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Eine gesunde Portion Leidenschaft für den Laufsport

Laufen ist gesund. Viel laufen noch gesünder. Und die Liebe zum Laufen die Garantie zum Glücklich sein und zum allgemeinen Wohlbefinden. Doch zu viel Leidenschaft kann schnell die Lust an der Aktivität kosten und negative Folgen haben, wie eine aktuelle…

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Laufen ist gesund. Viel laufen noch gesünder. Und die Liebe zum Laufen die Garantie zum Glücklich sein und zum allgemeinen Wohlbefinden. Doch zu viel Leidenschaft kann schnell die Lust an der Aktivität kosten und negative Folgen haben, wie eine aktuelle Studie im „Scandinavian Journal of Medicine and Science in Sports“ beweist: Das Geheimnis liegt in der Harmonie der Beziehung zum Laufsport.
Eine Frage der Leidenschaft

© Salzburger Frauenlauf / Uwe Brandl
© Salzburger Frauenlauf / Uwe Brandl
Die von italienischen Wissenschaftlern durchgeführte Studie beleuchtete die Leidenschaft fürs Laufen von insgesamt 696 Marathonläufern und analysierte, wie sie auf ihre Ziele hinarbeiteten. Nach der Interpretation der Daten kamen die Forscher zum Schluss, dass Menschen, die akribisch an jeder einzelnen Entscheidung feilen, eine obsessiv-leidenschaftliche Beziehung mit dem Laufen aufbauen. Sie setzen sich selbst unter Druck, zu laufen, können den Drang zu laufen nicht mehr kontrollieren und geben dem Laufen den höchsten Stellenwert in ihrem Leben. Auf der anderen Seite stellten sie fest, dass Menschen, die bei der Entscheidungsfindung weniger Akribie investieren, eine flexiblere und harmonisch-leidenschaftliche Beziehung zum Laufen eingehen. Sie lieben das Laufen und integrieren den Sport in ihr Leben.
Der Schlüssel liegt in der Harmonie
Die italienischen Forscher rekapitulieren, dass die Beziehung des Menschen zum Laufen – ob obsessiv oder harmonisch – den Erfolg und das generelle Glücksgefühl des Läufers klar beeinflussen. „Läufer, die eine harmonische Beziehung zum Laufen pflegen, sind besser mit Sport verbunden, empfinden über eine längere Zeit beim Laufen Glücksgefühle, sind mit den Ergebnissen bei Rennen zufriedener, auch weil sie mit dem Wettkampfstress besser umgehen können und weisen beim Training eine optimalere, mentale Haltung auf. Ein obsessiver Läufer, der sich von äußeren Faktoren wie dem unkontrollierten Drang, laufen zu müssen, oder Preisgelder und Medaillen motivieren lässt, hegen oft negative Gedanken gegen den Sport und eine negative Haltung zum Training. Sie können mit dem Stress schlechter umgehen und riskieren eher physische Verletzungen und psychische Erkrankungen wie burnout“, erklärt Fabio Lucidi, leitender Autor der Studie, in einem Interview mit Runner’s World.
Strategien, um Harmonie zurückzugewinnen
Läufer, die zu einer obsessiven Haltung gegenüber dem Laufen neigen, können mit einigen bestimmten Maßnahmen wie fixe und durchdachte Trainingspläne, konkrete Rennstrategien, Beruhigung, um gegen die Nervosität und Ängste vor Wettkämpfen anzukämpfen oder mentalen Mantras Harmonie in ihre Beziehung zum Laufsport bringen. Denn das Geheimnis ist, eine gesunde und entspannte Beziehung zum Laufen zu pflegen, keine verkrampfte und gezwungene.

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