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Jennifer Simpson nach Kollaps reanimiert

Die ehemalige Weltmeisterin kollabiert bei einem Meilenrennen in North Carolina und muss um ihr Leben kämpfen. Es ist die dritte Schreckensnachricht binnen weniger Wochen.
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Jennifer Simpson, von allen nur Jenny gerufen, ist eine amerikanische Mittelstreckenlegende: 2011 gewann sie in Daegu WM-Gold im 1.500m-Lauf. Weiters sammelte sie zwei Silbermedaillen bei den Weltmeisterschaften 2013 und 2017 sowie – als erste Amerikanerin in dieser Disziplin– eine Olympische Bronzemedaille 2016 in Rio. Bevor sie ihre Karriere Ende 2024 beendete, bestritt sie noch einige Marathons. Am 16. Juni brach sie bei einem Meilenrennen zusammen, ihr Herz blieb stehen.

Dank „exzellenter medizinischer Erstversorgung“, wie das Veranstalterteam berichtete, gelang eine sofortige Wiederbelebung mit einem Defibrillator, wie die US-amerikanischen Laufplattformen Let’sRun.com und Runner’sWorld.com unter Berufung auf den Veranstalter berichteten. Weitere Medienberichte am Tag danach beschrieben einen stabilen Zustand der 39-Jährigen in einem örtlichen Krankenhaus.

Lebensretter

Passiert ist der Vorfall bei einem Bahnrennen in Raleigh, das zu einer Rennserie gehört, die aus dem gleichnamigen Leichtathletik-Meeting in der Hauptstadt des Bundesstaates North Carolina entstanden ist und bewusst Freizeitsportler:innen und ambitionierte Sportler:innen in einem Rennen zusammenbringt. Simpson ist regelmäßige Teilnehmerin an diesen Läufen.

Hiobsbotschaften aus dem Laufsport

Bereits im Mai brach Yebrgual Melese während einer Trainingseinheit in Addis Abeba plötzlich zusammen und überlebte diesen Zwischenfall nicht. Im Krankenhaus konnte nur noch ihr Tod festgestellt werden. Sie war in der heißen Vorbereitung auf den Ottawa Marathon, wo sie als eine der Hauptfavoritinnen galt. Die 36-jährige Äthiopierin, die ihren Ehemann und zwei Kinder hinterlässt, war eine erfolgreiche Athletin und hat unter anderem die Marathons in Houston (2015), Prag (2015) und Shanghai (2019) gewonnen. Ihren schnellsten lief sie 2018 in Dubai in einer Zeit von 2:19:36 Stunden, 2015 war sie Zweite beim Chicago Marathon.

Der ehemalige WM-Finalist und Olympia-Teilnehmer im 1.500m-Lauf, Ciaran O’ Lionaird aus Irland ist Anfang Juni in Vancouver tot aufgefunden worden. Zur Todesursache gibt es keine offizielle Meldung. Der ehemalige Spitzenläufer wurde nur 38 Jahre alt. Sein größter sportlicher Erfolg blieb eine Bronzemedaille bei den Hallen-Europameisterschaften im 3.000m-Lauf 2013.

Autor: Thomas Kofler
Bild: © Pixabay

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