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Ich pack das – jetzt!

Endlich mal einen Halbmarathon oder Marathon laufen oder eine neue Bestzeit hinlegen? Mit etwas Disziplin und einem guten Trainingsplan erreichen Sie heuer Ihr Ziel – versprochen!

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Ich pack das – jetzt!

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Endlich mal einen Halbmarathon oder Marathon laufen oder eine neue Bestzeit hinlegen? Mit etwas Disziplin und einem guten Trainingsplan erreichen Sie heuer Ihr Ziel – versprochen!

Warum träumen, wenn sich ein Marathon oder ein Halbmarathon auch mit überschaubarem Aufwand verwirklichen lässt? Jeder gesunde Mensch, der eine Stunde Dauerlauf bewältigen kann, ist in der Lage, mit einer gezielten Vorbereitung am Marathon erfolgreich teilzunehmen und damit eines der großen Abenteuer im Sport zu erleben. Für viele Läuferinnen und Läufer ist es der erste Höhepunkt in der Lauf-Karriere: der erste Halbmarathon oder gleich die volle Distanz. Um sich auf die besondere Belastung vorzubereiten gilt, je früher umso besser. Ganz egal, ob Sie einfach nur „ankommen“ wollen oder die Drei-Stunden-Marke im Marathon knacken wollen. Doch für einen regelmäßig Ausdauer trainierenden Sportler kann auch eine dreimonatige Vorbereitung zum Erfolg führen.

Dabei ist es wichtig, dass Sie bei Ihrem Lauftraining Kreativität entwickeln und bereit sind, Ihre Trainingsroutine zu hinterfragen, um das auf Ihre Bedürfnisse ausgerichtete Optimum herauszuholen. Denn jeder Körper reagiert unterschiedlich auf Trainingsreize. Gute Vorsätze allein sind zu wenig. Erfolgreiche Läufer prüfen ihre Ressourcen und finden Lösungen für eine Balance zwischen Arbeit, Training und Freizeit.

Menschen sind nun einmal verschieden und oft fällt die Selbsteinschätzung schwer. Besonders dann, wenn es um die Analyse der eigenen Schwächen geht: Fällt Ihnen ein langer Dauerlauf leichter oder lieben Sie besonders das schnelle Training? Jeder sollte seine Vorlieben genau kennen und schon erkennen Sie Ihre Stärken. Macht Ihnen Stretching Spaß oder sind die Dehnungsübungen für Sie nicht mehr als ein notwendiges Übel? Bei der ehrlichen Beantwortung solcher Fragen werden einem auch die Schwächen bewusst. Die Stärken bringen Sie zum Erfolg, aber auch an den Schwächen müssen Sie permanent arbeiten. Erst durch deren Absicherung wird eine langfristige Leistungsentwicklung möglich.

Lauf- bzw. Trainingsprogramme von Top-Athleten in Fachzeitschriften werden oft mit Bewunderung gelesen und nicht selten von sehr motivierten Hobbyläufern für die eigene Leistungsverbesserung kopiert. Vergessen werden dabei häufig die Rahmenbedingungen, die sich ein Leistungssportler neben den Belastungen mit den nötigen Regenerationsphasen und eigenem Betreuungsstab aufgebaut hat. Sechs bis sieben Trainingseinheiten in der Woche bedeuten neben den beruflichen Verpflichtungen einen erheblichen Zeitaufwand.  Laufen soll Freude machen und sowohl den Körper als auch den Geist fit halten.

Eine zu hohe Trainingsbelastung neben dem stressigen Berufsleben erschöpft unsere Reserven und die körperliche Leistungsfähigkeit nimmt logischerweise auch wieder ab. Klären Sie bei der Festlegung der sportlichen Ziele die beruflichen und die privaten Rahmenbedingungen genau! So können Sie die Trainingshäufigkeit und die notwendigen Erholungsphasen optimal auf­einander abstimmen. Wer diese einfachen Grundregeln übergeht, darf sich später nicht wundern, wenn etwas schiefläuft.

Eine Verbesserung Ihrer sportlichen Leistungsfähigkeit lässt sich mit einer besonders stressigen Phase im Berufs- oder Privatleben nur schlecht vereinbaren. In der Folge führen Ihre Überlegungen zu einem effektiven Rahmenplan, der, in einem Kalender eingetragen, in mehrere Phasen unterteilt werden kann. Der besonders interessierte Läufer wird in regelmäßigen Abständen auch leistungsdiagnostische Maßnahmen in einem spezialisierten Institut in seine Überlegungen mit einbeziehen. Richtig gedeutete Testergebnisse sind eine brauchbare Steuerungshilfe für die folgenden Trainingswochen und einzelne Trainingsbelastungen.

Aber auch eine das Training ideal begleitende Regeneration ist ein Schlüssel zum Erfolg. Dies gilt besonders in Hinblick auf Art und Umfang einer Marathonvorbereitung. Wer sich zu heftig und zu eifrig ins Training stürzt, riskiert Verletzungen, weil der Körper die Belastungen nicht verkraftet. Dies gilt im Besonderen für unseren Bewegungsapparat wie Knochen, Sehnen und Bänder, der sich nur langsam an neue, hohe Trainingsreize anpasst. Der Organismus und insbesondere die Muskulatur müssen durch gezielte Maßnahmen auf die Belastung vorbereitet werden, damit optimale Trainingsresultate erzielt werden können und Verletzungen vermieden werden. Ein übergeordnetes Trainingsziel im Rahmen von funktionellem Muskeltraining ist die gesunde Körperhaltung. Sie ist das Ergebnis eines ausgewogenen Kräfteverhältnisses der einzelnen Muskelgruppen zueinander sowie einer ausgeglichenen Relation von Kraft und Beweglichkeit. Jede Ausprägung in eine extreme Richtung verändert die Körperproportionen so, dass dies auch Auswirkungen auf die Lauftechnik hat. Wer ein tägliches Lauftraining absolviert, darf auf seine tägliche Funktionelle Gymnastik nicht vergessen.

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