Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
Der Kenianer Titus Ekiru hat mit einem starken Auftritt bei der 46. Auflage des Honolulu Marathon den Eintrag in die Geschichtsbücher dieser traditionsreichen und beliebten Lauf-Veranstaltung auf Hawaii geschafft. Trotz starkem Wind, gegen den Ekiru rund ein Drittel der Distanz…


Der Kenianer Titus Ekiru hat mit einem starken Auftritt bei der 46. Auflage des Honolulu Marathon den Eintrag in die Geschichtsbücher dieser traditionsreichen und beliebten Lauf-Veranstaltung auf Hawaii geschafft. Trotz starkem Wind, gegen den Ekiru rund ein Drittel der Distanz als Solist ankämpfen musste, erzielte er auf dem schwierigen Kurs entlang der Küste in einer Zeit von 2:09:01 Stunden die zweitschnellste Siegerzeit in der Event-Historie – gut eine halbe Minute hinter Vorjahressieger Lawrence Cherono. „Ich habe mir gesagt: ,Versuche dein Bestes.’ Es war nicht leicht, ein einziger Kampf gegen den Wind“, sagte der Sieger im Anschluss. Als Ekiru an der letzten Verpflegungsstation kein Getränk abgreifen konnte, war ihm klar, dass er den Streckenrekord nicht unterbieten konnte.

Die Überlegenheit des 26-Jährigen, der im August den Marathon in der Höhe von Mexiko City gewann, zeigt sich im Abstand zu den Verfolgern. Fast drei Minuten nach dem Sieger kam Reuben Kerio ins Ziel, weitere zweieinhalb Minuten später komplettierte Vincent Yator den kenianischen Dreifacherfolg. Für ein gelungenes Debüt sorgte der US-Amerikaner Donn Cabral auf Rang vier, der in einer Zeit von 2:19:16 Stunden sein Marathon-Debüt finishte. Cabral war bisher als 3.000m-Hindernisläufer bekannt und belegte bei Olympischen Spielen zweimal den achten Platz. „Es war ein großer Spaß! Unter dem Strich war mein erster Marathon aber härter als ich mir es gedacht hätte. Mehr als den Wind habe ich die hohe Luftfeuchtigkeit gespürt“, so der 28-Jährige gegenüber Let’sRun.com. Das Limit für die US-Olympia-Trials verpasste er um 16 Sekunden.
Auch bei den Frauen diktierte eine Solistin das Geschehen. Vivian Kiplagat erreichte das Ziel als überlegene Siegerin in einer Zeit von 2:36:22 Stunden und zeigte sich anschließend überhaupt nicht glücklich mit der Zeit. Dennoch legte sie über fünfeinhalb Minuten zwischen sich und ihre Landsfrau Sheila Jerotich. Während Top-Favoritin Joyce Chepkirui ausstieg, belegte Eri Suzuki aus Japan den dritten Platz.
Über 25.000 Läuferinnen und Läufer absolvierten am Sonntag den Honolulu Marathon oder den 10km-Lauf, der parallel stattfand.
Bereits am Samstagabend fand traditionell in Honolulu ein Meilenrennen statt. In einem spannenden Duell sicherte sich der in den USA lebende Kenianer Edward Cheserek haarscharf den Sieg vor dem erst 18-jährigen Kenianer Leonard Bett und erzielte in einer Zeit von 3:54,83 Minuten einen neuen Streckenrekord. Nick Willis, zweifacher Olympia-Medaillengewinner im 1.500m-Lauf, wurde Fünfter. Schnellste Frau war die Kenianerin Merriam Cherop in 4:22,54 Minuten.
Männer
1. Titus Ekiru (KEN) 2:09:01 Stunden
2. Reuben Kerio (KEN) 2:12:59 Stunden
3. Vincent Yator (KEN) 2:15:31 Stunden
4. Donn Cabral (USA) 2:19:16 Stunden
5. Cyrus Njui (KEN) 2:29:20 Stunden
6. Hiroki Haruyama (JPN) 2:31:33 Stunden
7. Ben Williams (USA) 2:33:18 Stunden
8. Syoichiro Shimizu (JPN) 2:34:00 Stunden
9. Yasuo Ito (JPN) 2:35:31 Stunden
10. Waweru Nganga (KEN) 2:36:04 Stunden
Frauen
1. Vivian Kiplagat (KEN) 2:36:22 Stunden
2. Sheila Jerotich (KEN) 2:42:09 Stunden
3. Eri Suzuki (JPN) 2:47:53 Stunden
4. Polina Carlsen (USA) 2:53:30 Stunden
5. Akiko Sugo (JPN) 3:03:55 Stunden
6. Kyoto Matsumoto (JPN) 3:07:10 Stunden
7. Erika Yamazaki (JPN) 3:07:41 Stunden
8. Bethany Spector (USA) 3:12:19 Stunden
9. Lise Friis (DEN) 3:12:30 Stunden
10. Armanda McEnroe (USA) 3:14:31 Stunden
Honolulu Marathon