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„Das war das allerbeste Gefühl meiner Karriere!“

Julia Mayer schaffte mit Platz zehn das beste Ergebnis, das jemals eine österreichische Marathonläuferin bei den Europameisterschaften erreicht hat.
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„Ja, das war mein bester Marathon bisher!“, ist sich Julia Mayer sicher. Die 33-Jährige wollte ihre bisher beste Platzierung bei internationalen Meisterschaften und nahm die Top-Ten ins Visier. Mit einer Punktlandung: Ein starker Marathon-Auftritt mit einer auf dieser selektiven Strecke bemerkenswerten Zeit von 2:28:23 Stunden führte die Österreicherin auf Rang zehn. Damit feierte sie ihren bisherigen sportlichen Höhepunkt. Der Marathonlauf der Frauen wurde gekrönt von einer Ausnahmeleistung der Finnin Alisa Vainio, die trotz 700 Höhenmeter auf dem Kurs einen deutlichen Meisterschaftsrekord aufstellte und vor der Ungarin Lili Anna Vindics-Toth und Lokalmatadorin Abbie Donnelly gewann.

Die Laune war bei Julia Mayer (DSG Wien) gestern Nachmittag wenig überraschend blendend. Mit Begeisterung blickte sie im Gespräch mit RunUp.eu auf einen besonderen Marathon zurück. Besonders aufgrund der Charakteristik, besonders aufgrund des Anlasses Europameisterschaften, besonders aufgrund ihrer eigenen Leistung.

Es war freilich nicht der schnellste Marathon ihrer Karriere, dafür sind die Marathonstrecken in Valencia, wo sie in 2:26:08 Stunden ihren ÖLV-Rekord gelaufen ist, und jene mit dem ständigen Bergauf und Bergab mit insgesamt rund 700 Höhenmetern in der mittelenglischen Metropole zu verschieden. Aber es war ihr bester: 2:28:23 Stunden bei einem schwierigen Marathon in Kombination mit der Art und Weise, wie Mayer gegen europäische Topläuferinnen konkurrenzfähig war. Platz zehn ist eine schöne Belohnung für eine gelungene Vorbereitung und diesen starken Wettkampf.

Ergebnis Marathonlauf der Frauen, EM 2026
Gold: Alisa Vainio (Finnland) 2:22:26 Stunden
Silber: Lili Anna Vindics-Toth (Ungarn) 2:27:21 Stunden
Bronze: Abbie Donnelly (Großbritannien) 2:27:33 Stunden

 
4. Nora Szabo (Ungarn) 2:27:39 Stunden
5. Natasha Wilson (Großbritannien) 2:27:54 Stunden
6. Rebecca Lonedo (Italien) 2:27:55 Stunden
7. Sofiia Yaremchuk (Italien) 2:28:02 Stunden
8. Caroline Robles (Spanien) 2:28:07 Stunden
9. Tereza Hrochova (Tschechien) 2:28:14 Stunden
10. Julia Mayer (Österreich) 2:28:23 Stunden

13. Aleksandra Lisowska (Polen) 2:30:21 Stunden
16. Laura Hottenrott (Deutschland) 2:31:15 Stunden
19. Fabienne Schlumpf (Schweiz) 2:32:11 Stunden
23. Tabea Themann (Deutschland) 2:35:18 Stunden
26. Fabienne Vonlanthen (Schweiz) 2:36:57 Stunden
30. Andrea Meier (Schweiz) 2:38:45 Stunden
32. Katharina Saathoff (Deutschland) 2:39:34 Stunden
33. Samira Schnüriger (Schweiz) 2:39:58 Stunden
41. Nina Reuther (Deutschland) 2:42:34 Stunden
45. Eva Wutti (Österreich) 2:47:29 Stunden
DNF Fabienne Königstein (Deutschland)

Überraschungsmomente

Kilometerlang lief die Niederösterreicherin zu Rennmitte auf Platz zwei und war damit direkt involviert in jener Region, in der die Silber- und die Bronzemedaille ausgefochten wurden. „Das war das allerbeste Gefühl meiner Karriere“, blickte sie zurück. Ihre Stimme verriet das Strahlen im Gesicht bei diesen Gedanken. Und erinnerte sich an einen kuriosen Moment, der bliebt. In Runde drei hatte sie das Getränk bei der Verpflegungsstation auf Position 17 entgegen genommen. Team Austria hatte in der alphabetischen Reihenfolge den ersten Stand, der Blick von Teamleiter Hannes Gruber auf das Rennen war also bestens.

