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Erfolgreiche Wettkämpfe für Innerhofer-Zwillinge

Eine Woche, nachdem sich Manuel Innerhofer beim Pitz Alpine Glacier Trail mit der Weltklasse gemessen hat, gewann Hans-Peter den österreichischen Meistertitel.
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Die österreichischen Meister im Trail Run Classic bleiben dieselben: Hans-Peter Innerhofer und Isabell Speer gewannen nicht nur die in die Hochfügen Hightrails integrierten Österreichischen Meisterschaften, sondern auch die Gesamtwertungen mit neuen Streckenrekorden. Eine Woche zuvor war Manuel Innerhofer der heimische Top-Athlet beim Pitz Alpine Glacier Trail, in diesem Jahr wieder Teil der Golden Trail World Series.

Hans-Peter Innerhofer (LC Oberpinzgau) verbesserte auf der 17,7 Kilometer langen und mit rund 1.250 Höhenmeter bestückten „Gilfert-Runde“ den Streckenrekord und setzte sich im Kampf um die Goldmedaille bei den Österreichischen Meisterschaften mit einer Zeit von 1:37,02 Minuten mit knapp eineinhalb Minuten Vorsprung auf Wendelin Mörtendorfer (run2gether) durch. Felix Bleier (EXITINGFIT-RUNNINGTEAM) gewann das Duell gegen Philipp Brugger (LG-Decker Itter) um Bronze.

Während bei den Männern die Top-Drei der Gesamt- und Meisterschaftswertung identisch waren, war dies bei den Frauen nicht der Fall. Isabell Speer (LAC Salzburg) glänzte als Gesamtsiegerin und Österreichische Meisterin in 2:00:23 Stunden – ebenfalls neuer Streckenrekord. Die Plätze zwei und drei gingen mit großem Abstand an Astrid Steger (Happy Fitness 24h) und Pauline Becker aus Deutschland. Auf den Gesamträngen vier und fünf sicherten sich Eva Fohringer (LG-Decker Itter, 2:20:59) und Christina Kirk (TrailMotion Tirol, 2:25:10) die weiteren Medaillen in der Meisterschaftswertung.

Hochfügen Hightrails Festival 2026

Hochalpine Umgebung

Die Nachwuchsbewerbe gingen auf der 4-Almen-Runde (7,5 km, rund 326 Höhenmeter) über die Bühne. Matteo Albert (Tri Power Freistadt) und Hannah Danzl (LC Niederwies Kössen) gewannen die U18-Titel, Ben Balik (ProTeam Vienna) und Sarah Ausserlechner (U. Raika Lienz) die U20-Titel. „Mit Hochfügen haben wir einen Austragungsort gefunden, der sportlich höchsten Ansprüchen gerecht wird. Die Strecke forderte die Athlet:innen mit ihren anspruchsvollen Anstiegen und technischen Passagen und wurde gerade für diese alpine Charakteristik gelobt. Wir freuen uns über gelungene Österreichische Meisterschaften und bedanken uns beim Organisationsteam für die professionelle Durchführung“, sagte ÖLV-Trailrunning-Referent Michael Geisler in einem Statement. Rund 600 Läufer:innen aus 23 verschiedenen Nationen gingen an den Bewerben des Hochfügen Hightrails Festival an den Start, die zum dritten Mal stattfanden.

Trailrunning-Weltklasse im Pitztal

Hans-Peters Zwillingsbruder Manuel Innerhofer (LC Oberpinzgau) war acht Tage vor den Österreichischen Meisterschaften bester Österreicher beim einzigen heimischen Golden Trail World Series Rennen. Der Salzburger belegte im Rahmen des Pitz Alpine Glacier auf der 24,5 Kilometer langen Strecke mit 1.618 Höhenmetern in einer Zeit von 2:21:57 Stunden den elften Platz. Nach offensivem Rennbeginn pendelte sich der Pinzgauer auf den Positionen rund um seiner Endplatzierung ein. Bei den Frauen war keine heimische Läuferin im Elitefeld am Start.

Tagesbester war der in der Schweiz lebende Trailrunning-Star Elhousine Elazzaoui. In einer Zeit von 2:08:44 Stunden ließ der 34-Jährige den Kenianern Michael Saoli, Patrick Kipngeno, Nashon Kiplimo und Ezekiel Rutto keine Chance. Bester Europäer war der Schweizer Joey Hadorn in 2:15:50 Stunden auf Platz sechs.

Am Trailrunning-Wochenende im Pitztal standen gleich acht Bewerbe mit unterschiedlichen Anforderungen auf dem Programm. Aufgrund einer Gewitter- und Starkregenwarnung mussten aus Sicherheitsgründen einige laufende Bewerbe abgebrochen werden – der Veranstalter, die Laufwerkstatt aus Innsbruck, passte die Ergebnislisten an. Der Pitz Alpine Glacier Trail fand bereits zum 14. Mal statt – heuer wieder als Teil der prestigeträchtigen Golden Trail World Series.

Pitz Alpine Glacier Trail 2026

Hochklassiger Doppelsieg für Florea

Auf erfolgreiche Tage blickt Madalina Florea zurück. Die Rumänin gewann am 1. August nicht nur das Golden Trail World Series Rennen im Pitztal in einer Zeit von 2:32:16 Stunden mit über vier Minuten Vorsprung auf die Kenianerin Ruth Gitonga und die Britin Naomi Lang, sondern am vergangenen Samstag auch zum ersten Mal in ihrer Karriere den beliebten Klassiker Sierre-Zinal in der Schweiz, ebenfalls Teil der Golden Trail World Series. Die 33-Jährige finishte in einer Zeit von 2:55:47 Stunden und setzte sich vor der kenianischen Vorjahressiegerin Caroline Kimutai sowie Morven Goodrum aus Großbritannien durch. Top-Zwölf-Platzierungen gab es für die Schweizerinnen Lia Oriaci (4.) und Maude Mathys (12.) sowie für die Deutschen Hanna Gröber (8.) und Laura Hottenrott (10.)

Madalina Florea beim Pitz Alpine Glacier Trail 2026. © Koastal Forest / Golden Trail World Series

Bei den Männern waren die Kenianer in Abwesenheit Elazzaouis ungefährdet: Philemon Kiriago gewann in einer Zeit von 2:26:25 Stunden vor Patrick Kipngeno und Michael Saoli, alle drei vom kenianisch-österreichischen run2gether-Team. Damit gelang der exakt gleiche Zieleinlauf auf dem Stockerl wie 2025. Bester Nicht-Kenianer war der viertplatzierte Jacob Adkin aus Schottland.

Rund 2.200 Höhenmeter im An- und etwa die Hälfte im Abstieg standen auf der 31 Kilometer langen und anspruchsvollen Strecke mit etlichen Schweizer Bergriesen als Kulisse auf dem Programm.

Autor: Thomas Kofler
Bild: ÖLV

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