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Elisha Rotich gewinnt 35. Eindhoven Marathon

Der Kenianer Elisha Rotich ist der Sieger der 35. Auflage des traditionsreichen Marathons in der südholländischen Stadt Eindhoven. Der 28-Jährige lief bei für die Jahreszeit unüblich hohen Temperaturen von bis zu 23°C. eine persönliche Bestleistung von 2:07:32 Stunden (18 Sekunden…

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Die Spitze des Männer-Rennens rund um Sieger Elisha Rotich. © SIP / René van Zee
Der Kenianer Elisha Rotich ist der Sieger der 35. Auflage des traditionsreichen Marathons in der südholländischen Stadt Eindhoven. Der 28-Jährige lief bei für die Jahreszeit unüblich hohen Temperaturen von bis zu 23°C. eine persönliche Bestleistung von 2:07:32 Stunden (18 Sekunden schneller als bei seinem vierten Platz in Daegu im Frühjahr, Anm.) und gewann damit ein spannendes Rennen mit sechs Sekunden Vorsprung auf Laban Mutai und 18 Sekunden Vorsprung auf Vincent Rono, beide ebenfalls aus Kenia. Auch Mutai durfte sich über eine Verbesserung ihrer persönlichen Bestleistung freuen und Rono lief bei seinem Debüt eine starke Zeit, was angesichts der hohen Temperaturen erstaunlich ist und für die Qualität der Veranstaltung spricht. Lange Zeit lief auch Silas Too in der Spitzengruppe mit, er musste sich am Ende mit Platz vier zufrieden geben. Geoffrey Yegon, der sein Marathon-Debüt feierte und dank guter Vorleistungen über die halbe Distanz hoffnungsvoll ins Rennen gestartet war, verpasste gleich dreimal an einer Verpflegungsstation sein Getränk und musste im letzten Drittel des Rennens abreisen lassen. Am Ende wurde er Fünfter in 2:14:28 Stunden.
 

Zweilangsamste Siegerzeit in den letzten acht Jahren

Trotz der kurzfristigen Absagen der vermeintlichen Favoriten Gilbert Kirwa aus Kenia, vor neun Jahren Sieger des Vienna City Marathon und des Frankfurt Marathon, sowie Deriba Robi aus Äthiopien, vor drei Jahren Zweiter beim Eindhoven Marathon, gelang es dem Veranstalter des drittwichtigsten Marathons der Niederlande hinter dem nächstes Wochenende stattfindenden Amsterdam Marathon und dem Frühjahrsklassiker in Rotterdam erneut, mit jungen Athleten ein gutklassiges Rennen zu organisieren. Das zeigt auch der Blick in die Geschichte. Dank der starken Leistungen des diesjährigen Elitefeldes, das an die persönlichen Leistungsgrenzen ging, schaffte der Eindhoven Marathon zum 16. Mal in Folge eine Siegerzeit unter 2:10 Stunden. Die Siegerzeit von 2:07:32 Stunden, zweifelsohne keine Weltklasseleistung, aber eine ordentliche, ist die zweitlangsamste in Eindhoven in den vergangenen acht Jahren.
 

Alle guten Dinge sind Drei

Dafür lebte das Rennen von der Spannung. Bei Kilometer 30 agierten noch fünf Läufer gemeinsam an der Spitze. Die wichtigen Zwischenzeiten bis dahin lauteten 30:12 Minuten für die ersten zehn Kilometer, 1:03:06 Stunden als Halbmarathon-Durchgangszeit und 1:30:07 Stunden bei Kilometer 30. Das Finale bot einen Dreikampf um den Sieg zwischen Rotich, Mutai und Rono, der eine Bestleistung von 59:27 Minuten im Halbmarathon zur Premiere mitbrachte. Der spätere Sieger war der bestimmende Mann in der Schlussphase und attackierte gleich dreimal, beim dritten Mal konnte er sich erfolgreich lösen und den knappen Vorsprung ins Ziel bringen.
 

Überraschungssieg durch Nina Lauwaert

Wie in den letzten Jahren üblich war das Frauen-Rennen des Eindhoven Marathon bei weitem nicht so stark besetzt wie jenes der Männer. Dafür gab es eine um so spektakuläre Überraschung. Die Belgierin Nina Lauwaert, die vor vier Wochen mit einer Zeit von 1:13:16 Stunden beim Kopenhagen Marathon ihre gute Form bereits unter Beweis stellen konnte, überholte bei Kilometer 35 die bis dato führende Kenianerin Betty Chepleting und finalisierte ihren Marathon in einer Zeit von 2:30:24 Stunden. Damit verbesserte die 30-Jährige ihre vom diesjährigen Hamburg Marathon stammende, persönliche Bestleistung gleich um sieben Minuten und schob sich auf Rang 14 der diesjährigen europäischen Bestenliste im Marathonlauf. Gleichzeitig freute sie sich über den belgischen Meistertitel vor ihren Landsfrauen Karen van Proeyen (2:39:49) und Annelies Deketelaere (2:50:55). Die favorisierte Chepleting belegte in einer Zeit von 2:31:18 Stunden den zweiten Platz, ihre Landsfrau Celestine Kemei wurde Vierte. Chepleting konnte ihr Angangstempo von 1:13:23 Stunden für den ersten Halbmarathon auf der zweiten Teilstrecke nicht halten und ermöglichte dadurch den ersten nicht-kenianischen Sieg in Eindhoven seit 2015, als mit Els Rens ebenfalls eine Belgierin siegreich war.
 

Eindhoven Marathon plant Innovationen

Der belgische Meistertitel bei den Männern ging an den zehntplatzierten Kristof Nackaerts, Europameister Koen Naert war nicht am Start. 24.521 Läuferinnen und Läufer waren am vergangenen Wochenende in Eindhoven aktiv. Der erfahrene Veranstalter sprach von einem „Übergangsjahr“ und möchte das Event in den kommenden Jahren mit innovativer Progression neu positionieren. Eine gute Möglichkeit sieht Renndirektor Edgar de Veer in der neuen Weltrangliste und der damit verbundenen Qualifikations-Notwendigkeit von Marathonläuferinnen und Marathonläufern für internationale Meisterschaften mit guten Resultaten bei internationalen Marathons. Diese Änderung soll laut seiner Meinung Marathon-Events abseits der finanziell wie sportlich dominierenden World Marathon Majors eine interessante Nische bieten.
 
Redaktionelle Mitarbeit direkt aus Eindhoven: René van Zee
 

Ergebnisse Eindhoven Marathon 2018

Männer
1. Elisha Rotich (KEN) 2:07:32 Stunden
2. Laban Mutai (KEN) 2:07:38 Stunden
3. Vincent Rono (KEN) 2:07:50 Stunden
4. Silas Too (KEN) 2:08:34 Stunden
5. Geoffrey Yegon (KEN) 2:14:28 Stunden
6. Moses Mwarur (KEN) 2:15:54 Stunden
7. Victor Kipchirchir (KEN) 2:17:24 Stunden
8. Uladzislau Pramau (BRL) 2:18:17 Stunden
9. Razyn Abdelali (MAR) 2:21:00 Stunden
10. Kristof Nackaerts (BEL) 2:24:54 Stunden
Frauen
1. Nina Lauwaert (BEL) 2:30:24 Stunden
2. Betty Chepleting (KEN) 2:31:18 Stunden
3. Karen van Proeyen (BEL) 2:39:49 Stunden
4. Celestine Kemei (KEN) 2:44:35 Stunden
5. Annelies Deketelaere (BEL) 2:50:55 Stunden
 
 
Eindhoven Marathon

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