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Es war vieles anders bei den adidas Boost Boston Games am vergangenen Sonntag, einem Meeting der World Athletics Continental Tour (Gold). Ein Meeting, das das traditionelle Umfeld eines Stadions verließ und mitten in der Stadt über die Bühne ging. Auf der Boylston Street, in der Laufwelt weithin bekannt als Ort, an dem der älteste jährlich ausgetragene Marathonlauf, der Boston Marathon zu Ende geht, baute der Veranstalter eine Infrastruktur für Sprintwettkämpfe auf. Nur eines war auch in Boston nicht anders: Aufgrund den anhaltenden Restriktionen wegen der Pandemie konnte auf den Aufbau der Tribünen gleich verzichtet werden – es durften dem Meeting keine Zuschauer beiwohnen.
Bereits am Vormittag Ortszeit fand in Watertown außerhalb des Stadtzentrums Teil eins des Meetings mit vier Laufentscheidungen statt. Ebenfalls nicht im Stadion, sondern als Straßenrennen, weswegen auch – wie bei Straßenrennen üblich – in vollen Sekunden gemessen wurde und nicht in Hundertstelsekunden. Im 600m-Lauf der Frauen gab es gleich eine große Überraschung. Nicht Ajee Wilson, seit Jahren stärkste 800m-Läuferin der Welt, sondern Natoya Goule gewann das Rennen in einer Zeit von 1:24 Minuten. Und das mit beträchtlichem Vorsprung auf die beiden nicht verwandten Wilsons Ajee und Allie.
Angesichts des Startverzichts von Bryce Hoppel und Michael Saruni war der Erfolg von Marco Arop in 1:15 Minuten bei den Männern keine Überraschung. Die Siege in den Straßenmeilenrennen gingen an die US-Amerikaner Nikki Hiltz (4:31) und Clayton Murphy (4:01), Marcin Lewandowski musste sich mit Rang vier zufrieden geben.
600m-Lauf der Frauen
600m-Lauf der Männer
Meilenrennen der Frauen
Meilenrennen der Männer
* neue Weltjahresbestleistung
** neue persönliche Bestleistung