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Eva Wutti, Siegerin des PUMA Salzburg Marathon 2025, freut sich auf die Gelegenheit, bei den Lauffestspielen der Mozartstadt ihren Marathonfrühling 2026 mit einem guten Ergebnis abzurunden. Ihr mit Spannung erwartetes Marathon-Debüt gibt Larissa Matz, die in den letzten Monaten und Jahren mit starken Halbmarathonleistungen auf sich aufmerksam gemacht hat.
An den 18. Mai 2025 hat Eva Wutti (Club RunAustria) beste Erinnerungen: „Es war ein wunderbares Erlebnis, in Salzburg den Marathon zu laufen. Besonders beeindruckt hat mich der wunderschöne Blick vom Start auf der Staatsbrücke auf die Altstadt.“ 2:37:44 Stunden später lief sie als Siegerin des PUMA Salzburg Marathon über die Ziellinie am Max-Reinhardt-Platz und feierte ihren zweiten Marathonsieg nach jenem bei den Österreichischen Meisterschaften im Wiener Prater im Dezember 2020.
Der neuerliche Start in der Mozartstadt bietet der ehemaligen Co-Halterin des österreichischen Marathonrekords die Gelegenheit, die Frühlingssaison mit einem guten Marathon abzuschließen. „Es wäre schön, eine Leistung zu bringen, die die Werte aus meinen Trainingsergebnissen im Marathon-Aufbau widerspiegelt.“
Die Entscheidung für einen Marathon-Start in Salzburg ist in der 37-jährigen Kärntnerin wenige Tage nach dem Vienna City Marathon gereift. „Mein Körper hat sich deutlich schneller erholt als erwartet. Ich fühle mich gut und bereit für die nächste Herausforderung. Ich habe großartige Erinnerungen an letztes Jahr und daher freue ich mich sehr, wieder beim PUMA Salzburg Marathon dabei zu sein.“
Wutti wird seit vier Jahren von Johannes Langer, Veranstalter der Lauffestspiele der Mozartstadt trainiert, und läuft seither für den Salzburger Verein Club RunAustria. Deshalb ist die 37-Jährige mit ihrer Leistung von 2:37:43 Stunden beim Vienna City Marathon 2025 auch Salzburger Landesrekordhalterin. Ihre persönliche Bestleistung von 2:30:43 Stunden (Marathon im Wiener Prater 2020) stammt noch aus jener Zeit, als Eva Wutti Profiläuferin war. Mittlerweile arbeitet sie als Juristin in einer Vollzeitstelle in der Stadtverwaltung ihrer Heimatstadt Wolfsberg.
Am 17. Mai eröffnet sich ein neues Kapitel in der noch jungen Karriere von Larissa Matz (ULC Riverside Mödling). Nachdem sie begeistert den Valencia Marathon im Fernsehen verfolgt hatte, reifte in ihr der Wunsch, den Mythos Marathon bald kennenzulernen. „Ich freue mich auf diese Challenge, auf die besondere Atmosphäre, die der Marathon mit sich bringt, und auf die Stimmung in Salzburg. Es wird eine tolle Erfahrung!“, geht die 24-Jährige das Projekt mit Optimismus, aber auch einer gesunden Einstellung an. „Ich werde natürlich mein Bestes geben und flott anlaufen. Aber ich jage nicht verbissen irgendeiner konkreten Vorstellung an die Endzeit nach. Ein erster Marathon ist doch ein Schritt ins Ungewisse.“
Früh bescheinigten ihre Trainer der Niederösterreicherin ein Talent für die langen Strecken, wodurch der Weg in den Halbmarathon vorgezeichnet war. Vor drei Jahren feierte sie als Halbmarathon-Staatsmeisterin in Graz ihren ersten großen Erfolg. „Das war sicher einer der schönsten Momente in meinem Sportlerinnenleben bisher“, sagt sie. Ein zweiter Titel folgte vor gut einem Jahr in Wels. Als Halbmarathon-Siebte bei den FISU World University Games 2025 hinterließ sie erstmals ihre Spuren auf internationalem Parkett.
Früher als ursprünglich gedacht kommt nun das Marathon-Debüt: „Ich habe großen Respekt vor der Distanz. Natürlich habe ich Erfahrung mit langen Trainingsläufen, sogar bis 40 Kilometer, aber nicht in dem Tempo, das ich für den PUMA Salzburg Marathon plane. Daher ist offen, was nach 30 oder 35 Kilometern im Marathon passiert. Das kann mit vollständig entleerten Glykogenspeichern und mit ermüdeter Muskulatur richtig weh tun. Dennoch freue ich mich darauf, das herauszufinden.
