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Stunden bevor sich rund 30.000 Läuferinnen und Läufer auf der Verrazano-Narrows Bridge zum New York City Marathon versammeln und ausnahmsweise nicht das größte Marathonfeld der Welt bilden, läuft ein bemerkenswertes Läuferfeld über die Bosporus Brücke. Doch der Istanbul Marathon 2021…


Stunden bevor sich rund 30.000 Läuferinnen und Läufer auf der Verrazano-Narrows Bridge zum New York City Marathon versammeln und ausnahmsweise nicht das größte Marathonfeld der Welt bilden, läuft ein bemerkenswertes Läuferfeld über die Bosporus Brücke. Doch der Istanbul Marathon 2021 überzeugt nicht nur mit Quantität. Rund 35.000 Aktive, alle Bewerbe summiert – und damit fast so viele wie 2019, werden für die 43. Auflage des ältesten Marathonlaufs in der Türkei erwartet, der von einem umfangreichen Präventionskonzept begleitet wird. Auch die Qualität ist beachtlich, die Elitefelder sind groß. Nicht zuletzt hat auch ein Preisgeld in Höhe von über 30.000 Euro pro Geschlecht motivierende Wirkung gezeigt.
Ohne die ursprünglich angekündigten Äthiopier Herpasa Negasa, ein sub-2:04-Läufer, und Mekuant Ayenew befinden sich immer noch zwölf Läufer im Feld, die eine Bestleistung unter 2:10 Stunden aufweisen können – und damit auch unterhalb des Streckenrekords. Dazu kommt das Marathondebüts des starken Halbmarathonläufers Victor Kiplangat. Den besten Vorwert im Feld hat Bazu Worku. Dem äthiopischen Routinier gelang nach mittelprächtigen Jahren beim Sevilla Marathon 2020 wieder ein Topergebnis, allerdings hat er seither keinen Wettkampf bestritten. Die Startnummer eins trägt der Kenianer Daniel Kibet, Sieger 2019 und Streckenrekordhalter (2:09:44). Weiters mit Siegchancen ausgestattet: die Äthiopier Chele Dechasa und Yitayal Atanfu sowie der Kenianer Robert Kipkemoi.
Bei den Frauen wird das Feld von der 38-jährigen Mamitu Daska angeführt, die seit zehn Jahren auf einer Bestzeit von 2:21:59 Stunden (Frankfurt 2011) sitzt. Ihren letzten Marathon unter 2:30 Stunden lief sie allerdings vor vier Jahren in New York. In einem guten Feld befinden sich acht weitere Läuferinnen mit Bestleistungen unter 2:30 Stunden. Aussichtsreichste Kandidatinnen auf einen Spitzenplatz sind die Kenainerinnen Jackline Chepngeno, Sheila Jerotich und Janet Jelagat sowie die Äthiopierinnen Sofiya Shemsu, Fetale Dejene und Zinash Debebe.
Der Istanbul Marathon ist der einzige Marathonlauf der Welt, dessen Strecke sich auf zwei Kontinente verteilt.