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IATF mit Anmelderekord und neuem Verfolgungsrennen

Mit bereits mehr als 8.000 Anmeldungen steuert das Innsbruck Alpine Trailrun Festival auf einen Outdoor-Sport-Höhepunkt in einer neuen Dimension zu.
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In rund eineinhalb Monaten beginnt die heimische Trailrunningsaison mit dem Höhepunkt: das adidas Innsbruck Alpine Trail Run Festival (IATF). Bereits jetzt verspricht es so groß zu werden wie noch nie. Über 8.000 Teilnehmer:innen, und damit mehr als beim letztjährigen Jubiläum der zehnten Ausgabe, haben sich für das viertägige Wettkampfprogramm des teilnahmestärksten Sportevents des Bundeslandes vom 29. April bis 2. Mai angemeldet.

Bereits seit einigen Wochen sind die Hauptbewerbe des Innsbruck Alpine Trail Run Festival ausverkauft, für andere sind noch Restplätze verfügbar. Insgesamt 13 Startmöglichkeiten gibt es am langen Wochenende mit dem Veranstaltungsherz direkt vor dem Tiroler Landestheater, darunter gleich drei Ultratraildistanzen mit dem 112,6km-Bewerb als ultimative Herausforderung. „Für uns spricht, dass Innsbruck mittlerweile das Mekka der Trailrunningszene ist – was Trainingsmöglichkeiten und auch die Kompetenz in der Forschung betrifft“, betont OK-Chef Alexander Pittl von der Laufwerkstatt. Mitten im Herzen Europas fänden Spitzenathlet:innen in direkter Nähe zum Austragungsort der Berglauf- und Trailrunning-Weltmeisterschaften 2023 optimale Bedingungen für Höhentrainingslager.

Neuer Elitebewerb

Neu im Programm ist ein für Trailläufer:innen mit gewissen ITRA-Punkten reserviertes, zweitägiges Verfolgungsrennen, mit dem Pittl die Trailrunning-Weltelite nach Innsbruck locken möchte: „Das neue Format läuft über zwei Etappen und es winkt ein Preisgeld von 30.000 Euro.“ Von den Prämien profitieren jeweils die Top-Fünf, 7.000 Euro gehen an die Siegerin und den Sieger.

Teil eins ist das Vertical am 30. April über die Distanz von 7,4 Kilometer vom Stadtzentrum hinauf zur Seegrube an der Nordkette. 1.330 Höhenmeter gilt es auf der Strecke zu überwinden, 2025 fanden hier die ÖLV-Staatsmeisterschaften im Berglauf statt.

Jeweils die Top-50, die maximal 15 Minuten auf die Siegerin bzw. den Sieger verlieren, qualifizieren sich für den Verfolgungsstart am Tag darauf. Teil zwei führt über eine Distanz von 25 Kilometer entlang der Nordkette, je nach Abschneiden mit der Devise zur Aufholjagd oder zum Verteidigen des Vorsprungs. Dabei stehen rund 1.700 Höhenmeter auf dem Programm. Beide Rennen werden live übertragen.

Hoher touristischer Impuls

Laut einer aktuellen Studie der Universität Innsbruck hat das Innsbruck Alpine Trail Run Festival im vergangenen Jahr eine primärinduzierte touristische Wertschöpfung in Höhe von rund 3,6 Millionen Euro für die Hotellerie und Gastronomie der Tiroler Landeshauptstadt erzeugt. „Als wichtigstes Trairunningevent im deutschsprachigen Raum mit rund 30.000 Nächtigungen bringt das IATF starke Impulse und Wertschöpfung für Tourismus und Lebensraum“, freut sich Barbara Plattner, Geschäftsführerin Innsbruck Tourismus. „Gleichzeitig trägt die Veranstaltung zur internationalen Sichtbarkeit der Region als attraktive Outdoor- und Trailrunning-Destination bei.“ Zwei von drei Teilnehmer:innen reisen aus außerhalb Tirols zum IATF an.

Autor: Thomas Kofler
Quelle: Innsbruck Alpine Trailrun Festival
Bild: © roastmedia

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