Wir freuen uns, euch mitteilen zu können, dass RunAustria.at ein neues Zuhause gefunden hat! Ab sofort findet ihr alle neuen Beiträge, spannende Laufberichte und inspirierende Erfolgsgeschichten auf unserer neuen Plattform: RunUp.eu.
Unser Ziel ist es, euch ein noch besseres Leseerlebnis zu bieten und die Leidenschaft für das Laufen weiter zu teilen. Die Entscheidung zum Umzug spiegelt unser Engagement wider, euch aktuelle Inhalte in einem frischen und benutzerfreundlichen Format zu präsentieren.
Bitte beachtet: Der beliebte Club von RunAustria bleibt von dieser Änderung unberührt und wird weiterhin unter RunAustria.at zu finden sein. Wir möchten sicherstellen, dass die Community und die Clubmitglieder weiterhin den gewohnten Raum für Austausch und Engagement vorfinden, ohne Unterbrechung.
Was ändert sich für euch?
Neue Beiträge und Aktualisierungen werden ausschließlich auf RunUp.eu veröffentlicht.
Für Mitglieder und Fans des RunAustria Clubs bleibt alles beim Alten. Der Clubbereich und alle zugehörigen Funktionen bleiben auf RunAustria.at aktiv.
Wir laden euch herzlich ein, RunUp.eu zu besuchen und Teil unserer wachsenden Laufcommunity zu werden. Entdeckt die neuesten Beiträge und bleibt mit uns auf der Laufstrecke!
Für Fragen, Anregungen oder Feedback stehen wir euch wie immer zur Verfügung. Wir freuen uns auf diese neue Ära und darauf, euch auf RunUp.eu willkommen zu heißen!
Euer RunAustria-Team
Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
Mit einer beeindruckenden Leistung beim Auftakt in die Diamond League über 1.500m der Damen im Rahmen der zweiten Station der hochkarätigsten Meetingserie der Welt in Shanghai hat die Kenianerin Faith Kipyegon ein eindeutiges Signal in Richtung der abwesenden Genzebe Dibaba…
Das Rennen lief von Beginn an nach Wunsch für die Favoritin. Pacemakern Tamara Tverdostup leistete wichtige Vorarbeit, 500 Meter vor dem Ziel übernahm Kipyegon die Initiative und knackte mit ihrem starken Finish auch den Meetingrekord der Rivalin Dibaba aus dem Jahr 2012 um fast eine Sekunde. Trotz des überlegenen Siegs mit zweieinhalb Sekunden Vorsprung blieb es auch dahinter spannend: Die drei jungen Äthiopierinnen bewiesen Mut und versuchten, mit den beiden Kenianerinnen Kipyegon und Hellen Obiri mitzuhalten. Insbesondere Dawit Seyaum und Best Sado, die auch der Beschleunigung Kipyegons in der letzten Runde vorerst widerstehen konnten, auch wenn sich eine Lücke bildete, die immer größer wurde. Auf den letzten Metern waren jedoch beide platt und mussten sich noch von Hellen Obiris Schlusssprint düpieren lassen. Während Obiri, die erfolgreich aus ihrer Babypause zurückkehrte, den kenianischen Doppelsieg perfekt machte, schaffte auch Seyaum noch eine Zeit unter vier Minuten. Ihre Landsfrau Sado freute sich über eine persönliche Bestleistung von 4:00,08 Minuten, Tsegay über eine von 4:02,73 Minuten. Keine Chance hatte dagegen ex-Weltmeisterin Jennifer Simpson, die bereits eine Runde vor dem Ende abreißen lassen musste. Die US-Amerikanerin kam auf Rang sechs ins Ziel, knapp vor der besten Europäerin Sofia Ennaoui aus Polen.
Kiyeng mit Aufholjagd
Ein äußerst sehenswertes und dramatisches Rennen entwickelte sich auch bei der zweiten Laufentscheidung der Damen: Die junge für den Bahrain laufende Kenianerin Ruth Jebet wagte im 3.000m-Hindernislauf einen frühen Vorstoß und führte bereits mit einem ordentlichen Vorsprung. Auch eingangs der letzten Runde lag die 19-Jährige noch in Führung und meilenweit unterhalb ihrer persönlichen Bestleistung. Doch sie musste nun einen Gang zurückschalten und Weltmeisterin Hyvin Kiyeng kam Meter um Meter näher. Der logische Positionswechsel erfolgte 200 Meter vor dem Ziel, die nun von Selbstbewusstsein beflügelte Kenianerin gewann in einer Weltjahresbestleistung von 9:07,42 Minuten. Seit knapp vier Jahren gab es nur ein schnelleres Rennen als jenes von Shanghai 2016, wo der Meetingrekord von ex-Weltmeisterin Milcah Chemos gleich um über acht Sekunden fiel, der kenianische Rekord von Chemos jedoch um 0,3 Sekunden stehen blieb. „Ich bin sehr stolz auf diese Leistung, insbesondere die letzte Runde. Nach diesem Sieg freue ich mich auf dem Rest der Saison“, jubelte die Kenianerin. Die 24-Jährige ist nun die sechstschnellste Frau aller Zeiten über diese Distanz.
