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Japan-Doppel in Marugame und Oita

Am kommenden Wochenende finden in Japan gleich zwei hochklassige Straßenlauf-Entscheidungen statt, die nicht nur im Läuferland Japan, sondern auch in der internationalen Laufszene für Aufmerksamkeit sorgen. Der Kagawa Marugame Halbmarathon, der bereits in seine 74. Auflage geht, bietet ein homogenes…

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Am kommenden Wochenende finden in Japan gleich zwei hochklassige Straßenlauf-Entscheidungen statt, die nicht nur im Läuferland Japan, sondern auch in der internationalen Laufszene für Aufmerksamkeit sorgen. Der Kagawa Marugame Halbmarathon, der bereits in seine 74. Auflage geht, bietet ein homogenes und sehr interessantes Starterfeld mit elitärer Beteiligung aus Japan, Europa, Afrika und Ozeanien. Beim Beppu Oita Mainichi Marathon, der in seine 69. Austragung geht, hoffen die Japaner auf einen Heimsieg.
 

Callum Hawkins bei seinem Sieg in Marugame 2017. © Veranstalter / Getsurikui
Robertson-Premiere für japanisches Team

Beim hochklassig besetzten Kagawa Marugame Halbmarathon in Japan feiert der Neuseeländer Zane Robertson seine Premiere für ein japanisches Werksteam. Mit diesem Schritt will der 30-jährige Zwillingsbruder von Jake wieder an alte Leistungen anknüpfen, zuletzt gelang beim Gold Coast Marathon 2019 ja die überzeugende Qualifikation für die Olympischen Spiele. Mit einer Bestleistung von 59:47 Minuten, erzielt in Marugame vor fünf Jahren, ist der in Afrika lebende Ozeanier der schnellste Läufer im Feld gefolgt vom jungen Kenianer Kelvin Kiptum.
Der prominenteste afrikanische Teilnehmer ist Marathon-Olympiasieger Stephen Kiprotich (London 2012) aus Uganda, prominentester Europäer der Brite Callum Hawkins. Auch der 27-jährige, zweimalige WM-Vierte im Marathon ist seinen bisher schnellsten Marathon in Marugame gelaufen, als er 2017 nur um einige Hundertstelsekunden an einer Zeit unter einer Stunde scheiterte. Die letzte wichtige Zutat zu einem spannenden Rennen liefet ein starkes japanisches Aufgebot, das angeführt wird vom nationalen Rekordhalter Yuta Shitara (1:00:17 Stunden). Der 28-Jährige absolviert seine Generalprobe für den Tokio Marathon, wo er mit einem neuen japanischen Marathon-Rekord seine letzte Chance auf eine Olympia-Teilnahme anpeilt. Insgesamt sind nicht weniger als elf japanische Läufer mit Bestleistungen unter 1:02 Stunden dabei, darunter Yuma Hattori, der für den Olympischen Marathon qualifiziert ist, zuletzt aber angeschlagen war. Die hohe Dichte der Lokalmatadoren erklärt sich dadurch, dass der Japanische Leichtathletik-Verband (JAAF) bei diesem Rennen seine Qualifikation für die Halbmarathon-WM Ende März in Polen abhält.
 

Enges Rennen bei den Frauen erwartbar

Drei Läuferinnen mit Bestleistungen knapp unter 1:09 Stunden führen das Elitefeld der Frauen an. Schnellste laut Vorleistung ist die Britin Charlotte Purdue, die optimale Erinnerung an japanische Rennen hat. In Okayama lief sie vor sieben Wochen ihre persönliche Bestleistung von 1:08:45 Stunden. Japans stärkste Läuferin im Feld ist Mao Ichiyama, die 2019 den Hakodate Halbmarathon gewann und vor zwei Wochen einen Halbmarathon in einer Zeit von 1:10:25 Stunden gelaufen ist. Die dritte sub-1:09-Läuferin ist die nimmermüde Australierin Sinead Diver. Die 42-Jährige lief ihre persönliche Bestleistung im Vorjahr in Marugame, als sie hinter Betsy Saina aus Kenia und Lokalmatadorin Ayuko Suzuki den dritten Platz belegte. Weitere prominente Teilnehmerinnen sind die Australierin Ellie Pashley, Helalia Johannes aus Namibia, die 2019 den Nagoya Marathon in einer Zeit von 2:22:25 Stunden gewann – eine Marke, die eine Verbesserung ihrer Halbmarathon-Bestleistung von 1:10:30 Stunden eigentlich erfordert, und die Japanerin Reia Iwade.
 

Japanisches Trios Siegkandidaten in Oita

Beim Beppu Oita Mainichi Marathon, bei dem es nur ein Eliterennen für Männer gibt, kämpfen die Lokalmatadoren Satoru Sasaki, Takuya Fukatsu und Jo Fukuda, allesamt mit Bestleistungen unter 2:10 Stunden ausgestattet, um den Sieg. Die schärfsten Kontrahenten kommen aus Afrika: Abdela Godana aus Äthiopien, im Vorjahr Zweiter hinter dem Marokkaner Hicham Laqouahi, der junge Kenianer John Korir und dessen Landsmann Mathew Kipsaat, im vergangenen Jahr Sieger des Taipei City Marathon.
 
 
Kagawa Marugame Halbmarathon
Beppu Oita Mainichi Marathon

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