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Kszczot in überzeugender Manier zur Titelverteidigung

Die letzte Einzelentscheidung bei diesen Europameisterschaften steht irgendwie sinnbildlich für die 23. kontinentalen Titelkämpfe in Hollands Hauptstadt. Die polnischen Stars sorgten dafür, dass ihr Verband erstmals von der Spitze des Medaillenspiegels rangiert – dank sechsmal Gold, fünfmal Silber und eine…

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Die letzte Einzelentscheidung bei diesen Europameisterschaften steht irgendwie sinnbildlich für die 23. kontinentalen Titelkämpfe in Hollands Hauptstadt. Die polnischen Stars sorgten dafür, dass ihr Verband erstmals von der Spitze des Medaillenspiegels rangiert – dank sechsmal Gold, fünfmal Silber und eine Bronzemedaille. Der Aufstieg der polnischen Leichtathletik hat derartige Erfolge bereits seit Jahren angedeutet, stellvertretend für die Erfolgsbilanz stehen auch die 800m-Läufer Adam Kszczot und Marcin Lewandowsi, die in Amsterdam einen Doppelsieg im Finale ihrer Spezialdisziplin feierten und als Idole junger polnischer Läuferinnen und Läufer in anderen Lauf-Disziplinen (siehe Cichocka) längst Nachahmungstäter inspiriert haben.

© European Athletics via Getty Images
© European Athletics via Getty Images
Überlegener Sieg

Wie erwartet setzte sich der niederländische Lokalmatador Thijmen Kupers auf der Außenbahn an die Spitze, als das mit Spannung erwartete Finale eröffnet wurde. Wie immer wenn der 24-Jährige am Start steht gibt es keine offenen Fragen darüber, wer von vorne läuft und wie schnell das Rennen wird. Denn Kupers hält das Tempo hoch, aber nicht zu hoch. Bei 52,5 Sekunden führte er das Feld in die zweite Runde, Marcin Lewandowski und Adam Kszczot platzierten sich auf den Positionen dahinter. Gegen Ende der Gegengeraden erfolgte dann der entscheidende Antritt, Kszczot überholte seine Vorderleute und zog auf und davon. Der Sieg war bereits am Anfang der Zielgerade klar und fiel deutlicher aus, als es das Resultat ohnehin verrät. Mit 1:45,18 Minuten gelang ihm zudem eine Leistung in der Nähe seiner Saisonbestleistung. Nach einer überragenden Hallen-Saison war der 26-Jährige nur langsam in die Gänge gekommen, doch rechtzeitig zum ersten großen Saisonhöhepunkt stimmte die Form. „Ich habe den Titel verteidigt, das war mein Tag“, freute sich der Sieger und bedankte sich artig beim Publikum: „Die Leute waren so laut, das war eine einzigartige Erfahrung.“

Fotofinish um Rang zwei

Am Ende jubelten die Polen gemeinsam über die Ränge eins und zwei. Im Rücken Kszczots entwickelte sich ein faszinierender Zielsprint eines Trios: Marcin Lewandowski innen gegen den überraschend starken Briten Elliot Giles außen und Pierre Ambroise Bosse in der Mitte. Der mitfavorisierte Franzose musste jedoch die Segel streichen und wurde auch noch von Amel Tuka übertrumpft. Das Duell Lewandowski gegen Giles hielt sich die Waage bis zur Ziellinie, die Zeitmessung ermittelte die exakt gleiche Zeit, doch das Fotofinish sah den Polen vorne. „Natürlich bin ich überglücklich. Das war ein faszinierendes Finale mit vier Leuten, die sich eine Olympische Medaille ausrechnen. Da ist ein zweiter Platz schon stark“, äußerte sich Marcin Lewandowski, der bei den letzten beiden Großereignissen nicht vom Glück verfolgt war, nach dem Rennen. „Ich fühle mich gut mit der Bronzemedaille“, jubelte der 22-jährige Brite nach dem größten Erfolg seiner bisherigen Karriere und einer persönlichen Bestleistung von 1:45,54 Minuten.

Bosse erneut geschlagen

Wo Sieger sind, sind auch Verlierer. Das gilt für Amel Tuka, der im Gegensatz zur WM-Entscheidung im letzten Sommer das Podest verpasste. Viel zu weit hinten war er für seinen gefürchteten Endspurt. Und Pierre Ambroise Bosse, der erneut hoffnungsvoll in die Europameisterschaften gestartet ist und wie vor zwei Jahren in Zürich scheiterte. Ob es erneut die Nerven waren, die ihm einen Streich spielten, oder ob die Tagesverfassung nicht optimal passte – Bosse und EM-Finals, das ist bisher wahrlich keine Liebesbeziehung.

Ergebnis 800m-Lauf der Herren

1. Adam Kszczot (Polen) 1:45,18 Minuten
2. Marcin Lewandowski (Polen) 1:45,54 Minuten
3. Elliot Giles (Großbritannien) 1:45,54 Minuten
4. Amel Tuka (Bosnien Herzegowina) 1:45,74 Minuten
5. Pierre Ambrosia Bosse (Frankreich) 1:45,79 Minuten
6. Thijmen Kupers (Niederlande) 1:46,67 Minuten
7. Alvaro de Arriba (Spanien) 1:47,58 Minuten
8. Giordano Benedetti (Italien) 1:47,64 Minuten

Europameisterschaften 2016 in Amsterdam

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