Seifu Tura (ETH) 2:05:29 Stunden
  6. Conner Mantz (USA) 2:07:47 Stunden **
  7. Clayton Young (USA) 2:08:00 Stunden **
  8. Galen Rupp (USA) 2:08:48 Stunden
  9. Sam Chelanga (USA) 2:08:50 Stunden **
  10. Takashi Ichida (JPN) 2:08:57 Stunden **
  11. Brian Shrader (USA) 2:09:46 Stunden **
  12. Wesley Kiptoo (KEN) 2:10:28 Stunden ***
  13. Matt McDonald (USA) 2:10:34 Stunden
  14. Joel Reichow (USA) 2:10:37 Stunden **
  15. Andrew Colley (USA) 2:11:22 Stunden **
  16. Kevin Salvano (USA) 2:11:26 Stunden **
  17. Dawit Wolde (ETH) 2:11:33 Stunden
  18. Frank Lara (USA) 2:12:57 Stunden
  19. Jordan Gusman (MLT) 2:13:13 Stunden *** / ****
  20. Stepan Kiselev (RUS) 2:13:26 Stunden

    137. Herbert Kopp (AUT) 2:29:39 Stunden **

* neuer Weltrekord
** neue persönliche Bestleistung
*** Marathon-Debüt
**** neuer maltesischer Marathonrekord

Bank of America Chicago Marathon

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