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Die Österreichischen Staatsmeisterschaften im Halbmarathon im Rahmen des Graz Marathon haben mit den Siegen von Lemawork Ketema (SVS Leichtathletik) und Cornelia Moser (LC Saalfelden) zwei Favoritenerfolge gebracht. Während der EM-Achte im Marathon damit seinen Titel verteidigte und gleichzeitig einen Streckenrekord…
Die Österreichischen Staatsmeisterschaften im Halbmarathon im Rahmen des Graz Marathon haben mit den Siegen von Lemawork Ketema (SVS Leichtathletik) und Cornelia Moser (LC Saalfelden) zwei Favoritenerfolge gebracht. Während der EM-Achte im Marathon damit seinen Titel verteidigte und gleichzeitig einen Streckenrekord markierte, ist es für die Salzburgerin eine Premiere. Es ist der erste Staatsmeistertitel für die 24-Jährige aus Saalfelden.

Als haushoher Favorit angetreten, absolvierte der direkt aus dem Höhenlager nach Graz angereiste Lemawork Ketema ein einsames Rennen an der Spitze. Umso erstaunlicher, dass der gebürtige Äthiopier bei sehr guten Lauf-Bedingungen als Solist eine persönliche Bestleistung aufstellen konnte. Der 32-Jährige war in einer Zeit von 1:03:55 Stunden um zwei Sekunden schneller als bei den Weltmeisterschaften im März in Valencia. (Ketema lief auf der Punkt-zu-Punkt-Strecke des Wörthersee Halbmarathon 2014 eine Zeit von 1:03:50 Stunden, die als seine persönliche Bestleistung gilt, aber nicht in offiziellen Rekordlisten auftaucht, Anm.) „Bei so schönem Wetter zu laufen, ist immer toll. Ich bin sehr glücklich gewonnen zu haben. Es war zwar etwas windig, aber trotzdem bin ich mit der Zeit zufrieden. Ganz alleine zu laufen ist nie leicht und in einer Gruppe wäre sicherlich mehr möglich gewesen“, bilanzierte das Mitglied des sensationell mit der Bronzemedaille ausgezeichneten EM-Marathon-Team von Berlin.
Hinter Ketema sicherten sich Manuel Innerhofer und sein Zwillingsbruder Hans Peter (beide LC Oberpinzgau) die weiteren Medaillen. Beide verbesserten ihre persönlichen Bestleistungen, die von den letztjährigen Staatsmeisterschaften im Halbmarathon, die im Frühjahr 2017 ebenfalls in Graz stattfanden, – Manuel um 56 Sekunden auf eine Zeit von 1:06:58 Stunden, Hans Peter um 20 Sekunden auf eine Zeit von 1:07:57 Stunden. Auch Stephan Listabarth (DSG Wien), Christian Robin (LC Villach) und Martin Mistelbauer (team2012.at) blieben auf den Positionen vier bis sechs deutlich unter 1:10 Stunden.
Bei den Frauen wurde Cornelia Moser wie Ketema ihrer Favoritenrolle klar gerecht und zeigte ebenfalls ein gutes Rennen. Die Zeit von 1:16:12 Stunden bedeutet den zweitschnellsten Halbmarathon ihrer Karriere. „Ich freue mich, dass ich gewonnen habe. Mit meinem Rennen bin ich allerdings nicht ganz zufrieden. Ich bin auf den ersten fünf Kilometern zu schnell angegangen und folglich immer langsamer geworden. Darum wurde es auch keine Zeit unter 1:16, die ich angepeilt hatte, obwohl die Bedingungen für mich perfekt waren“, kommentierte die Siegerin des Salzburger Frauenlauf ihren Erfolg in Graz. Julia Mayer (DSG Wien), die frisch gebackene Staatsmeisterin im 10.000m-Lauf, und Leyla Reshed (LCAV Jodl Packaging) sicherten sich in Leistungen von 1:17:43 und 1:17:58 Stunden die weiteren Medaillen. Reshed verbesserte ihre persönliche Bestleistung um sagenhafte sechseinhalb Minuten, für Mayer war es gar das Debüt über diese Distanz. Routinier Karin Freitag (LG Decker Itter) kam in einer Zeit von 1:19:05 Stunden auf Platz vier, Vize-Marathon-Staatsmeisterin Elisabeth Smolle (LTV Köflach) landete in 1:20:48 Stunden dahinter.
