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Sebastian Frey (DSG Wien), amtierender Staatsmeister im 10.000m-Lauf, absolvierte auch seinen zweiten Wettkampf in dieser Wintersaison auf der Unterdistanz. Nach seinem Sieg vor eineinhalb Wochen in Erfurt steigerte er sich beim Meeting in Dortmund, welches zur World Athletics Indoor Tour Bronze zählt, um über dreieinhalb Sekunden und finishte den 1.500m-Lauf in einer Zeit von 3:44,02 Minuten auf Platz sechs. Damit blieb der 20-jährige Wiener auch um gut vier Sekunden unter seiner Freiluft-Bestleistung, allerdings auf einer Distanz, auf die er keinen so starken Fokus legt.
Auf der Mittelstrecke zu Hause ist Marcel Tobler (ULC Riverside Mödling), der im B-Lauf eine Zeit von 3:44,64 Minuten erzielte und damit nur minimal langsamer war als B-Lauf-Sieger Sam Blake aus Australien. Auch der 21-Jährige blieb einen Hauch unter seiner Outdoor-Bestleistung und steigerte seine Hallen-Bestleistung von den letztjährigen Hallen-Balkanmeisterschaften um über vier Sekunden. Auch am vergangenen Wochenende hätte er bei den regionalen Titelkämpfen in Istanbul an den Start gehen wollen, nach der Absage aufgrund des Erdbebens war Dortmund, eine Woche vor den Hallen-Staatsmeisterschaften in Linz, eine willkommene Alternative.
Der Sieg im A-Lauf ging an den Belgier Jochem Vermeulen, der in einer Zeit von 3:39,17 Minuten eine Sekunde zwischen sich und den Deutschen Marius Probst und Sven Wagner legte. Mohamed Abdilaahi musste aufgrund von Rückenproblemen kurzfristig passen.
Der international sportlich am besten besetzte Laufbewerb war der 800m-Wettkampf der Männer. Deutschlands Beste Marc Reuther, Marvin Heinrich und Oskar Schwarzer mussten hinter Amel Tuka und Abdessalem Ayouni einordnen. Der Bosnier gewann den knappen Endspurt in einer Zeit von 1:47,02 Minuten mit fünf Hundertstelsekunden Vorsprung und steigerte den Meetingrekord des Schweden Andreas Kramer aus dem Jahr 2021 um gut eine halbe Sekunde. Reuther hatte als Dritter fast eine Sekunde Verspätung, es war sein erster Saisonauftritt. Bei den Frauen siegte die Ungarin Bianka Keri in einer Zeit von 2:02,86 Minuten deutlich vor Vivian Chebet aus Kenia und Abigail Ives aus Großbritannien. Beste Deutsche war die erst 16-jährige Jana Marie Becker als Vierte.
Der Sieg im 1.500m-Lauf der Frauen ging an die Polin Martyna Galant, die in 4:09,73 Minuten eine Hundertstelsekunden hinter dem Meetingrekord der US-Amerikanerin Eleanor Fulton (2022) blieb. Ellie Baker und Vera Hoffmann mit einem neuen Hallenrekord für Luxemburg kamen noch vor der besten Deutschen Lea Meyer ins Ziel, die sich als Hindernislauf-Spezialistin achtbar schlug.
1.500m-Lauf der Männer
B-Lauf
800m-Lauf der Männer
800m-Lauf der Frauen
1.500m-Lauf der Frauen
* neuer Meetingrekord
** neue persönlicher Hallen-Bestleistung
*** neuer luxemburgischer Hallenrekord