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Spannende Duelle um den Sieg und reihenweise persönliche Bestleistungen: Der Doha Marathon konnte diese begehrte Kombination in der Marathonszene am frühen Freitagmorgen Ortszeit in beiden Rennen erzielen. Bei den Frauen entwickelte sich ein Duell zwischen der favorisierten Desi Jisa Mokonin und der jungen Äthiopierin Meseret Belete, die davor in lokalen Medien gar nicht angekündigt war. Nach einer Durchgangszeit von 1:10:43 Stunden beim Halbmarathon konnte sich die Läuferin aus dem Bahrain nach der Zwischenzeit bei Kilometer 30 um einige Sekunden absetzen und die Führung eine Zeit lang behalten.
Die 23-jährige Belete, bisher bereits dreimal im Marathon unter 2:25 Stunden, ließ aber nicht locker und konnte die Wende in den letzten Augenblicken tatsächlich noch herbeiführen. Das Duell im Finale war auf hohem Niveau, die beiden Besten des Rennens benötigten von der Zwischenzeit bei Kilometer 40 bis ins Ziel nur etwas mehr als sieben Minuten, was im Frauen-Marathon Weltklasse ist. Mit einer persönlichen Bestleistung um zweieinhalb Minuten, im Vergleich immerhin zu ihrem Auftritt auf der pfeilschnellen Strecke des Berlin Marathon vor vier Monaten, setzte sie sich in einer Zeit von 2:20:46 Stunden noch mit einer Sekunde Vorsprung auf ihre Kontrahentin durch. Die 25-jährige Mokonin, Siegerin des Seoul Marathon von 2019, freute sich über eine Steigerung ihrer Bestleistung von drei Minuten. Dritte wurde die recht unbekannte Kenianerin Beatrice Cheptoo, ebenfalls mit einer satten Verbesserung ihres „Hausrekords“.
Auch das Rennen der Männer orientierte sich an den Besten laut Vorleistungen und war damit dank der gelungenen Renngestaltung der Spitzengruppe so schnell, dass die besten Acht allesamt persönliche Bestleistungen aufstellten, der Großteil im Sekundenbereich. Am meisten profitierte der 24-jährigen Mohcin Outalha vom Tempo der Gruppe, die überwiegend aus international wenig bekannten und jungen Athleten bestand. Wie bei den Frauen lief auch der Sieger bei den Männern einen negativen Split. Outalha erreichte die Ziellinie in einer Zeit von 2:06:49 Stunden und war damit um drei Minuten schneller als bei seinem bisher einzigen Marathon im Mai 2022 in Marrakesch.
Mit drei Sekunden Rückstand wurde der Kenianer Gevin Kerich Zweiter, die Ränge drei und vier gingen zeitgleich mit nur fünf Sekunden Rückstand auf dem Sieger an den ehemaligen Sieger des Salzburg Marathon, Victor Kipchirchir und Adane Kebede aus Äthiopien. Der Schnellste laut Vorleistungen, Thomas Kiplagat aus Kenia musste sich mit Platz neun zufrieden geben.
Gut 300 Läuferinnen und Läufer finishten in der katarischen Hauptstadt die Marathon-Distanz, rund 1.100 Laufbegeisterten beendeten den Marathon, gut 1.700 den 10km-Lauf, rund 1.900 den 5km-Lauf. Dazu kamen noch die Teilnehmenden an den Nachwuchsbewerben.
Männer
Frauen
* neue persönliche Bestleistung