Wir freuen uns, euch mitteilen zu können, dass RunAustria.at ein neues Zuhause gefunden hat! Ab sofort findet ihr alle neuen Beiträge, spannende Laufberichte und inspirierende Erfolgsgeschichten auf unserer neuen Plattform: RunUp.eu.
Unser Ziel ist es, euch ein noch besseres Leseerlebnis zu bieten und die Leidenschaft für das Laufen weiter zu teilen. Die Entscheidung zum Umzug spiegelt unser Engagement wider, euch aktuelle Inhalte in einem frischen und benutzerfreundlichen Format zu präsentieren.
Bitte beachtet: Der beliebte Club von RunAustria bleibt von dieser Änderung unberührt und wird weiterhin unter RunAustria.at zu finden sein. Wir möchten sicherstellen, dass die Community und die Clubmitglieder weiterhin den gewohnten Raum für Austausch und Engagement vorfinden, ohne Unterbrechung.
Was ändert sich für euch?
Neue Beiträge und Aktualisierungen werden ausschließlich auf RunUp.eu veröffentlicht.
Für Mitglieder und Fans des RunAustria Clubs bleibt alles beim Alten. Der Clubbereich und alle zugehörigen Funktionen bleiben auf RunAustria.at aktiv.
Wir laden euch herzlich ein, RunUp.eu zu besuchen und Teil unserer wachsenden Laufcommunity zu werden. Entdeckt die neuesten Beiträge und bleibt mit uns auf der Laufstrecke!
Für Fragen, Anregungen oder Feedback stehen wir euch wie immer zur Verfügung. Wir freuen uns auf diese neue Ära und darauf, euch auf RunUp.eu willkommen zu heißen!
Euer RunAustria-Team
Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
Björn Koreman nützte die Gunst der Stunde und erfüllte auf dem schnellen Kurs im Wiener Prater das Olympia-Limit. Genau das, was Valentin Pfeil und Timon Theuer eine Woche nach dem dramatischen Wochenende von Valencia misslang. So kürte sich Isaac Kosgei zum Staatsmeister.
Björn Koreman stürmt bei guten Bedingungen zum Olympia-Limit
Timon Theuer und Valentin Pfeil steigen frühzeitig aus
Isaac Kosgei mit zweitem Staatsmeistertitel nach 2018
Es fühlte sich nicht schlecht an, als Timon Theuer (DSG Wien) und Valentin Pfeil (LAC Amateure Steyr) eine Woche nach dem verpatzten Ausflug zum Valencia Marathon mit Isolation im Hotelzimmer (siehe RunAustria-Bericht) im Wiener Prater an den Start gingen. 4°C Lufttemperatur, während der ersten Rennhälfte praktisch absolute Windstille und auch danach ergab sich nur ein Lüftchen, und leicht bedeckter Himmel bildeten beinahe Idealbedingungen, wenn man in Erinnerung ruft, welches Wetter an einem 13. Dezember in Wien auch herrschen hätte können. Die vom VCM-Team im Auftrag des ÖLV durchgeführten Staatsmeisterschaften im Marathonlauf fanden spät wie nie in einem Jahr statt, das Coronavirus und die Ankündigung von World Athletics, den Qualifikationszeitraum für die verlegten Olympischen Spiele bis Ende November auszusetzen, brachten es so auf den Weg. Dass beide heimischen Olympia-Hoffnungen ihren Olympia-Traum in Wien nicht realisieren konnte, lag sicherlich zu einem Gutteil an den Strapazen rund um Valencia. Der Kopf war noch nicht bereit für eine Last-Minute-Marathon-Vorbereitung und einen neuerlichen Spannungsaufbau.
Und noch ein Aspekt passte hervorragend: Zwei Landsleute und Laufkollegen stellten sich in den Dienst der beiden und sorgten für das richtige Tempo und mentale Unterstützung, länger als geplant. Österreichs Marathon-Rekordhalter Peter Herzog (Union Salzburg LA), gut zwei Monate nach seinem Coup im Regen von London wieder gut im Training, pacte die Gruppe 25 Kilometer lang, Andreas Vojta (team2012.at), aktuell im Aufbautraining der Hallen-Saison, hielt sogar 28 Kilometer lang durch und leistete einen Großteil davon wie der Salzburger wertvolle Arbeit für die Spitzengruppe, in der sich erwartungsgemäß auch der Holländer Björn Koreman befand. Hätte es eine Halbmarathon-Zwischenzeit gegeben, Vojta hätte seine Halbmarathon-Bestleistung gebrochen, was ein Indiz für seine gute Form im Wintertraining ist. Und Lust hat er aufs Marathonlaufen auch bekommen, erzählt er nachher mit leicht strahlendem Gesicht. „Irgendwann einmal“ werde er auch Kilometer 40 erleben und wie es sich dann anfühlt. Theuer und Pfeil bedankten sich nach dem Rennen ausdrücklich für die Unterstützung und das „perfekte Tempo, auf den Punkt genau wie gewünscht“, wie Theuer bezeichnete.
