Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter


Eva Wutti und Lukas Hollaus haben ihre Vorjahressiege beim PUMA Salzburg Marathon wiederholt. Bei optimalen Marathonbedingungen in der Mozartstadt verbesserte die 37-jährige Wutti ihren Salzburger Landesrekord auf eine Zeit von 2:36:22 Stunden. Lukas Hollaus biss trotz Schmerzen aufgrund muskulärer Probleme durch und feierte in einer Zeit von 2:22:00 Stunden einen emotionalen Heimsieg. Einen Tag der großen Gefühle erlebte auch Peter Herzog. Der Sieger des PUMA Salzburg Marathon 2024 kam als Zweiter des Sparkasse Halbmarathon ins Ziel und wurde mit einem speziellen Empfang gefeiert. Der ehemalige ÖLV-Rekordhalter hat seine Leistungssportkarriere im Herbst 2025 beendet.
Eva Wutti in 2:36:22 Stunden und Lukas Hollaus in 2:22:00 Stunden sind die umjubelten Sieger des 23. PUMA Salzburg Marathon. Beide wiederholten bei strahlendem Sonnenschein und sehr guten Laufbedingungen vor dem Großen Festspielhaus ihre Erfolge des Vorjahrs. Das Heimpublikum feierte die Lokalmatadore frenetisch, denn Hollaus lebt in der Stadt Salzburg und die Kärntnerin Wutti startet für einen Salzburger Verein.
Eva Wutti (Club RunAustria) gelang mit dieser Zeit die Verbesserung ihres eigenen Salzburger Landesrekords. Im Qualifikationsranking für die Europameisterschaften im August in Birmingham hat sie den geforderten Top-60 Platz damit abgesichert. Ihre Siegerleistung von 2:36:22 bringt sie auf Rang vier im All-Time-Ranking des PUMA Salzburg Marathon.
„Es war ein tolles Rennen. Großen Dank an die Veranstalter, die Zuschauer und an meinen Pacemaker. Ich bin sehr dankbar, dass alles so aufgegangen ist. Es ist ein schönes Gefühl und wichtig zu sehen, dass der Aufwand nicht umsonst war“, so die 37-jährige Wutti, die von Johannes Langer trainiert wird, dem Veranstalter der Lauffestspiele der Mozartstadt.

Nach ihrem zweiten Marathonstart innerhalb von vier Wochen – beim Vienna City Marathon hatte sie am 19. April den zehnten Platz geholt – ist nun Regeneration angesagt: „Ich werde die Beine einmal hochlegen. Die weitere Planung lasse ich noch auf mich zukommen. Ich möchte jedenfalls nochmals deutlich schneller laufen als heute“, sagte sie.
Rang zwei holte sich Karima Harris aus London in 2:49:09 Stunden – eine sehr beachtliche Zeit für eine Läuferin der Altersklasse W55. Sophie Schnieders von Munich Athletics in Deutschland erreichte in 2:55:35 Stunden als Dritte das Ziel.
Lukas Hollaus (Union Salzburg Leichtathletik) freute sich ebenso wie Wutti über seinen zweiten Salzburg-Sieg in Folge. „Ich habe mich super gefühlt und gehofft, dass ich meine Muskelprobleme der letzten Wochen im Wettkampf ausblenden kann. Das war leider nicht der Fall. Bis Kilometer 20 bin ich trotzdem eine richtig gute Pace gelaufen“, so der Triathlon-Olympiateilnehmer von 2021. An seine Bestzeit von 2:17:20 Stunden aus dem Vorjahr konnte der 39-Jährige diesmal nicht anknüpfen. „Es war heute mein erster Marathon, der nicht rund gelaufen ist. Üblicherweise sagt man, dass der Marathon ab Kilometer 30 hart wird, aber diesmal war es für mich schon viel früher so. Die Muskulatur hat zugemacht, es war ein langer Kampf. Das Publikum hat mich zum Schluss aber toll angetrieben. Ich bin froh, dass ich es ins Ziel geschafft habe“, so Hollaus und fügte ganz persönlich hinzu: „Mit Gedanken war ich bei der Oma.“ Am Freitag mussten er und seine Familie sich beim Begräbnis von ihr verabschieden.

Auf Rang zwei folgte der US-Amerikaner Joe Maguire in 2:22:51 Stunden, Lukas Eder (Triathlon Mattigtal) holte in 2:35:52 Stunden den dritten Rang. Maguire verkürzte zum Schluss hin den Abstand auf Hollaus und brachte noch Spannung in die Rennentscheidung. „Zum Glück hatte ich null Information dazu, das hätte mich nervös gemacht“, lachte der Marathonsieger Hollaus. Maguire erlebte in Salzburg ein sportliches Sightseeing mit erfreulichem Ausgang. „Den Salzburg Marathon habe ich wegen der Geschichte der Stadt ausgewählt. Ich bin in Europa auf Urlaub und werde nun eine Woche hierbleiben. Die Veranstaltung ist top, sehr freundlich und stimmungsvoll“, resümierte er.
Urlaub ist für Hollaus vorerst nicht angesagt. Am Montag geht es wieder zum Unterricht in die Schule: „Da werde ich wohl den Lift benutzen, zum Glück haben wir einen.“
Insgesamt gab es über 14.000 Anmeldungen in allen Bewerben der Lauffestspiele der Mozartstadt, rund 2.500 davon für den PUMA Salzburg Marathon, was ein Plus von 40 Prozent bedeutet, und 4.200 im Sparkasse Halbmarathon. Exakt 100 unterschiedliche Nationalitäten umfasste das Teilnehmer:innenfeld.
Salzburg wurde zur eindrucksvollen Laufbühne für Teilnehmer:innen aus 100 Nationen und allen Kontinenten. Viele Tausende Fans sorgten entlang der Strecke und in den Cheering Zones für begeisternde Stimmung.
„Es war der beste Marathon, den wir bisher durchgeführt haben. Der stärkste Eindruck ist die unglaubliche Stimmung dieses Tages. Schon in der Startphase hat sich eine positive Energie aufgebaut, die wir bis ins Ziel und danach mitgenommen“, zog Veranstalter Johannes Langer ein sehr zufriedenes erstes Resümee. „Unser Anspruch ist es, eine Veranstaltung für Salzburg umzusetzen, die hierher passt und bei der man die Stärken der Stadt erleben kann. Die Teilnahme von Läuferinnen und Läufern aus 100 Nationen zeigt den Erfolg. Mit starken Ergebnissen, vielen persönlichen Bestleistungen und einer Atmosphäre, die das Beste aus allen Beteiligten herausholt, haben wir ein mitreißendes Fest für die ganze Stadt gefeiert. Herzlichen Dank an die Laufbegeisterten, unsere Helfer:innen und Partnern und an das begeisterte Publikum.“

Autor: RunUp.eu
Quelle: Salzburg Marathon
Bilder: © PUMA Salzburg Marathon / Alexander Schwarz / Theresa Marka