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h5>Streckenrekord im Marathon
Das sportliche Highlight auf der Marathon-Distanz lieferte der Kenianer Edwin Kirwa ab. Der 39-jährige Titelverteidiger markierte in einer Zeit von 2:11:11 Stunden einen neuen Streckenrekord, passend zum 25. Jubiläum des Graz Marathon. Kirwa war um sechs Sekunden schneller als sein Landsmann Peter Mutitu vor sechs Jahren. Seine Landsleute Samuel Karani (2:12:53) und Salzburg-Marathon-Sieger Wesley Kemboi (2:25:15) komplettierten das Stockerl, bester Österreicher war Mahdi Sareban auf Rang vier.
Bei den Frauen blieb Agnieszka Glomb aus Polen als einzige unter drei Stunden und verwies in 2:54:03 Stunden Sonja Tajsich (Erdinger Alkoholfrei) und Veronika Limberger (LC Waldviertel) auf die weiteren Plätze. Österreichs Lauftalent und Jugend-EM-Teilnehmerin Carina Reicht (Run2gether) gewann den Viertelmarathon in einer Zeit von 37:38 Minuten. „Es war ein Tag der Rekorde mit den neuen Bestzeiten auf der Halb- und Marathondistanz. Ganz besonders freuen wir uns über die deutliche Steigerung der Anmeldezahl auf 9.500“, zog OK-Chef Michi Kummerer nach der Jubiläums-Veranstaltung ein positives Fazit.
Männer
1. Edwin Kirwa (KEN) 2:11:11 Stunden
2. Samuel Karani (KEN) 2:12:53 Stunden
3. Wesley Kemboi (KEN) 2:25:15 Stunden
4. Mahdi Sareban (AUT) 2:32:37 Stunden
5. Robert Pingitzer (AUT) 2:34:28 Stunden
6. Mario Sturmlechner (AUT) 2:38:52 Stunden
7. Thomas Angerer (AUT) 2:42:06 Stunden
8. Ferdinand Pürzl (AUT) 2:42:45 Stunden
9. Reinhard Forstner (AUT) 2:45:21 Stunden
10. Christoph Schlagbauer (AUT) 2:47:44 Stunden
Frauen
1. Agnieszka Glomb (POL) 2:54:03 Stunden
2. Sonja Tajsich (AUT) 3:00:10 Stunden
3. Veronika Limberger (AUT) 3:09:49 Stunden
4. Gabriela Ziomek (POL) 2:14:46 Stunden
5. Katharina Turza (AUT) 3:21:06 Stunden
6. Lena Günther-Seggl (AUT) 3:21:46 Stunden
7. Karin Augustin (AUT) 3:22:27 Stunden
8. Simone Wehrberger (AUT) 3:26:27 Stunden
9. Sabine Schnölzer (AZT) 3:26:38 Stunden
10. Gerda Zehetleitner (AUT) 3:28:07 Stunden
Männer
1. Lemawork Ketema (AUT) 1:03:55 Stunden
2. Manuel Innerhofer (AUT) 1:06:58 Stunden
3. Hans Peter Innerhofer (AUT) 1:07:57 Stunden
4. Stephan Listabarth (AUT) 1:08:17 Stunden
5. Christian Robin (AUT) 1:08:35 Stunden
6. Martin Mistelbauer (AUT) 1:08:40 Stunden
7. Adrian Igerc (AUT) 1:10:24 Stunden
8. Stefan Linseder (AUT) 1:10:38 Stunden
9. Patrick Krammer (AUT) 1:10:43 Stunden
10. Andreas Englbrecht (AUT) 1:10:50 Stunden
Frauen
1. Cornelia Moser (AUT) 1:16:12 Stunden
2. Julia Mayer (AUT) 1:17:43 Stunden
3. Leyla Reshed (AUT) 1:17:58 Stunden
4. Karin Freitag (AUT) 1:19:05 Stunden
5. Eva Homolar (AUT) 1:19:19 Stunden *
6. Elisabeth Smolle (AUT) 1:20:48 Stunden
7. Lena Maria Aichner (AUT) 1:22:59 Stunden
8. Maria Hochegger (AUT) 1:23:28 Stunden
9. Barbara Bischof (AUT) 1:25:17 Stunden
10. Sarah Riffel (AUT) 1:25:40 Stunden
* nicht für die Staatsmeisterschaften startberechtigt
Graz Marathon