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Ketema besiegt Pfeil im Rennen um Staatsmeistertitel

Lemawork Ketema Weldearegaye (SVS Leichtathletik) hat sich im Rahmen des Sorger Halbmarathon Graz zum ersten Mal einen Staatsmeistertitel in seiner neuen Heimat Österreich gesichert. Der gebürtige Äthiopier lief in der steirischen Hauptstadt im Alleingang zu einer deutlichen neuen persönlichen Bestleistung…

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Lemawork Ketema Weldearegaye (SVS Leichtathletik) hat sich im Rahmen des Sorger Halbmarathon Graz zum ersten Mal einen Staatsmeistertitel in seiner neuen Heimat Österreich gesichert. Der gebürtige Äthiopier lief in der steirischen Hauptstadt im Alleingang zu einer deutlichen neuen persönlichen Bestleistung von 1:04:30 Stunden und besiegte in einem spannenden Duell auf hohem Nievau Verfolger und Titelverteidiger Valentin Pfeil (LAC Amateure Steyr), der trotz der zweitschnellsten Halbmarahtonzeit seiner Karriere dieses Mal mit der Silbermedaille zufrieden sein musste.
 

© ÖLV / facebook
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Verfolgungsrennen

Auch der Oberösterreicher blieb in einer Zeit von 1:04:50 Stunden unter der Marke von 1:05 Stunden. In einem spannenden Fernduell übernahm der Titelträger von 2016, damals beim Jedermannlauf in Salzburg, die Rolle des Jägers. Denn der leicht favorisierte Ketema hatte sich bereits frühzeitig vom Rest des Feldes abgesetzt, nach einem Drittel der Distanz lag das Verfolgerduo Valentin Pfeil und Peter Herzog (LC Saalfelden) zehn Sekunden hinter dem Führenden. Damit hatte sich dasselbe Tandem gebildet wie schon vor einem halben Jahr in Salzburg, damals agierte aber kein Konkurrent vor den beiden. Ketema zog an der Spitze weiter sicher seine Kreise und konnte den Abstand nach hinten etwas vergrößern. Selbst wenn Pfeil, der sich im Laufe der zweiten Rennhälfte klar von Herzog absetzen konnte, immer in Schlagdistanz lag, verkleinerte sich die Lücke nie so deutlich, dass Ketema unter Druck gekommen wäre. Das Verfolgungsrennen endete mit dem ersten Staatsmeistertitel für Ketema, der die schnellste Siegerzeit bei Halbmarathon-Staatsmeisterschaften seit Günther Weidlinger im Jahr 2013 in Wels erzielte. Der Äthiopier rangiert nun auf Rang acht der ewigen ÖLV-Bestenliste.
Pfeil, der bei seinen drei Staatsmeistertiteln jeweils mindestens eineinhalb Minuten langsamer gelaufen war als in Graz, knackte zum zweiten Mal in seiner Karriere die Marke von 1:05 Stunden. Damit bewiesen beide, dass sie auf ihrem Weg zum Frühjahrs-Marathon in guter Form sind – Ketema zwei Wochen vor dem Linz Marathon und Pfeil vier Wochen vor dem Vienna City Marathon.

Großartige Qualität in der Breite

Die ÖLV-Halbmarathon-Staatsmeisterschaften 2017 bestach zumindest im Rennen der Herren nicht nur mit der beachtlichen Qualität an der Spitze, sondern auch in der Breite. Nicht weniger als 14 Teilnehmer finshten in Gratz unter 1:10 Stunden, darunter befand sich mit dem Slowenen Rok Puhar nur ein Läufer, der nicht für die Staatsmeisterschaften startberechtigt war.
Zwar konnte Peter Herzog dem Tempo Pfeils in der zweiten Rennhälfte nicht mehr folgen, in einer Zeit von 1:06:26 Stunden feierte der Salzburger dennoch eine deutliche neue persönliche Bestleistung und gewann wie im Vorjahr die Bronzemedaille. Dagegen blieb für Simon Lechleitner (LG Decker Itter), Staatsmeister von 2015, dieses Mal nur der vierte Platz. Im Kampf um den Österreichischen Meistertitel in der Altersklasse setzte sich Manuel Innerhofer (LC Oberpinzgau) knapp gegen seinen Zwillingsbruder Hans Peter durch. Beide erzielten ebenfalls eine persönliche Bestleistung.
Den Österreichischen Meistertitel in der Mastersklasse M40 sicherte sich Roman Weger (LC Villach), der als Gesamt-Zwölfter ebenfalls unter 1:10 Stunden blieb. Die Mannschaftswertung ging an die DSG Volksbank Wien mit dem fünftplatzierten Stephan Listabarth an der Spitze.

Sandrina Illes verteidigt Titel

Vor einem halben Jahr hat Sandrina Illes (LV Marswiese) in Salzburg ihren ersten Staatsmeistertitel im Halbmarathon gefeiert, in Graz konnte sie diesen erfolgreich verteidigen. Dabei zeigte die Wienerin eine tolle Leistung und steigerte ihre persönliche Bestleistung um knapp zwei Minuten auf eine Zeit von 1:15:12 Stunden. Im Kampf um den Sieg ließ die 30-Jährige von Beginn an keine Zweifel aufkommen und setzte sich früh von Cornelia Moser (LC Saalfelden). Die Salzburgerin erzielte in einer Zeit von 1:16:25 Stunden ebenfalls eine persönliche Bestleistung und gewann nach Bronze im Vorjahr dieses Mal die Silbermedaille. Das Stockerl komplettierte Routinier Karin Freitag (LG Decker Itter) in der zweitschnellsten Halbmarathonzeit ihrer Karriere. Angeführt von der viertplatzierten Maria Hochegger gewann das Running Team Lannach die Mannschaftswertung.
 

Ergebnis Sorger Halbmarathon Graz / ÖLV-Staatsmeisterschaften

Herren
1. Lemawork Ketema (ETH) 1:04:30 Stunden
2. Valentin Pfeil (AUT) 1:04:50 Stunden
3. Peter Herzog (AUT) 1:06:26 Stunden
4. Simon Lechleitner (AUT) 1:07:25 Stunden
5. Stephan Listabarth (AUT) 1:07:33 Stunden
6. Rok Puk (SLO) 1:07:48 Stunden (nicht für Staatsmeisterschaften startberechtigt)
7. Manuel Innerhofer (AUT) 1:08:17 Stunden
8. Hans Peter Innerhofer (AUT) 1:08:24 Stunden
9. Endris Seid (ETH) 1:08:24 Stunden
10. Andreas Stöckl (AUT) 1:09:17 Stunden
11. Adrian Igerc (AUT) 1:09:24 Stunden
Damen
1. Sandrina Illes (AUT) 1:15:12 Stunden
2. Cornelia Moser (AUT) 1:16:25 Stunden
3. Karin Freitag (AUT) 1:18:18 Stunden
4. Maria Hochegger (AUT) 1:19:39 Stunden
5. Sarah Riffel (AUT) 1:22:34 Stunden
6. Claudia Rosegger (AUT) 1:22:46 Stunden
7. Anna Hettegger (AUT) 1:23:10 Stunden
8. Antonia Luchini (AUT) 1:23:54 Stunden
9. Barbara Bischof (AUT) 1:25:20 Stunden
10. Christina Oberndorfer (AUT) 1:25:33 Stunden
Sorger Graz Halbmarathon

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