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Catriona Bissets gnadenloser Frontrun zu einer Zeit von 1:58,32 Minuten, der zweitbesten ihrer Karriere von nun bereits fünf Leistungen unter 1:59 Minuten, bleibt als singuläre und herausragende individuelle Leistung bei den Laufentscheidungen im Rahmen der australischen Meisterschaften 2023 in Erinnerung. Die 29-Jährige untermauerte mit diesem Lauf nicht nur ihre Stellung als Nummer eins in „Down Under“, sondern legte über zwei Sekunden Abstand zwischen sich und der zuletzt gut in Form befindlichen Ellie Sanford, die zu einer persönlichen Bestleistung von 2:00,50 Minuten lief. „An der Startlinie habe ich heute eine Extra-Portion an Power gespürt und habe in der zweiten Runde einen Extragang gefunden“, beschrieb die 29-Jährige im Bericht auf der Website des Australischen Leichtathletik-Verbandes (Athletics Australia).
Der am stärksten besetzte Lauf-Wettkampf am Wettkampf-Wochenende am Olympia-Austragungsort von 2032 war der 1.500m-Lauf der Frauen. Jessica Hull behielt in einer Zeit von 4:04,19 Minuten die Oberhand gegenüber Abbey Caldwell (4:04,68) und Linden Hall (4:05,65), für Georgia Griffith war kein Platz mehr auf dem Stockerl. Hull fügte auch den Titel im 5.000m-Lauf dazu, den sie in einer Zeit von 15:05,87 Minuten mit klarem Vorsprung auf Rose Davies holte. Die 26-Jährige ist nun die erste Australierin in der Leichtathletik-Geschichte, die zeitgleich die nationalen Titel im 1.500m-Lauf, im 3.000m-Lauf und im 5.000m-Lauf hält, der Titel auf der Mittelstrecke war ihr erster. Die in Oregon trainierende Hull erzielte, wie Bisset über 800m auch, in beiden Disziplinen einen Meisterschaftsrekord.
Callum Davies schaffte bei seinem Heimspiel in der größten Stadt des australischen Bundesstaats Queensland dasselbe Doppel wie Hull, profitierte dabei freilich von der Nicht-Teilnahme der australischen Mittelstrecken-Stars Stewart McSweyn und Oliver Hoare. Im 1.500m-Lauf setzte sich Davies hauchdünn vor Jungstar Cameron Myers und Routinier Matthew Ramsden durch. Der 16-jährige Myers verbesserte den australischen U18-Rekord auf eine Zeit von 3:38,02 Minuten.
Im 3.000m-Hindernislauf der Männer gab es die erfolgreiche Revanche für den Zieleinlauf beim World Athletics Continental Tour Meeting an gleicher Stelle vor einer Woche. Dieses Mal lag Ben Buckingham in 8:40,52 Minuten knapp vor Matthew Clarke. Bei den Frauen ging der Titel an Ciara Feain-Ryan (9:43,64), in Abwesenheit Peter Bols, der nach dem Hickhack um den Dopingverdacht um seine Person auf die australische Sommersaison verzichtet hat, gewann Riley McGown in 1:47,67 Minuten den 800m-Titel bei den Männern.
800m-Lauf der Frauen
800m-Lauf der Männer
1.500m-Lauf der Frauen
1.500m-Lauf der Männer
3.000m-Hindernislauf der Frauen
3.000m-Hindernislauf der Männer
5.000m-Lauf der Frauen
5.000m-Lauf der Männer