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Eunice Chumba, eine gebürtige Kenianerin, die seit 2014 für den Bahrain startet, hat alle vier Auflagen des Abu Dhabi Marathon auf der Strecke erlebt. Am Samstag bedeutete für sie nicht alle guten Dinge sind drei, sondern vier. Denn erstmals gewann…


Eunice Chumba, eine gebürtige Kenianerin, die seit 2014 für den Bahrain startet, hat alle vier Auflagen des Abu Dhabi Marathon auf der Strecke erlebt. Am Samstag bedeutete für sie nicht alle guten Dinge sind drei, sondern vier. Denn erstmals gewann die 29-Jährige den Marathon im Emirat und bescherte ihm, wenn man so will, den ersten arabischen Sieg. Die Rekordhalterin des kleinen Inselstaats im Persischen Golf erzielte bei ihrem Sieg auch eine Spitzenzeit von 2:20:41 Stunden, die zweitschnellste ihrer Karriere nach dem Landesrekord im Frühling in Seoul. „Ich bin überglücklich. Ich wollte heute wirklich mein Bestes geben, um den Wettkampf zu gewinnen“, so die Siegerin, die den Abu Dhabi Marathon bereits zweimal als Zweite beendet hatte. „Der Kurs ist ein sehr guter, flach und schnell. Die Wetterbedingungen waren großartig, die Fans wundervoll. Ich bin sehr glücklich, dass ich für sie gewinnen konnte.“
Nach einer Halbmarathon-Durchgangszeit von 1:10:15 Stunden entwickelte sich ab Kilometer 30 ein Dreikampf zwischen der späteren Siegerin, Topfavoritin Angela Tanui aus Kenia und Ex-Weltmeisterin Mare Dibaba aus Äthiopien. Das Trio passierte die Zwischenzeit bei Kilometer 30 in einer Zeit von 1:39:44 Stunden. In den letzten Phasen des Rennens setzte sich Chumba ab und gewann in einer Zeit von 2:20:41 Stunden vor Tanui (2:21:12) und Dibaba (2:21:25). Beide verbuchten die viertschnellste Marathonzeit ihrer Karrieren, für die Äthiopierin war es ihr schnellster seit über drei Jahren.
Die viertplatzierte Rebecca Cheptegei verbesserte in einer Zeit von 2:22:47 Stunden den Landesrekord für Uganda von Juliet Chekwel, aufgestellt vor fast drei Jahren in Sevilla, um 26 Sekunden. Ihren bisher einzigen Marathon hat die 31-Jährige im April in Padova in einer Zeit von 2:31:21 Stunden gewonnen. Auch die fünftplatzierte Meseret Dinke blieb in Abu Dhabi noch unter 2:23 Stunden.
Bei den Männern konnte nur der Sieger Thomas Kiplagat in die Regionen laufen, die sich der Veranstalter in Abu Dhabi vorstellt. Dementsprechend gelang dem 35-jährigen Kenianer ein überlegener Sieg mit über vier Minuten Vorsprung. Nach einer Halbmarathon-Durchgangszeit von 1:02:48 Stunden setzte sich Kiplagat bald hinter den Pacemakern vom Rest des Feldes ab und konnte als einziger das Tempo konstant halten, ihm gelang sogar ein leichter negativer Split. Daher gelang ihm eine Steigerung seiner persönlichen Bestleistung von fast zwei Minuten auf eine Endzeit von 2:05:20 Stunden. „Alles hat sich einfach gut angefühlt. Der Kurs war richtig gut, es ist eine schöne Stadt. Das ist ein fantastischer Sieg für mich“, kommentierte der Sieger. Sein Landsmann Felix Kimutai (2:09:32) und der Äthiopier Abdeladlew Mamo (2:09:42) begleiteten ihn zur Siegerehrung.
Von den kommunizierten 20.000 Anmeldungen blieb der Abu Dhabi Marathon, zumindest in jenen Bewerben mit Zeitnehmung, recht weit entfernt. Inklusive der 1.224 Marathon-Finishern verzeichnete das Laufevent dennoch beachtliche rund 9.100 Finisherinnen und Finisher im Marathon, in der Staffel, im 10- oder 5km-Lauf. Prominente Siegerin im 10km-Lauf der Frauen war die Britin Eilish McColgan, die eine Zeit von 31:44 Minuten lief. Sieger bei den Männern war Anouar El Ghouz, der in einer Zeit von 29:09 Minuten einen marokkanischen Vierfachsieg anführte.
Männer
Frauen
* neue persönliche Bestleistung
** neuer Landesrekord für Uganda