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RunUp-Senior-Editor Roland Romanik hat die wichtigsten Laufveranstaltern Österreichs kontaktiert, um gemeinsam einen Blick in die Zukunft der Laufszene zu werfen. Ergänzend zur Story in der Printausgabe geben wir hier Einblick in die Gespräche und den Schriftverkehr.
Wie werden die großen Laufevents in Österreich im Jahr 2030 aussehen? Wie soll Ihre eigene Veranstaltung in fünf Jahren aussehen?
Eine Österreicherin / ein Österreicher gewinnt VCM in starkem Feld – vielleicht noch nicht 2030, aber bald. Let’s dream: 40.000 Marathonläufer*innen, Halbmarathon- und Staffelmarathon am Tag davor, 10.000 Kinder am Start
Aber: Vor 10 Jahren herrschte die Meinung vor: Immer weniger Leute wollen Marathon laufen, schon gar nicht die jungen Menschen. Jetzt haben wir eine ganz andere Situation – vielleicht ändert sich das auch schnell wieder und der aktuelle Boom im Laufsport hält nur kurze Zeit.
Die Teilnehmerfelder werden weiblicher. In einzelnen Bewerben gehen mehr als die Hälfte Frauen an den Start – beim Vienna 5K ist es jetzt schon so. Insgesamt geht es schrittweise in Richtung 50:50.
Stichwort: Verknüpfung mit relevanten Themen und Institutionen: Laufsport macht Spaß und er leistet zusätzlich einen gesellschaftlich wichtigen Beitrag. Ein Megathema ist Gesundheit & Prävention. Wir wollen die Stärken des Austragungsorts gezielter einbinden und kommunizieren. Integration und Miteinander werden im Sport sehr wichtig. Und die wirtschaftlichen und touristischen Effekte von Laufevents rücken stärker ins Bewusstsein.
Welche besonderen Änderungen wird es bei Großevents in Österreich geben – punkto Ablauf, Zielgruppe, Nachhaltigkeit, Umwelt, Technik, KI, Laufausrüstung etc.?
Ressourcenschonung, Müllvermeidung, Reduktion des Energie-Einsatzes – hier wird es praktikable Lösungen für Großveranstaltungen im Einsatz sein. „Goodie Bags“ mit Produktproben und viel Verpackungsmaterial werden kritischer gesehen und auch von Unternehmen zurückhaltender bereitgestellt.
Bei den Kinderläufen: Es wird allgemein schwieriger, Lehrer*innen für Veranstaltungen an einem Wochenende zu mobilisieren. Wir stellen ein geringeres Zusatzengagement fest, weil schwierige Situationen und Druck den Schulalltag bestimmen. Laufevents für Kinder könnten folglich auf einen Arbeitstag verlegt werden.
Mehr Berücksichtigung von Frauen mit Rücksichtnahme auf Bedürfnisse wie Sicherheitsgefühl, Hygiene wird ein wichtiges Thema. Das Thema Logoplatzierung von Unternehmen rutscht in die Peripherie. Unternehmen werden den Laufsport unterstützen, weil es zu ihrer Philosophie passt, sie eine Story erzählen können und möglichst viele Mitarbeiter zur Bewegung motivieren können.
Welche konkreten Ideen und Visionen gibt es, was haben Sie als Veranstalter bereits umgesetzt?
– Marathon in Strauss und Braus
– Zusammenarbeit mit Wiener Symphonikern
– Nachwuchsinitiative The Daily Mile
– Angebot von wöchentlichen Trainings und Zusammenarbeit mit den Laufcommunities
Was wird allgemein im Laufsport unaufhaltsam kommen? Gibt es auch unerfreuliche Entwicklungen?
Die heutigen 20-30 Jährigen werden als Vorbilder weiterwirken und eine nachhaltige Verankerung des Laufbooms mittragen. Du wirst es dir gesellschaftlich gar nicht leisten können, nicht sportlich zu sein.
Laufen, Fitness, Hyrox – boomt! Bereiche wie Fitness, Gesundheit, Style sind besonders bei jungen Menschen wichtige Entwicklungen, die sich verstärken.
Unsere Idealvorstellung lautet: Sport hat eine feste Verankerung im Gesellschafts- und Gesundheitssystem, weil das Megathema Prävention und aktiver Lebensstil einen Stellenwert bekommt. Es wird finanzielle und steuerliche Anreize für die Teilnahme an Laufveranstaltungen geben – Bonusmodelle, Reduktion der Umsatzsteuer (Privatpersonen kaufen ihren Startplatz teurer ein als Unternehmen).