Eine Runde später kehrte die Niederösterreicherin plötzlich als Zweite zurück zur nächsten Verpflegung. „Hannes hatte Augenkontakt mit mir und hat dann völlig hektisch nach links und nach rechts geblickt. Er hat im Moment einfach nicht verstanden, was da passiert ist. Erst die Belgier vom Nachbartisch haben ihm dann nachher versichert, dass ich wirklich Zweite war und alles mit rechten Dingen zugegangen ist“, lachte sie. Als legendär bezeichnete sie es, einen so erfahrenen Funktionär wie Hannes Gruber situativ so auf dem falschen Fuß erwischt zu haben.

© ÖLV / @amri.sports

Mit Selbstverständnis auf Position zwei

Gekommen war es zu dieser Aufholjagd im natürlichen Rennverlauf. Entgegen aller Erwartungen legte das Frauenfeld los wie die Feuerwehr. Schuld daran hatte Alisa Vainio, die von Anfang an ein angesichts der Herausforderung unfassbar hohes Tempo anschlug und den Marathon als Solistin interpretierte. Fabienne Königstein versuchte nur wenige Kilometer zu folgen und verbrannte sich die Finger – am Ende sollte gar nichts mehr gehen bei der deutschen Medaillenkandidatin.

Die Folge: So eröffnete auch die Gruppe mit den restlichen Medaillenaspirantinnen mit Schwung. „Es war schon sehr gut, dass ich mein eigenes Rennen und eigenes Tempo gelaufen bin. Man hat die Steigungen schon gemerkt und ich weiß, dass es bei mir immer so 10 bis 15 Kilometer dauert, bis der Marathon rollt. Nach zwei, drei Runden war ich überzeugt, dass ich das richtige Tempo für mich erwischt habe“, schilderte Mayer, die rund um Position 20 eröffnete. „Wäre ich gleich mitgegangen, hätte ich riskiert, am Ende Probleme zu bekommen. Es war mir sehr wichtig, mein Tempo zu wählen.“

© ÖLV / @amri.sports

Als sich die große Verfolgergruppe von Vainio nach gut 15 Kilometern eine erste leichte Verschnaufpause und damit eine ruhigere Rennphase gönnte, schloss Mayer in ihrem konstanten Tempo auf und zog an der Gruppe vorbei. Es folgte minutenlang das Highlight ihrer bisherigen Karriere an der Spitze einer immer kleiner werdenden Gruppe mit vielen starken Europäerinnen im Rücken. „Es war lustigerweise im ersten Moment selbstverständlich für mich, wie ich agiert habe. Ich habe mir nur gedacht: Ich lauf mein eigenes Rennen, egal was die anderen machen.“ Erst nach einigen Kilometern habe sie reflektiert, sie dürfe keineswegs übermütig werden. „Dadurch dass ich mit meinem Tempo die Gruppe etwas gesprengt habe, habe ich gewusst, dass der Top-Ten-Platz, den ich für mich insgeheim als Wunsch definiert habe, realisierbar sein würde.

In Europas Spitze

Der Wunsch erfüllte sich, auch wenn Mayer bei einer Tempoverschärfung kurz vor Kilometer 30 nicht folgen konnte. „Es ist sich einfach nicht ausgegangen, die Lücke wieder zu schließen.“ Und so gab sie sogar einem bitteren Beigeschmack, dass am Ende „nur“ 50 Sekunden auf eine Medaille fehlten, eine gewisse Bedeutung. Doch in der Dichte des Feldes hing sogar der Top-Ten-Platz am seidenen Faden, obwohl Mayer ab Kilometer 20 bei jeder Zwischenzeit unter den besten Zehn lag. Mit einem grandiosen Finish holte die Tschechin Tereza Hrochova stark auf und passierte die Österreicherin auf dem letzten Kilometer.

