Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter


Ihre persönliche Bestleistung von 1:59,83 Minuten, erzielt im Rahmen der Track Night Vienna am Samstag davor (siehe RunUp.eu-Bericht), war keine Eintagsfliege. Beim Liese Prokop Memorial in St. Pölten an Fronleichnam, dem nächsten wichtigen Meeting in Österreich, lieferte die Burgenländerin eine neuerlich starke Leistung ab.
„Die Beine haben sich etwas müde angefühlt. Trotzdem die zweitschnellste Zeit meiner Karriere zu laufen, da kann ich schon zufrieden sein“, bilanzierte Caroline Bredlinger (LT Bgld Eisenstadt) nach dem Wettkampf am vergangenen Donnerstag. Unterstützt von Tempomacherin Helene Vogel lief Bredlinger zu einer Zeit von 2:00,17 Minuten und war damit um fast drei Sekunden schneller als die zweitplatzierte Kroatin Nina Vukovic. „Mein erster Sieg hier ist etwas ganz Besonderes“, betonte die 24-Jährige, die damit ein weiteres wichtiges Resultat für die „Road to Tokyo“ gesammelt hat.
Zweitbeste Österreicherin wurde Nicole Prauchner (TGW Zehnkampf-Union) mit einer persönlichen Bestleistung von 2:08,16 Minuten auf Position sechs, Katharina Stöger (Union Salzburg Leichtathletik, 2:11,40) und Sarah Führer (UNION St. Pölten, 2:12,25) schafften es ebenfalls in die Top-Ten der beiden addierten Läufe.
🇫🇮 Im allerersten Duell des Jahres zwischen den beiden besten deutschen Hindernisläufern ist Frederik Ruppert erstmals überhaupt in einem gemeinsamen Wettkampf vor Karl Bebendorf ins Ziel gekommen. Der 28-jährige Ruppert, der heuer in Rabat mit einem deutschen Rekord brillierte, gewann den 3.000m-Hindernislauf im Rahmen des World Athletics Continental Tour Meetings der Stufe Gold in Turku (Paavo Nurmi Games) in einer Zeit von 8:10,39 Minuten vor Bebendorf, der eine persönliche Bestzeit von 8:11,52 Minuten verbuchte. Olivia Gürth wurde im 3.000m-Hindernislauf der Frauen, der von der Tunesierin Marwa Bouzayani in 9:19,46 Minuten gewonnen wurde, Fünfte, Jolanda Kallabis bei ihrem ersten Hindernisrennen seit drei Jahren Siebte.
Im 800m-Lauf gab es durch Audrey Werro in einer Zeit von 1:59,39 Minuten einen Schweizer Sieg vor Anna Wielgosz aus Polen und Sage Hurta-Klecker aus den USA. Rachel Pellaud belegte als zweitbeste Schweizerin Rang sieben vor der Deutschen Majtie Kolberg. Im 5.000m-Lauf der Männer, der mit dem Sieg des Belgiers John Heymans in 13:03,87 Minuten endete, belegten der Schweizer Jonas Raess sowie die beiden Deutschen Florian Bremm und Maximilian Thorwirth die Positionen fünf, sechs und zehn.
🇩🇪 Einen deutschen Doppelsieg im 3.000m-Hindernislauf gab es vier Tage später auch beim World Athletics Continental Tour Meeting der Stufe Bronze in Dessau. Velten Schneider (8:18,12) und Niklas Buchholz (8:18,17) dominierten den Wettkampf im Paul-Greifzu-Stadion und erzielten beide neue persönliche Bestleistungen. Beide blieben nur rund drei Sekunden über dem WM-Limit für Tokio 2025. Im 1.500m-Lauf wurde Robert Farken vor heimischem Publikum seiner Favoritenrolle nicht gerecht und musste sich mit gut zwei Sekunden Rückstand auf den portugiesischen Sieger Nuno Pereira mit Rang vier zufrieden geben. Lucia Sturm glänzte mit einer persönlichen Bestleistung von 2:01,77 Minuten als Vierte im 800m-Lauf.
Sturms Landsfrau Jolanda Kallabis lief bei einem Meeting im französischen Troyes am Sonntag eine 1.500m-Zeit von 4:08,67 Minuten, womit sie im von der Britin Erin Wallace vor Gabriela Debues-Stafford aus Kanada gewonnen Wettkampf (Siegerzeit 4:02,74) den fünften Platz belegte. Mohamed Abdilaahi wurde bei den Männern in 3:36,99 Minuten ebenfalls Fünfter, Carlos Saez aus Spanien siegte in 3:35,89 Minuten.
🇨🇭Einen Heimsieg gab es am Samstag bei der einzigen Laufentscheidung im Rahmen des Meetings Atleticageneve EAP in Genf, ebenfalls der Stufe Bronze im Rahmen der World Athletics Continental Tour. Newcomerin Veronica Vancardo bestätigte ihre gegenwärtige Topform und gewann den 800m-Lauf in einer Zeit von 2:00,04 Minuten klar. Die Äthiopierin Habitam Alemu, Olympia-Sechste vor vier Jahren, musste sich vor Elena Bellò aus Italien und Lokalmatadorin Jocelyn Wind, die in 2:02,05 Minuten eine persönliche Bestleistung erzielte, mit Platz zwei zufrieden geben. Valentina Rosamilia wurde Sechste, Rachel Pellaud gab den Wettkampf auf. Die Deutsche Alica Schmidt erzielte im B-Lauf eine persönliche Bestleistung von 2:04,51 Minuten.
Autor: Thomas Kofler
Bild: © ÖLV / Alfred Nevsimal