Hinter Kiyeng wurde es dramatisch: Völlig entkräftet strauchelte Ruth Jebet in der letzten Runde und fiel zu Boden, rappelte sich jedoch wieder auf und setzte das Rennen fort. In einer Zeit von 9:15,98 Minuten erzielte sie trotz dieser Ungeschicklichkeit eine deutliche Verbesserung ihrer persönlichen Bestleistung. Diese Marke bedeutete auch einen neuen Asienrekord, welcher ident mit der persönlichen Bestleistung von Jebet war. Rang drei ging an die Äthiopierin Sofia Assefa, die den Sprint aus der Verfolgergruppe gegen Virginia Nyambura gewann. Für einen neuen indischen Landesrekord sorgte Sudha Singh auf Rang acht in einer Zeit von 9:26,55 Minuten. Damit war sie um eine halbe Sekunde schneller als ihre Landsfrau Lalita Babar, die diesmal chancenlos war, vor zwei Wochen in New Delhi.
https://www.youtube.com/watch?v=GRKh8kAI4go
Rudisha geschlagen
Die erste Laufentscheidung des Abends endete mit einer Überraschung und begann mit einer Kuriosität. Der Starter betätigte seine Pistole noch bevor alle Teilnehmer bereit für das Rennen waren. David Rudisha auf Bahn acht und Pacemaker Bram Som auf der Außenbahn neun waren noch nicht eingerichtet, als es los ging. „Ich bin echt sauer! Ich habe am Start zwei Sekunden verloren. Da waren noch Hochspringer auf der Bahn und die starten einfach das Rennen“, schimpfte der Weltmeister nachher. Auch Som wunderte sich: „Da waren Hochspringer und Speerwerfer auf meiner Bahn. Ich hatte die Hand oben, aber sie starteten. Ich wartete auf einen Abbruch, der kam aber nicht und so war ich 30 Meter hinten.“
Dementsprechend seltsam verlief das Rennen. Rudisha, der diese Farce mit einem Achselzucken noch während seines Stotterstarts quittierte, stürmte dennoch wie geplant an die Spitze. Dort fehlte jedoch der niederländische Pacemaker, der mit mächtig Verspätung ins Rennen ging und nach einem massiven Sprint tatsächlich noch 100 Meter lang von der Spitze pacte. Mit zweieinhalb Sekunden Verspätung gegenüber dem geplanten Tempo passierte das Feld die Halbzeit. Als der irritierte Rudisha den Schlusssprint anzog, war er nicht mehr in Vollbesitz seiner Kräfte, öffnete die Tür für Ferguson Rotich auf der Innenbahn und trudelte für Rang fünf aus. Rotich siegte in einer Zeit von 1:45,68 Minuten und feierte seinen ersten Sieg in der Diamond League. Seine Landsleute Robert Biwott und Alfred Kipketer komplettierten das Podest. Während Vize-Hallen-Weltmeister Antoine Gakeme nicht über Rang sechs hinauskam, belegte der Holländer Thijmen Kupers den überraschenden vierten Rang.
https://www.youtube.com/watch?v=eqa-Zh25bP0
Meetingrekord von Edris
Nie zuvor hat in Shanghai ein 5.000m-Läufer diese Distanz in einer Zeit von unter 13 Minuten, diesmal fiel die Marke. Auch wenn es zum Schluss noch einmal knapp wurde, weil Sieger Muktar Edris noch vor dem Überqueren der Ziellinie ins Publikum winkte. In einer Zeit von 12:59,96 Minuten, gleichzeitig Weltjahresbestleistung, feierte der 22-Jährige nach einer enttäuschenden letzten Saison seinen zweiten Sieg in der Diamond League. Ein Erfolg, der durchaus als Überraschung angesehen werden kann. Just als Topfavorit Yomif Kejelcha aus dem Verfolgerfeld 200 Meter vor dem Ziel einen verzweifelten Versuch einer Beschleunigung machte, nützte Edris den Windschatten seines Landsmanns, drückte aufs Gaspedal und zog vorbei an Thomas Longosiwa und dem überraschend führenden Joshua Cheptegei aus Uganda. Cheptegei verteidigte Rang zwei in einer persönlichen Bestleistung von 13:00,60 Minuten, Longosiwa wurde wie bei den Olympischen Spielen 2012 Dritter. Auch der Äthiopier Abadi Embaye auf Rang vier freute sich über eine persönliche Bestleistung, Kejelcha musste sich mit einem enttäuschenden fünften Platz zufrieden geben. Augustine Choge erreichte das Ziel nicht. Übrigens: Erst zweimal in der Geschichte des Laufsports fiel die 13-Minuten-Marke im 5.000m-Lauf der Herren zu einem früheren Zeitpunkt einer Saison.
https://www.youtube.com/watch?v=El15AqtQCuI Diamond League Shanghai
Share your love
Zustimmung verwalten
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Zustimmung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.