© Maja Hitij / Getty Images for European Athletics

Mayer selbst schnappte sich auf den letzten topografisch schwierigen Metern noch die Israelin Selamawit Teferi und damit Platz zehn. Aufgrund dieses hektischen Finals habe sie die letzten Kilometer auch nicht genießen können und sei emotional reserviert ins Ziel gekommen. Die Freude baute sich erst später auf: „Ich bin sehr, sehr zufrieden. Richtig cool!“

Top-Zeit als Überraschung

Sie habe sich nie Sorgen gemacht, physische Probleme mit ihrem Tempo zu bekommen – trotz des ständigen Auf und Abs. Der Trainingszyklus in der Vorbereitung sei hervorragend gewesen, die Einheiten im Gelände hätten ihr viel Vertrauen gegeben. „Ich hatte immer ein sehr gutes Gefühl in der Vorbereitung. Gerade bei den schnellen Bergabpassagen habe ich sehr viel Selbstbewusstsein gewonnen und ich hab auch bemerkt, dass sich meine Laufökonomie durch das Training im Gelände deutlich verbessert hat. Daher hab ich mich heute auch wohlgefühlt im Rennen.“

© ÖLV / @amri.sports

Dass sie aber nur gut zwei Minuten über ihrer Bestzeit unterwegs war, das war ihr nicht bewusst. „Ich hab nie auf die Uhr geschaut wegen Pace oder Puls. Ich habe einzig und allein auf mein Gefühl geachtet. Das hat wunderbar geklappt, ich habe mir mein Rennen sehr gut eingeteilt. Im Ziel war ich sehr verwundert. Ich hätte nie im Leben damit gerechnet, auf dieser Strecke so schnell zu laufen!“ Sie solle sich überlegen, welchen Wert diese Leistung auf einer flachen Strecke hätte, stellte ihr Trainer Vincent Vermeulen unmittelbar nach dem Rennen die Zeit in den Kontext. Gleich auf dem Weg vom Ziel ins Hotel machte die Athletin einen Abstecher in den Supermarkt und gönnte sich auch etwas, „was ich seit sicher einem Jahr nicht mehr gegessen habe.“

Schwieriges EM-Debüt für Wutti

Gar nicht nach Wunsch verlief der Wettkampf für die zweite Österreicherin im Feld, Eva Wutti (Club RunAustria). Die 37-Jährige erlebte beim EM-Debüt im Spätherbst ihrer Karriere einen harten Marathontag und konnte bereits zu Rennhalbzeit den Kurs auf eine Zeit Richtung 2:40 Stunden nicht mehr halten. Zu dieser Zeit lag die Kärntnerin rund um Position 40, musste aber fast das gesamte Rennen alleinlaufend bestreiten.

Sie kämpfte sich durch und überquerte die Ziellinie nach 2:47:29 Stunden Wettkampfzeit auf Position 45, was in etwa ihrer Position in der Entry List entspricht. Das Rennen zeigte klar auf, dass sich die europäische Elite systematisch, professionell und ganz spezifisch auf die Anforderungen des EM-Marathons vorbereiten konnte, sonst wären die hochklassigen Leistungen vorne nicht möglich gewesen. Für die ehemalige Triathletin und Mutter einer neunjährigen Tochter, die einem Vollzeitjob nachgeht, waren naturgemäß in der Vorbereitung Grenzen gesetzt.