Kein idealer Spannungsaufbau
Unmittelbar nach der Halbmarathon-Durchgangszeit bekundete Valentin Pfeil erste Probleme, das Tempo zu halten und stieg relativ bald danach aus. Nach dem Rennen war die Enttäuschung in seinem Gesicht weithin erkennbar, ein Großteil davon vermutlich nicht aufgrund des heutigen Tages, sondern aufgrund der vom Startverbot in Valencia bestimmten Vorgeschichte. „Ich habe früh gemerkt, dass ich heute nicht in der Lage bin, eine Leistung abzuliefern, die mich Richtung Olympia-Limit gebracht hätte. Daher habe ich auch verhältnismäßig früh den Ausstieg gewählt. Mir ist es nicht gelungen, die Vor-Wettkampf-Spannung aufzubauen wie vor Valencia. Ich war muskulär nicht 100%ig frisch und habe auch die Kälte gespürt“, resümierte er niedergeschlagen.
Auch Theuer brachte die kühlen Temperaturen, die im saisonalen Rahmen sehr gut waren, aber einige Grad unter den idealen Marathonbedingungen, als eine der Erklärungen vor, warum die Attacke auf das Olympia-Limit misslang. Der 26-Jährige hatte nach ziemlich genau zwei Drittel der Distanz zu Koreman abreißen lassen, als dieser beschleunigte und die Kilometerzeit auf drei Minuten pro Kilometer drückte. „Alleine war es vom Kopf her dann schwer“, gab Theuer zu. Außerdem fehlte an diesem Tag das optimale körperliche Wohlbefinden, auch wenn sich rund um die Halbmarathon-Zwischenzeit ein besseres Gefühl einstellte. Als dann leichte Krampferscheinungen in der Wade dazu kamen, war das Rennen für Theuer nach 32 Kilometern zu Ende. „Mental war es sehr schwierig nach den letzten Tagen, ohne meinen Trainer Hubert Millonig hätte ich es nicht geschafft, heute einen weiteren Marathon zu versuchen“, gab er zu bedenken.
Am Ende blieben nachtrauernde Worte. „Man sieht aber an Koreman, dass die Bedingungen sehr gut waren“, lobte Pfeil den Sieger, der sich gezielt auf diesen Marathon vorbereitet hatte. Ein bisschen Hätti-Wari-Täti war im Unterton, es wäre tatsächlich interessant gewesen zu erfahren, was Pfeil und Theuer in Valencia zu leisten imstande gewesen wären. Der 29-jährige Holländer nutzte die Gunst der Stunde und münzte eine sehr gute Vorbereitung mit einer deutlichen Halbmarathon-Bestleistung in seinen Marathon-Durchbruch um. In einer Zeit von 2:11:07 Stunden hakte er das Olympia-Limit ab und feierte eine deutliche neue persönliche Bestleistung. Ein Abstecher nach Wien auf die dank Kipchoge schnellste Laufstrecke der Welt hatte sich für ihn mehr als rentiert.
Zweiter Staatsmeistertitel für Kosgei
Hinter ihm und dem Deutschen Johannes Motschmann, der sein Debüt in 2:14:38 Stunden und einem leichten Kollaps im Ziel beendete, kam es zur kuriosen Situation, dass ein Überraschungsstaatsmeister als Dritter die Ziellinie erreichte. Denn alle prominenten heimischen Athleten waren bei der wohl theoretisch best besetzten Marathon-Meisterschaft aller Zeiten ausgestiegen. Isaac Kosgei finishte in 2:26:35 Stunden und gewann wie schon vor zwei Jahren in Salzburg den nationalen Titel im Marathon vor Patrick Krammer (DSG Wien, 2:29:11) und Mario Bauernfeind (KUS ÖBV Pro Team, 2:29:43). „Bei so vielen starken Läufern habe ich niemals mit dem Sieg gerechnet. Ich bin einfach nur mein Rennen gelaufen und habe lange nicht gewusst, dass ich in Führung lag. Umso mehr bin ich überrascht und glücklich, heute hier gewonnen zu haben“, kommentierte der in Linz lebende Kenianer.
„Es war uns ein Anliegen, für die österreichische Leichtathletik und die heimische Marathonszene in diesem schwierigen Jahr einen Beitrag zu leisten. Die Läuferinnen und Läufer haben es mit großartigen Leistungen gedankt. Wir sind sehr glücklich, dass es uns gelungen ist, gemeinsam mit dem ÖLV die Veranstaltung auf verantwortungsvolle Weise durchzuführen“, sagte VCM-Veranstalter Wolfgang Konrad, dessen Team die erst kurzfristig von den Gesundheitsbehörden unter strengen Coronamaßnahmen genehmigte Veranstaltung über die Bühne brachte. 100 Läuferinnen und Läufer waren erst startberechtigt, nachdem sie in der Früh einen Antigentest mit negativem Ergebnis absolviert hatten. Medaillenkandidat Manuel Innerhofer (LC Oberpinzgau) ist offenbar noch vor dem Rennen unverrichteter Dinge wieder abgereist.
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Zustimmung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.