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Rio 2016: Kenianisches Debakel – Farah souverän

Während sensationellerweise alle drei Kenianer die Vorläufe über 5.000m der Herren nicht überstanden, hat Mo Farah vier Tage nach seinem Triumph über 10.000m den ersten wichtigen Schritt zum anvisierten vierten Olympia-Gold gemacht. Der britische Laufstar absolvierte den ersten Vorlauf über…

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Kein Kenianer in Sicht. Das kenianische Debakel ist beim Zieleinlauf des zweiten Vorlaufs komplett. © Getty Images / Shaun Botterill
Kein Kenianer in Sicht. Das kenianische Debakel ist beim Zieleinlauf des zweiten Vorlaufs komplett. © Getty Images / Shaun Botterill
Während sensationellerweise alle drei Kenianer die Vorläufe über 5.000m der Herren nicht überstanden, hat Mo Farah vier Tage nach seinem Triumph über 10.000m den ersten wichtigen Schritt zum anvisierten vierten Olympia-Gold gemacht. Der britische Laufstar absolvierte den ersten Vorlauf über 5.000m in einer Zeit von 13:25,25 Minuten und erreichte als Drittplatzierter kontrolliert einen der ersten fünf Ränge, die für den Finaleinzug reichten. Allerdings hatte der erklärte Gold-Favorit 200 Meter vor dem Ziel etwas Glück. Denn just als die finale Jagd eröffnet wurde, stürzte der US-Amerikaner Hassan Mead und hätte den Briten beinahe mitgerissen. Mead, der bis dato einen starken Eindruck hinterlassen hatte, fehlt somit überraschend im Finalfeld. Mehr Glück hatte der zweite US-Amerikaner: Altstar Bernard Lagat, vor neun Jahren Weltmeister, und bereits Olympia-Medaillengewinner vor 16 Jahren über 1.500m (damals übrigens noch als Kenianer, in Athen bereits als US-Amerikaner), erzielte den fünften Platz und ließ sich im Schlussspurt sogar noch deutliche Reserven. Damit hat der 41-Jährige bei seinem letzten großen Auftritt auf der Bahn das Finale souverän erreicht und darf auf einen würdigen Olympia-Abschied hoffen.

Ringers Taktik geht in die Hose

Der Sieg im ersten von zwei Vorläufen ging an den Äthiopier Hagos Gebrhiwet vor Albert Rop aus Bahrain, Joshua Cheptegei aus Uganda wurde Vierter. Für Richard Ringer gab es kein Erfolgserlebnis. Der Deutsche begann harsch und setzte sich gleich mit dem Japaner Kota Murayama vom Rest des Feldes ab. Das Ziel war es, für ein schnelles Rennen zu sorgen. Nach 2.300m wurden die beiden eingeholt und konnten in der Folge das Tempo der Gruppe nicht mitgehen. In einer Endzeit von 14:05,01 Minuten blieb der 27-Jährige deutlich unter seinem Leistungsniveau bei den Europameisterschaften in Amsterdam, als er Bronze gewann. Dagegen präsentierte sich sein Landsmann Florian Orth im zweiten Vorlauf von seiner Schokoladenseite und erreichte eine gute Zeit von 13:28,88 Minuten. Damit belegte er in einem schnellen Lauf allerdings nur den 14. Platz.

Böses Erwachen für Kenia

Einen Schock gab es für die kenianische Nationalmannschaft. Da der zweite Vorlauf etwas schneller war als der Erste – Siegerzeit des für die USA laufenden Kenianers Paul Chelimo 13:19,54 Minuten – kamen alle fünf Finalisten über die Zeitregel aus dem zweiten Lauf. Das bedeutet, dass der sechstplatzierte des ersten Vorlaufs, der kenianische Vize-Weltmeister Caleb Ndiku die Heimreise antreten musste. Der unerfahrene Charles Muneria hatte ohnehin keine Chance. Das kenianische Debakel in historischer Dimension komplettierte Isiah Koech, der im zweiten Vorlauf nicht über den desolaten zwölften Rang hinauskam. Während sich der kenianische Coach Julius Kirwa über Koechs Rennen wunderte, machte er Fehleinschätzungen für das Scheitern der beiden anderen Kenianer verantwortlich. Ndiku äußerte sich anschließend gegenüber kenianischen Medien wie folgt: „Ich war nicht in jener Form, in der ich die letzten beiden Jahre agiert habe. Ich habe Probleme mit meinem Knie und meinem Rücken, das macht es schwer. Ich konnte nicht ordentlich trainieren, manchmal hat der Körper nur lockere Dauerläufe erlaubt.“
Hinter Chelimo, der eine persönliche Bestleistung erzielte, qualifizierten sich die Äthiopier Muktar Edris und Dejen Gebremeskel sowie Brihanu Balew aus dem Bahrain und mit dem Briten Andrew Butchart erfreulicherweise ein zweiter Europäer. Von der Zeitregel profitierten Mohammed Ahmed aus Kanada, Elroy Gelant aus Südafrika, Abrar Osman aus Eritrea, Brett Robinson aus Australien und der in den USA lebende Peruaner David Torrence, der einen neuen Landesrekord von 13:23,20 Minuten markierte.
Das riesige Feld von 51 Läufern wurde bei harten Bedingungen und 28°C Lufttemperatur auf 15 Akteure reduziert, die in der Nacht auf Sonntag mitteleuropäischer Zeit das Finale ohne kenianische Beteiligung bestreiten.
Olympische Spiele 2016 in Rio de Janeiro

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