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Eliud Kipchoges Welttour startet in Afrika

Sieben Marathons auf sieben Kontinenten binnen zwei Jahren. Das neueste Projekt von Marathon-Legende Eliud Kipchoge beginnt am 24. Mai in Kapstadt.
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Dort, wo seine Karriere ihren Anfang genommen hat. Dort, wo seine Wurzeln liegen. Es ist nicht überraschend, dass Eliud Kipchoge sein Projekt, sieben Marathons auf sieben Kontinenten zu laufen, in Afrika beginnt. Dort ist der übrigens noch nie einen Straßenlauf gelaufen.

Der Sanlam Marathon am Kap der Guten Hoffnung ist der Startpunkt der globalen Marathonreise Eliud Kipchoges. Jener Marathon also, der zum wichtigsten auf dem afrikanischen Kontinenten aufgestiegen ist. Denn der Kapstadt Marathon ist seit Jahren im Bewerbungsprozess um die Aufnahme in den erlesenen Kreis der World Marathon Majors.

Kräftige Stimme für Afrika

Da ist es nicht nur einerseits logisch, dass der ehemalige Marathon-Weltrekordhalter und zweifache Olympiasieger gerade hier nun endlich seinen ersten Marathon auf afrikanischem Boden – also auf dem Territorium seines Heimatkontinenten – läuft. Es ist auch logisch, dass er die Botschaft der globalen Größen unterstützt.

Der Veranstalter dürfte nach der unglücklichen wetterbedingten Absage im Oktober froh sein um positive Schlagzeilen rund um Eliud Kipchoge – nach wie vor DIE Persönlichkeit im Marathonzirkus, auch wenn der 41-Jährige nicht mehr am Zenit seiner sportlichen Leistungen ist. „Eliud repräsentiert am allerbesten die Inspiration des Laufens“, lobt Clarke Gardner, CEO des Kapstadt Marathon. Gelingt die Aufnahme in die World Marathon Majors, wäre der Kapstadt Marathon der erste afrikanische Vertreter.

Back to the roots

„Afrika ist der Ort, an dem meine Reise als Läufer begann. Daher ist es etwas Besonderes, die World Tour in Kapstadt zu beginnen“, so Kipchoge. „Es geht darum, die Stärke des afrikanischen Laufsports zu feiern und die jungen Afrikaner:innen zu inspirieren. Ich kann es kaum erwarten, meinen ersten Marathon auf afrikanischem Boden zu laufen!“ Vor einem Monat trat Eliud Kipchoge in seiner Stellung als internationale Sportlegende im Rahmen der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele von Mailand / Cortina auf.

Südhalbkugel zuerst

Auch seine zweite Marathonstation hat Kipchoge bereits bekanntgegeben. Im Juli läuft er den Porto Alegre Marathon in Brasilien. „Ein Meilenstein für unsere Veranstaltung und den Laufsport in Brasilien“, jubelt Veranstaltungschef Claudio Soirefmann.

Für den Kenianer ist das eine emotionale Rückkehr in ein Land, in dem er einen seiner wichtigsten Erfolge gefeiert hat. 2016 krönte er sich im Regen von Rio de Janeiro in überlegener Manier erstmals zum Olympiasieger. „Laufen spricht eine universal verständliche Sprache über Hoffnung, Disziplin und Einheit. Jeder Kontinent hat seinen eigenen Spirit. Ich freue mich auf meine Reise nach Südamerika um Menschen vom Glauben, der Menschheit seien keine Grenzen gesetzt, zu überzeugen.“

Das kanadische Leichtathletik-Magazin „Athletics Illustrated“ berichtet, dass Station drei der Melbourne Marathon im Oktober sein wird.

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