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Klosterhalfen mit deutschem Rekord zum Titel

Nicht umsonst hatte der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) wohl überlegt den 3.000m-Lauf der Frauen als letzten Wettbewerb des ersten Wettkampftages der Deutschen Hallen-Meisterschaften in Leipzig angesetzt. Denn Konstanze Klosterhalfen war aus den USA eingeflogen und wann immer die 21-Jährige bei nationalen…

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Nicht umsonst hatte der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) wohl überlegt den 3.000m-Lauf der Frauen als letzten Wettbewerb des ersten Wettkampftages der Deutschen Hallen-Meisterschaften in Leipzig angesetzt. Denn Konstanze Klosterhalfen war aus den USA eingeflogen und wann immer die 21-Jährige bei nationalen Meisterschaften am Start ist, steht ein Spektakel an der Tagesordnung. Dieses Mal zeigte das deutsche Supertalent vielleicht das beste Rennen ihrer Karriere. Nach 2.400 Metern im Windschatten der ebenfalls schnittig laufenden Alina Reh setzte sich die aktuell in Oregon trainierende Klosterhalfen an die Spitze und zauberte zwei Runden von 30,2 und 30,9 Sekunden auf die Bahn. „Genau das war das Ziel – die beiden letzten Runden schnell zu laufen. Ich bin Alina superdankbar, eine bessere Tempomacherin kann man nicht finden“, jubelte Klosterhalfen, die in einer Endzeit von 8:32,47 Minuten ihren eigenen deutschen Hallen-Rekord um fast vier Sekunden steigerte. Noch beeindruckender: Die 21-Jährige liegt mit elf Sekunden Vorsprung auf die Britin Melissa Courtney an der Spitze der Weltjahresbestenliste des Leichtathletik-Weltverbands (IAAF). Alina Reh, die in 8:43,72 Minuten Silber gewann, ist die Nummer drei – natürlich ebenfalls persönliche Bestleistung und Rang drei der ewigen deutschen Bestenliste. Die Bronzemedaille gewann Deborah Schöneborn mit einem unglaublichen Rückstand von 49 Sekunden – das sind in der Halle mehr als eineinhalb Runden!
 

Trost besiegt Hering

Am zweiten Tag des Wettkampf-Wochenendes entwickelte sich im 800m-Lauf der Frauen ein spannendes Finale. Katharina Trost schob sich in allerletzter Sekunde noch an ihrer Vereinskollegin Christina Hering vorbei, beide wurden in einer Zeit von 2:05,16 Minuten gewertet. Damit verpasste Hering in ihrem ersten Saisonrennen den deutschen Meistertitel hauchdünn. Umso überraschender kam die Goldmedaille für Trost: „Ich kann es gar nicht glauben!“ Bronze ging an Alina Ammann, die eine persönliche Bestleistung von 2:05,71 Minuten markierte.
Über 1.500m löste sich Hanna Klein frühzeitig von ihren Konkurrentinnen und siegte in einer Zeit von 4:36,64 Minuten vor Hindernislauf-Europameisterin Gesa Krause (4:37,65) und Caterina Granz (4:37,71). „Ich mag langsame Rennen, bei denen sich das Tempo immer mehr steigert“, freute sich die 25-Jährige über ihren ersten deutschen Meistertitel.
 

Farken, Probst und Parsons siegreich

Bei den Männern überraschend Robert Farken mit einem Frontlauf im 800m-Finale, der ihn zum Meistertitel in einer Zeit von 1:49,60 Minuten führte. „Das war Kräfte zehrend, aber es hat sich gelohnt. Dieser Titel bedeutet mir sehr viel, vor allem hier vor heimischem Publikum“, jubelte der Lokalmatador. Christoph Kessler, der im Vorlauf noch das Hallen-EM-Limit von 1:48 Minuten unterbot, hatte wie Bronzemedaillengewinner Jan Riedel das Nachsehen. „Im Finale wäre es schwer geworden mit der Norm, daher habe ich es im Vorlauf probiert“, so der 23-Jährige.
Im 1.500m-Finale zog Marius Probst in der vorletzten Runde das Tempo merklich an und siegte in einer Zeit von 3:42,38 Minuten vor Marc Reuther und Lukas Abele. Im 3.000m-Lauf der Männer feierten zwei für Deutschland startberechtigte US-Amerikaner für einen Doppelsieg: Sam Parsons (7:53,71) und Amos Bartelsmeyer (7:54,39) waren klar schneller als Florian Orth (8:00,08). Alle drei fahren zur Hallen-EM nach Glasgow. Sowohl Parsons als auch Bartelsmeyer haben deutsche Mütter und sind daher Doppelstaatsbürger, Letzterer ist sogar in Deutschland geboren.
DLV-Nationaltrainer lobte die deutschen Hallen-Meisterschaften, die an beiden Wettkampftagen mit 3.500 Zuschauern ausverkauft waren, und rechnet mit einem über 30 Athleten umfassenden Team für die Hallen-Europameisterschaften 2019 am ersten März-Wochenende.
 
 
DLV

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