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Iberer dominieren 10.000m-Europacup

Beim 10.000m-Europacup in Minsk, dessen schwindende Bedeutung aufgrund der in beiden Rennen minimalen Beteiligung (teilweise fehlten ganze Nationen mit großer Laufsporttradition, Anm.) erneut offensichtlich wurde, konnten die Läuferinnen und Läufer von der Iberischen Halbinsel an ihre traditionsreiche Spitzenstellung im europäischen…

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Beim 10.000m-Europacup in Minsk, dessen schwindende Bedeutung aufgrund der in beiden Rennen minimalen Beteiligung (teilweise fehlten ganze Nationen mit großer Laufsporttradition, Anm.) erneut offensichtlich wurde, konnten die Läuferinnen und Läufer von der Iberischen Halbinsel an ihre traditionsreiche Spitzenstellung im europäischen Laufsport anknüpfen. Besonders erfolgreich verlief das Herren-Rennen für den spanischen Verband. Denn angeführt von Antonio Abadia gelang es einem spanischen Trio, den klar favorisierten Türken Aras Kaya zu besiegen, der am Ende mit dem vierten Platz zufrieden sein musste.

Entscheidung in der letzten Runde

Die Spanier hielten sich vom Start weg an eine gute Team-Taktik und eröffneten das Finale aus den besten Positionen heraus. Abadia setzte sich in der letzten Runde von seinem Landsmann Juan Perez ab und überquerte die Ziellinie nach 28:31,16 Minuten. Den grandiosen Dreifachsieg komplettierte Carlos Mayo, der nach einigen Erfolgen bei den Junioren, besonders im Crosslauf, seine erste Medaille bei den Erwachsenen gewann. Selbstverständlich gewannen die Spanier die Teamwertung vor Italien, das ebenfalls drei Läufer unter die besten Sieben bekam.
 

© European Athletics / facebook
© European Athletics / facebook
Moreira ohne Konkurrenz

Lange Zeit hielt Volha Mazuronak, Fünfte im Olympischen Marathon und Protagonistin einer absurden Renngestaltung beim London Marathon wenige Monate davor, die Hoffnungen der weißrussischen Leichtathletik-Fans auf einen Heimsieg hoch. Doch im Finale entpuppte sich die Portugiesin Sara Moreira als zu stark und übertrumpfte die Lokalmatadorin deutlich. In einer Endzeit von 32:03,57 Minuten ließ die amtierende Europameisterin im Halbmarathon keine Fragen offen, wer die stärkste im Rennen war. Es war der dritte Sieg beim Europacup über 10.000m nach 2011 und 2012. Esma Aydemir aus der Türkei sicherte sich mit deutlich über einer halben Minute Rückstand die Bronzemedaille.

Mockenhaupt Vierte

Damit verhinderte die Türkin knapp einen Medaillengewinn der 36-jährigen Sabrina Mockenhaupt, die mit Saisonbestleistung auf Rang vier ins Ziel kam. Mitfavoritin Jessica Augusto aus Portugal, zuletzt Siegerin des Hamburg Marathon, musste ihren Start kurzfristig aufgrund einer Verletzung im rechten Fuß absagen.

Ergebnisse 10.000m-Europacup in Minsk

Herren
1. Antonio Abadia (ESP) 28:31,16 Minuten
2. Juan Perez (ESP) 28:35,60 Minuten
3. Carlos Mayo (ESP) 28:48,41 Minuten
4. Aras Kaya (TUR) 29:03,13 Minuten
5. Stefano La Rosa (ITA) 29:08,05 Minuten
6. Ahmed El Mazoury (ITA) 29:09,93 Minuten
7. Marco Salami (ITA) 29:18,01 Minuten
8. Dmytro Lashyn (UKR) 29:21,36 Minuten
9. Roman Romanenko (UKR) 29:21,43 Minuten
10. Uladsilau Pramau (BLR) 29:30,45 Minuten
Damen
1. Sara Moreira (POR) 32:03,57 Minuten
2. Volha Mazuronak (BLR) 32:13,73 Minuten
3. Esma Aydemir (TUR) 32:41,03 Minuten
4. Sabrina Mockenhaupt (GER) 32:46,37 Minuten
5. Svetlana Kudzelich (BLR) 32:48,62 Minuten
6. Nastassia Ivanova (BLR) 32:54,98 Minuten
7. Carla Salome Rocha (POR) 33:10,43 Minuten
8. Lonah Chamtai (ISR) 33:20,16 Minuten
9. Nina Savina (BLR) 33:43,52 Minuten
10. Büsra Nur Koku (TRU) 33:48,07 Minuten

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