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Formtests für Österreicher in Barcelona

Mit dem Barcelona Halbmarathon steht am Sonntag der erste wichtige Halbmarathonlauf auf europäischem Boden auf dem Programm. Auch drei österreichische Top-Läufer nützen die Gelegenheit, um in der katalanischen Hauptstadt ihre Form zu testen. Peter Herzog (Union Salzburg LA) und Christian…

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Mit dem Barcelona Halbmarathon steht am Sonntag der erste wichtige Halbmarathonlauf auf europäischem Boden auf dem Programm. Auch drei österreichische Top-Läufer nützen die Gelegenheit, um in der katalanischen Hauptstadt ihre Form zu testen. Peter Herzog (Union Salzburg LA) und Christian Steinhammer (ULC Riverside Mödling) kehren kurze Zeit nach ihrem Trainingslager im Jänner wieder nach Spanien zurück. Beide wurden im Trainingslager von Erkrankungen etwas ausgebremst, dennoch könnte das Rennen gut zwei Monate vor dem Vienna City Marathon wichtige Erkenntnisse liefern. Im Rennen der Frauen geht Cornelia Moser (SC Leogang) an den Start. Sie kehrt an die Stätte ihrer persönlichen Bestleistung von 1:14:59 Stunden im vergangenen Jahr zurück. „Aktuell ist eine Zeit unter 1:15 Stunden mit Sicherheit nicht drinnen. Im Moment tu‘ ich mich echt schwer, meine aktuelle Leistungsfähigkeit einzuschätzen“, bremst die Salzburgerin die Erwartungen. Berufliche Herausforderungen und der Rekord-Winter in ihrer Heimat Saalfelden erschwerten das Training während der letzten Wochen.
 

Mit Christian Steinhammer (l.) und Peter Herzog (mitte) sind zwei der drei Bronzemedaillengewinner von Berlin (Marathon-Europacup) in Barcelona am Start. © SIP / Andreas Maier
 

Dereje will Weltrekord attackieren

Wie immer in den letzten Jahren leistete sich der Veranstalter auch Star-Verpflichtungen. Roza Dereje, die 2018 mit einer überraschenden Sensationszeit von 2:19:17 Stunden den Dubai Marathon gewann und im Herbst als Zweite des Chicago Marathon diese Leistung bestätigte, kündigte sogar an, in Barcelona den Weltrekord attackieren zu wollen. Ihre Halbmarathon-Bestleistung von 1:07:00 Stunden (Istanbul 2018) ist noch über zwei Minuten vom ewigen Bestwert von Joyciline Jepkosgei (1:04:51) entfernt, aber dass die Strecke in Barcelona für Weltrekorde taugt, hat Florence Kiplagat bereits zweimal bewiesen. „Ich habe Barcelona gewählt, weil es eine der schnellsten Strecken der Welt ist und eine exzellente Organisation hat“, lobte die 21-Jährige im Vorfeld. Bei der Pressekonferenz sprach sie von einer gelungenen Vorbereitung, ihre eigenen Pacemaker gäben ihr eine Extra-Portion Selbstvertrauen. Erste Herausforderinnen im Kampf um den Sieg sind die Kenianerinnen Lucy Cheruiyot und Sally Chepyego. Stärkste Landsfrau Derejes im Feld ist die Vorjahreszweite Dibabe Kuma. Fast die gesamte britische Nationalmannschaft um Lily Partridge und Charlotte Arter sowie die Deutschen Anja Scherl und Franziska Reng legen in Barcelona ebenfalls ihren ersten großen Formtest ab.
 

Kiptanui Star bei den Männern

Das Elitefeld der Männer wird angeführt vom kenianischen Senkrechtstarter Eric Kiptanui, der mit seiner in Berlin 2018 erzielten Bestleistung von 58:42 Minuten auf dem geteilten sechsten Platz der ewigen Bestenliste der IAAF liegt. Namhaftester Herausforderer des haushohen Favoriten ist Samuel Tsegay aus Eritrea, dessen beste Halbmarathon-Zeiten aber bereits Jahre zurück liegen. 2014 war er Vize-Weltmeister. Peter Herzog und Christian Steinhammer finden sich in einem Elitefeld wieder, das mit dem Schweden Mustafa Mohamed oder dem Deutschen Philipp Pflieger auch interessante europäische Mitstreiter enthält.
Wie so viele Lauf-Veranstaltungen in Spanien floriert auch der Halbmarathon in Barcelona. Mit 19.000 Anmeldungen von Sportlern aus 103 Nationen hat der Veranstalter den bisherigen Rekord aus dem Jahr 2017 deutlich übertroffen. Mit knapp 6.000 Läuferinnen ist auch der Anteil der weiblichen Teilnehmerinnen so hoch wie noch nie. Prozentuell an der Gesamtzahl ist es jedoch kein Rekord.
 
 
eDreams Mitja Marató de Barcelona

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