© ÖLV / @amri.sports

„Es ist nicht ganz die von mir selbst erwartete Leistung. Ich hatte in der Früh ein wenig Probleme mit dem Magen und dann wurde das Rennen sehr einsam für mich. Es ist dann auch schwierig, ein Gefühl für die Geschwindigkeit zu entwickeln, zumal es ein unrhythmischer Kurs war“, sagte Wutti in einem Statement. ”Bei meiner ersten und wahrscheinlich auch einzigen EM wollte ich aber unbedingt ins Ziel kommen, weil mein gesamtes Umfeld so viel unternommen hat, damit ich hier starten konnte.“

Eine Galavorstellung von Alisa Vainio

Ganz bestimmt war die Marathonleistung von Alisa Vainio eine der stärksten sportlichen Leistungen der gesamten EM-Woche – und da gab es einige Highlights. Was die Finnin auf der Marathonstrecke ablieferte, war ein Feuerwerk, das Anerkennung verdient. Vom ersten Meter an kümmerte sie sich nicht um die Konkurrenz und zog ein hohes Tempo bis zum Ziel durch.

Mit einer Zeit von 2:22:26 Stunden blieb sie fast drei Minuten unter dem bisherigen EM-Rekord von Christelle Daunay, erzielt 2014 in Zürich auf einem ebenso sehr schwierigen Rundkurs. Was ihre Zeit, rund zwei Minuten über der eigenen Bestzeit, noch besonderer macht: Vainio war schneller als Sifan Hassan bei den Olympischen Spielen 2024 – und das ist der Olympische Marathonrekord. Mit einem Vorsprung von sage und schreibe 4:55 Minuten auf die Zweitplatzierte toppte die 28-Jährige auch den bisher größten Vorsprung bei Europameisterschaften von der portugiesischen Marathonlegende Rosa Mota im Jahr 1986.

© Chiara Montesano

„Ich habe mich vom Start weg so stark gefühlt und ich wollte schnell loslaufen, um zu sehen, was die Konkurrenz macht. So war ich alleine und es hat sich wirklich einfach angefühlt, erst in der letzten Runde spürte ich die Belastung in der Muskulatur“, erzählte die WM-Fünfte von Tokio 2025 nach dem Rennen. Die grandiose Leistung habe sie mit hartem Training zuhause in Finnland vorbereitet. „Ich habe mir in der Früh das 10.000m-Rennen der Männer von gestern angeschaut. Andreas Almgren ist mein Vorbild. Er war großartig und das hat mich inspiriert.“

Eine Inspiration

Julia Mayer war nicht überrascht, Vainio war für sie die große Favoritin. Die Rennstrategie zollte ihr Respekt ab und Verwunderung. „Genau solche Läuferinnen und außergewöhnliche Persönlichkeiten braucht es, denn sie motivieren mich sehr.“ Sie zieht Inspiration aus Vainios Entwicklung: „Sie hat jahrelang hart gearbeitet und irgendwann sind diese Steigerungen gekommen. Dann ist man plötzlich auf einem Niveau, von dem man am Anfang nicht einmal geträumt hätte. Ich arbeite auch hart und auch bei mir kommen immer leichte Steigerungen. Warum soll es bei mir in wenigen Jahren nicht so sein wie bei ihr? Im Sport sind solche Vorbilder irrsinnig wichtig. Sie läuft einfach, weil sie weiß, dass sie es kann. Mit vollerster Überzeugung!“

Zwar ist Vainio deutlich jünger als Mayer, aber sie hat wesentlich mehr Jahre Leistungssport in den Beinen. Sie überzeugte im Marathon schon als 17-Jährige und zählt nach einigen Jahren, in denen es nicht lief, in den letzten Jahren zur europäischen Elite. Rang fünf bei der WM und Gold bei der EM sind Zeugen dafür. „Ich war noch nie bei Olympischen Spielen“, betonte die Finnin. „Da will ich hin.“ 2016 durfte sie in Rio nämlich trotz erfolgreicher Qualifikation nicht starten, weil sie damals noch nicht volljährig war.