Nachdem sie nach einem starken Halbmarathon im Rahmen der VCM Winterlaufserie in einer Zeit von 1:12:41 Stunden von einer Erkrankung ausgebremst wurde, lief es in den letzten Wochen im Training wieder rund. Nach dem Sieg beim Halbmarathon im Rahmen des Vienna City Marathon in einer soliden Zeit von 1:15:15 Stunden gelang eine nahtlose Entwicklung in den Trainingseinheiten. „Ich habe ein gutes Gefühl, mehr hätte ich nicht machen können“, meint sie. „In wenigen Tagen geht es schon ins Tapering für den Marathon.“
Die aus Brunn am Gebirge stammende Läuferin lebt in der Bundeshauptstadt. Nach kürzlich abgeschlossenem Jus-Studium an der Universität Wien arbeitet sie als Universitätsassistentin am Institut für Arbeits- und Sozialrecht. Sie findet eine gute Balance zwischen Job und Training. „Laufen ist meine größte Leidenschaft, mein allerliebstes Hobby. In erster Linie mache ich es für mich und genieße die vielen Freundschaften und Verbindungen, die über das Laufen entstanden sind. Das gibt mir enorm viel für mein Leben“, schwärmt sie.
Dank der Starts von Vorjahressiegerin Wutti und Debütantin Matz ist beim PUMA Salzburg Marathon für Spannung gesorgt. Denn hinter Olympia- und WM-Teilnehmerin Julia Mayer gehören die beiden zur Gruppe der heimischen Topläuferinnen im Marathon. „Für mich ist die Präsenz dieser beiden Sportlerinnen beim PUMA Salzburg Marathon ein Spiegel dessen, wohin sich der Laufsport entwickelt: Es geht längst nicht mehr um Namen, sondern um Profile. Es geht um Athletinnen, die Leistung mit Haltung verbinden und bereit sind, eine Bühne nicht nur zu betreten, sondern sie zu prägen“, lobt Veranstalter Johannes Langer. Das lässt ihn gespannt auf den 17. Mai blicken: „Ich beobachte seit langem, wie schnell junge Athletinnen heute lernen, wie professionell sie arbeiten und wie sehr sie internationale Standards bei ihren Auftritten einfordern. Unser Anspruch als Veranstalter der Lauffestspiele der Mozartstadt ist es, genau dafür den richtigen Rahmen zu schaffen: sportlich sauber, emotional aufgeladen und mit einer Atmosphäre, die nur Salzburg liefern kann.“
Dass die Starterfelder im Marathon und auch auf den kürzeren Distanzen im Rahmen der Lauffestspiele der Mozartstadt von Local Heroes angeführt werden, ist Folge einer konsequenten Strategie, die der in Salzburg lebende Burgenländer seit längerer Zeit verfolgt: „Der Fokus auf heimische Athletinnen und Athleten ist uns besonders wichtig. Wir wollen ihnen bewusst eine echte Leistungsbühne bieten: mit fairen Bedingungen, starker Aufmerksamkeit und der Chance, sich mit einem richtig guten Rennen nachhaltig in der Laufszene zu positionieren.“
Zur strategischen Ausrichtung des Events zählt für den erfahrenen Laufsport-Veranstalter auch eine innovative Inszenierung. Als heimische Topläuferin im Marathon agiert Eva Wutti in Salzburg auch in der Rolle des Team Captains beim neuartigen Format RunTheBattle. Zwei Teams mit prominenten Läufer:innen sowie engagierten Hobbyläufer:innen unterschiedlichen Alters treten im Duell gegeneinander an. Dabei spielen nicht die Endzeiten oder Platzierungen die entscheidende Rolle, sondern der Leistungsvergleich auf Basis des Performance Scores von World Athletics unter Einbeziehung des Age-Graded-Faktors. „RunTheBattle vereint den Spitzensport mit dem Freizeitsport, Taktik trifft auf Emotion. Salzburg wird einen echten Ryder-Cup-Moment erleben – mit einem wirkungsvollen Effekt für unsere Charity-Initiative #OneMileForASmile“, schwärmt Langer.
Die Teilnehmer:innen der beiden Teams, unter ihnen auch Larissa Matz, verteilen sich auf die Bewerbe PUMA Salzburg Marathon, Salzburger Sparkasse Halbmarathon und Hervis-10K CityRun. Das zweite Team wird von Captain Peter Herzog angeführt. Wer in welchen Teams antritt, entscheidet sich bei der Auslosung im Rahmen des Pressetermins am Samstag, 16. Mai, um 11 Uhr im JUFA Hotel Salzburg City.
Autor: RunUp
Quelle: Salzburg Marathon
Bilder: © PUMA Salzburg Marathon / Christian Köhler / Salzburg Cityguide, © VCM / Jenia Symonds