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Die Athletics Integrity Unit (AIU) hat zwei Marathonläuferinnen mit jahrelanger Sperre belegt. Die Kenianerin Betty Lempus, die beim Paris Halbmarathon am 5. September eine positive Dopingprobe abgegeben hat (die Probe wurde von den französischen Anti-Doping-Behörden abgenommen und im Pariser Anti-Doping-Labor…
Die Athletics Integrity Unit (AIU) hat zwei Marathonläuferinnen mit jahrelanger Sperre belegt. Die Kenianerin Betty Lempus, die beim Paris Halbmarathon am 5. September eine positive Dopingprobe abgegeben hat (die Probe wurde von den französischen Anti-Doping-Behörden abgenommen und im Pariser Anti-Doping-Labor analysiert). Die damals 30-jährige Kenianerin hatte den Wettkampf in ihrer mit Abstand besten Karriereleistung von 1:05:46 Stunden gewonnen. Doch die AFLD stellte ihre Ermittlungen ein, nachdem die Läuferin medizinische Zertifikate vorgelegt hat. Mithilfe der kenianischen Anti-Doping-Agentur (ADAK) forschte die AIU aber weiter und enttarnte einen Schwindel. Dennoch gab es eine Reduktion um ein Jahr von der ursprünglich vorgesehenen, sechsjährigen Sperre. Die 31-Jährige ist daher bis 13. Oktober 2027 gesperrt.
„Wir sind glücklich, diesen Fall ad acta legen zu können, erst recht, weil die Athletin beinahe mit ihrem Betrug davon gekommen wäre“, meint AIU-Chef Brett Clothier erleichtert. „Das ist der gerechte und faire Ausgang und ein Signal an alle, dass die AIU ihre Mission mit extremer Seriosität verfolgt.“
Mit einer dreijährigen Dopingsperre kam die eritreische Läuferin Natsnet Amanuel davon, die beim Amsterdam Marathon 2022 (Platz vier) einen positiven Test auf Testosteron abgegeben hat, was die Analyse im Anti-Doping-Labor in Gent enttarnte. Die vierjährige Dopingsperre wurde um ein Jahr reduziert, weil die 29-Jährige ihr Vergehen in frühem Ermittlungsstadium zugab. Sie ist ab 9. Dezember 2025 wieder startberechtigt. Wie Lempus ihre Leistung in Paris wird auch Amanuel ihre Leistung von Amsterdam verlieren.