Sensationssilber für Vindics-Toth

Vainios Leistung war die überragende des Tages. Die Sensation lieferte jedoch Lili Anna Vindics-Toth, die als Zweite in 2:27:21 Stunden sogar eine persönliche Bestleistung lief. Die 27-Jährige fokussierte sich viele Jahre lang auf diverse Distanzen, in der Jugend war sie eine vielversprechende Hindernisläuferin, 2014 gewann sie eine Medaille bei den Youth Olympic Games. Seit zwei Jahren konzentriert sich die Läuferin, die mit einem ungarischen 800m-Spezialisten verheiratet ist, auf den Straßenlauf. Das Marathon-Debüt gelang 2025 in Frankfurt mit 2:28:15 Stunden, im Mai steigerte sie sich in Kopenhagen auf eine Zeit von 2:27:28 Stunden und nun weitere sieben Sekunden zum absoluten Höhepunkt ihrer Karriere.

© Julian Finney / Getty Images

Es ist die erste ungarische Medaille im Marathonlauf der Frauen bei Europameisterschaften. Beinahe hätte Ungarn gar zwei Medaillen im Marathon gewonnen. Denn bis kurz vor dem Ziel lag die nationale Rekordhalterin Nora Szabo auf Rang drei. Die 38-Jährige verpasste ihren Karrierehöhepunkt knapp, weil die Britin Abbie Donnelly sie kurz vor dem Ziel überholte und in 2:27:33 Stunden die erste britische Medaille der EM-Geschichte im Marathon fixierte. „Das war erst mein dritter Marathon, somit bin ich immer noch in einer aufregenden Lernphase. Es war zudem mein erster Meisterschaftsmarathon, eine komplett andere Erfahrung. Aber ich liebe diesen Sport, es ist ein Privileg hier auf dem Podium zu stehen“, jubelte die 29-jährige EM-Sechste im Halbmarathon vor zwei Jahren.

Team-Gold für Großbritannien

Im Team kam eine Goldene für die Lokalmatadorinnen dazu, Natasha Wilson als Fünfte und Rose Harvey auf Platz 14 sicherten den Erfolg. Italien holte mit den Top-Ten-Plätzen von Rebecca Lonedo und Sofiia Yaremchuk Silber vor Spanien mit der achtplatzierten Caroline Robles als Bester. Ungarns drittbeste Läuferin hatte nicht das Niveau der Top-Zwei.

Zu den Enttäuschten des Tages gehörten die Deutschen. Fabienne Königstein beendete das Rennen nicht, die vielseitige Läuferin Laura Hottenrott hatte aufgrund der Charakteristik zu den Mitfavoritinnen gehört, kam aber nicht über Rang 16 hinaus. Vielleicht steckte der Auftritt beim anspruchsvollen Traillauf Sierre-Zinal am Wochenende vor dem Marathon noch in den Knochen.

© Maja Hitij / Getty Images for European Athletics

LA im Visier

Nicht nur für Alisa Vainio, auch für Julia Mayer sind die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles das große Ziel. Knapp zwei Jahre vor dem Olympischen Marathon sieht die Österreicherin sich auf einem guten Weg. „Die Leistung heute und der ganze Marathonzyklus zeigen mir, dass ich mich gesteigert habe. Ich habe viel mehr Vertrauen in mich, ich habe viel mehr Freude an der Arbeit“, sagte die 33-Jährige. Ihr Trainer würde genau das Eins-zu-Eins bestätigen. Es gehe alles leichter von der Hand als früher und die Qualität sei trotzdem die gewünschte.

„Der zehnte Platz heute bedeutet für mich Motivation für noch mehr. Meine aktuelle Form ist die beste meiner Karriere. Ich habe wieder einen Sprung in meiner Entwicklung gemacht, das war im Training schon klar zu sehen. Und das gibt uns das Vertrauen, dass wir sehr viel richtig machen. Das bestimmt den Weg Richtung Los Angeles vor.“ Ein genauer Plan für nächste Rennen stehe noch nicht, aber sie werde sicher in den kommenden Wochen den ein oder anderen Wettkampf auf österreichischem Boden laufen. Mit den Straßenlauf-Weltmeisterschaften in Kopenhagen stünde auch ein baldiger internationaler Höhepunkt zu Auswahl.

Autor: Thomas Kofler
Bild: © ÖLV / @amri.sports, © Maja Hitij / Getty Images for European Athletics, © Chiara Montesano, © Julian Finney / Getty Images

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