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Ehemalige Topläuferin Kara Goucher an Dystonie erkrankt

Die ehemalige US-amerikanische Topläuferin hat auf Instagram bekannt gegeben, dass sie an einer Läuferdystonie leidet. Eine Dystonie ist eine Bewegungsstörung, bei der plötzlich auftretende, unwillkürliche Muskelkonzentrationen die Beine davon abbringen, das zu tun, was sie in der Laufbewegung eigentlich tun…

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Die ehemalige US-amerikanische Topläuferin hat auf Instagram bekannt gegeben, dass sie an einer Läuferdystonie leidet. Eine Dystonie ist eine Bewegungsstörung, bei der plötzlich auftretende, unwillkürliche Muskelkonzentrationen die Beine davon abbringen, das zu tun, was sie in der Laufbewegung eigentlich tun sollten. Nach einem Sturz beim Laufen hatte ein Neurologe die Diagnose gestellt. „Ich hatte oft Probleme, beim Laufen auf den Beinen zu bleiben. Es fühlte sich an, als würde ich rutschen und ich konnte nur mit ausgestreckten Armen das Gleichgewicht halten“, schreibt sie.

Goucher müsse nun sofort mit dem Laufen aufhören, ansonsten drohe ihr Immobilität selbst beim Gehen, fährt sie fort. Schwerwiegendere Diagnosen von neurologischen Erkrankungen setzte ihr Art keine. Gegen eine Läuferdystonie ist keine konkrete Behandlung bekannt, es gibt medikamentöse Therapien zur Linderung der Symptome. Goucher war zur Zeit ihrer aktiven Karriere als Leistungssportlerin eine der stärksten Läuferinnen in den USA und nahm zweimal an Olympischen Spielen teil – 2008 in Peking belegte sie zweimal den achten Platz. 2007 gewann sie bei den Weltmeisterschaften von Osaka die Silbermedaille im 10.000m-Lauf. 2008 und 2009 belegte die heute 43-Jährige jeweils den dritten Platz beim New York City Marathon und beim Boston Marathon. Im Dopingprozess des ehemaligen Startrainers Alberto Salazar, von dem sie jahrelang betreut wurde, war Goucher eine der wichtigsten Zeuginnen.

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