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Finisherrekord und mehr – die Zahlen des VCM 2024

Das größte Lauffest des Jahres in Österreich liegt hinter uns. RunUp.eu blickt auf eine spannende Fakten und Zahlen rund um das VCM-Wochenende 2024.
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Noch nie so viele im Ziel

37.633 Laufbegeisterte beendeten ihr Lauf-Abenteuer beim Vienna City Marathon 2024 – und damit so viele wie noch nie. Nachdem bei den Anmeldungen die Bestmarke nur haarscharf verpasst wurde, halfen die kühleren Bedingungen wohl vielen, erfolgreich ins Ziel zu laufen. Der bisherige Finisher-Rekord aus dem Jahr 2017 wurde um fast 1.300 überboten. Mitverantwortlich dafür war der teilnehmerstärkste Samstag der Veranstaltungsgeschichte. „Es ist unser Ziel, noch mehr Menschen zum Laufen zu begeistern und den Vienna City Marathon sinnstiftend weiterzuentwickeln“, visieren die Geschäftsführer Kathrin Widu und Dominik Konrad nicht nur einen Teilnehmerrekord im Jahr 2025 an, sondern auch eine weitere Verbesserung des Lauferlebnisses. Den Marathon beendeten 7.455 Läufer*innen, etliche wählten die Möglichkeit, beim Halbmarathon ins Ziel abzubiegen. Trotzdem verzeichnete der VCM die höchste Marathon-Finisherzahl seit mehr als zwei Jahrzehnten.

© VCM / Roman Pfeiffer

Die Erinnerung an einen Star

Der Triumph von Chala Regasa findet erstaunliche Parallelen im Sieg von Sisay Lemma vor neun Jahren. Nicht nur, dass Lemmas Erfolg der letzte äthiopische bis gestern im Wiener Marathonrennen der Männer war. Lemma lief damals gegen den starken Gegenwind in der Schlussphase einen beeindruckenden Vorsprung von vier Minuten und 43 Minuten auf den Nächstbesten heraus. Regasa mag 2024 weniger Gegenwind gehabt haben, aber sein Solo war ähnlich eindrucksvoll und endete mit vier Minuten und sieben Sekunden Vorsprung. Ein gutes Omen für ihn: Lemma gehört zurzeit zu den Allerbesten Marathonläufer der Welt und hat unlängst den Valencia Marathon und Boston Marathon gewonnen.

Ein Idol der Extraklasse

Seit zwei Jahren trainiert Chala Regasa in der Trainingsgruppe rund um Kenenisa Bekele. Nicht zufällig überbrückte der 26-Jährige daher die Zeit zwischen Zielankunft und Jubel beim Vienna City Marathon und seinem Auftritt bei der Pressekonferenz am Livestream des London Marathon. Im Gespräch mit der österreichischen Presse strahlte er, als er über Bekele sprach, der zu diesem Zeitpunkt in London in Führung lag. Zum Sieg reichte es für Bekele freilich nicht, als Idol ist er für Regasa unersetzlich: „Wenn wir gemeinsam trainieren, liegt er immer vor mir. Aber mir gelingt es immer besser, den Abstand zu verringern.“

© VCM / Jenia Symonds

Eine Stadt im Lauffieber

Jedes Jahr gehört die Bundeshauptstadt an einem Sonntag im April ganz den Läufer*innen. Um die Bühne so attraktiv und würdig wie möglich zu gestalten und um den Anspruch eines riesigen Lauffestes für weit über 40.000 Laufbegeisterte gerecht zu werden, ist ein entsprechender logistischer Aufwand notwendig. Am besten erkennt man das im Areal zwischen Burgtheater und Rathaus, das Herz des Vienna City Marathon und jener Streckenabschnitt auf dem Zielteppich, auf dem die intensivsten Emotionen passieren. Auf einer Fläche von 110.000 Quadratmeter baut der Vienna City Marathon sein Veranstaltungszentrum. Nicht weniger als 80 Pagodenzelte mit entsprechender infrastruktureller Ausstattung werden tagelang aufgebaut, vorbereitet und eingerichtet – damit das Erlebnis Vienna City Marathon auch nach dem Zieleinlauf noch stimmungsvoll weitergeht.

Ein gemeinsamer Kraftakt

Das Herausragende an den größten Laufveranstaltungen in Österreich, sowohl beim Vienna City Marathon als auch bei anderen, ist: Eine ganze Stadt bietet die Bühne für das Event. Um diese Bühne nicht nur wunschgerecht, sondern auch koordiniert und innerhalb der gesetzlichen Vorgaben für Events vorzubereiten, sind beim VCM nicht weniger als 115 Behörden und Institutionen beteiligt, die in Kooperation untereinander und mit den Veranstaltungsverantwortlichen die Bühne bereitstellen. Tausende Menschen sind in den Tagen rund um den VCM alleine für das Gelingen des organisatorischen Ablaufs tatkräftig im Einsatz.

Die größte Sportmesse Österreichs

Ein Hotspot beim VCM ist schon seit Jahren die Vienna Sports World, mit 2024 neuerlich über 60 Aussteller*innen, die über 100 Marken dem interessierten Sportpublikum präsentieren, die größte Sport- und Freizeitmesse Österreichs. 6.000 Quadratmeter stehen dafür zur Verfügung, rund 50.000 Besucher*innen strömen bei freiem Eintritt in die Marx-Halle. Hier werden Innovationen und Trends rund um das Laufen und die aktive Freizeitgestaltung vorgestellt.

© VCM / Jenia Symonds

Nachhaltigkeit im Fokus

Die nachhaltige Eventdurchführung spielt auch bei Österreichs größter Laufveranstaltung eine wichtige Rolle. Aus einer Reihe von Maßnahmen, die in einem laufenden Prozess die Eventdurchführung immer umweltfreundlicher machen, wählt das RunUp drei Beispiele heraus.

Verpflegungsstation: Die VCM-Teilnehmer*innen nehmen ihre Getränke von den Verpflegungsstationen aus rezyklierbaren Getränkebechern, die im Altpapier entsorgbar sind. Dadurch, dass das Powerade-Pulver mit Wasser vermischt wird, wird zusätzlich an Plastikmüll eingespart. Die PET-Flaschen von Römerquelle und Coca-Cola werden von vielen Helfer*innen eingesammelt und zum Recycling gebracht.

Ausstattung: Das VCM Event T-Shirt von Adidas besteht zu 100% aus Prime Green Recyclingmaterialien. Auch die Event-Ausstattung des Mitarbeiterteams inklusive der Schuhe sind fast vollständig aus Recyclingmaterialien produziert.

VCM-Büro: Durch den Einbau einer Luftwärmepumpe wird im VCM-Büro sowie im VCM-Lagergebäude kein Gas mehr gebraucht. Als nächster Schritt wird eine eigene Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung geplant.

42. Vienna City Marathon

Die 42. Auflage des Vienna City Marathon geht am Wochenende
des 5. und 6. April 2025 über die Bühne.

Autor: Thomas Kofler
Titelbild: © VCM / Sergey Alexeev

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