Laufveranstaltungen ohne klassischen Wettbewerbscharakter werden mehr und stärker, z.B. Community-Runs, Läufe zu besonderen Anlässen und Zeiten, mit besonderen Erlebnismöglichkeiten. Funktionen wie GPS-Tracking, Strava usw. werden verfeinert und können mittelfristig herkömmliches Timing in einigen Bereichen ablösen.
Die klassische ÖLV-Bestenliste wird für einen immer kleineren Teil der Laufcommunity interessant sein. Kudos und Rankings auf Strava werden „wichtiger“. Es wird einen Gegentrend zu Instagram-Schönheiten geben, weil sie unglaubwürdig sind. Mehr Realismus wird in die Laufszene einziehen.
Wie sehen der typische Läufer und die typische Läuferin im Jahr 2030 aus?
Der typische Läufer / die typische Läuferin ist Teil einer Gruppe, Community, Crew – oder von mehreren Gruppen gleichzeitig. Er / sie ist zudem in der Online-Running Community vernetzt. Laufen wird die Plattform viel vieles: Gesundheit, Sport, Dating, Networking, Socialising, Teambuilding
Leute, die jetzt in den Arbeitsmarkt eintreten, bringen ganz andere Ansprüche mit und bringen auch Unternehmen zum Umdenken. Mehr Fokus darauf, was bietet mir das Unternehmen, welchen Benefit, Sinnstiftung, passt es zu Lebensstil, bietet es etwas, das mir wichtig ist? Smart Watches und KI leiten das Training an, Uhren & Apps sind die Coaches der Zukunft.
Wie werden die großen Laufevents in Österreich im Jahr 2030 aussehen? Wie soll Ihre eigene Veranstaltung in fünf Jahren aussehen?
Immer noch motivierend und unbeschwert, ohne große Zugangshürden und leistbar für ein möglichst breites Publikum. Wir wollen Laufsport für jede*n anbieten, viele unterschiedliche Streckenlängen. Der Linz Donau Marathon soll nach wie vor ein Servicemarathon für alle bleiben, groß, aber immer noch familiär. Wir wollen auch 2030 ein Laufevent für alle veranstalten, speziell die Hobbysportler*innen liegen uns am Herzen. Es wird trotzdem herausfordernd sein die Sportler*innen vom eigenen Event zu überzeugen. Viele wollen „sich um die Welt laufen“ mit Events auf allen Kontinenten, große Events schließen sich zu Serien zusammen, speziell Asien rüstet auf.
Welche besonderen Änderungen wird es bei Großevents in Österreich geben – punkto Ablauf, Zielgruppe, Nachhaltigkeit, Umwelt, Technik, KI, Laufausrüstung etc.?
Das Thema Nachhaltigkeit ist sicher in Zukunft noch wichtiger – Linz ist hier ja Vorreiter als Green Event seit dem Jahr 2024.
Die Themen Technik, KI, Laufausrüstung werden in Zukunft vermehrt auf den Tisch kommen – das Bestreben sollte es aus unserer Sicht sein, soviel wie möglich vom ursprünglichen Gedanken „Laufen als einfachste Form der sportlichen Betätigung und für mehr Gesundheit“ zu erhalten. Laufen kann man überall, ohne großen Aufwand und ohne hohe Kosten. Einzig die Preise für die neuen Superlaufschuhe trüben diese positiven Aspekte des Laufens.
KI wird helfen bei der Ansprache der Teilnehmenden. Die Technik kann genutzt werden um speziell die ausländischen Gäste anzusprechen und aber auch um segmentiertes Marketing zu betreiben. Social Media ist hier erst der Beginn, das Ganze wird sich rasant weiterentwickeln, ob wir wollen oder nicht.
Im Bereich der Werbung beim Event könnte die LED-Technik die traditionelle Bandenwerbung ablösen.
Welche konkreten Ideen und Visionen gibt es, was hast du als Veranstalter bereits umgesetzt?
Der Linz Donau Marathon hat in den letzten Jahren enorm viel neu gedacht, vor allem dürfen wir zu Recht stolz auf die Green-Zertifizierung sein. Die Herausforderungen waren/sind enorm, wir haben das mit einem unglaublich kleinen Team auf die Beine gestellt. Auch die Einführung der kürzeren Laufdistanzen und die Einbindung der Kinder und Jugendlichen / Schüler*innen ist ein unglaublich wichtiger Part in Linz. Wir wollen ein Marathon der kurzen Wege sein, das beginnt natürlich schon bei den Zulieferern die vorwiegend aus der Region kommen.
Was wird allgemein im Laufsport unaufhaltsam kommen? Gibt es auch unerfreuliche Entwicklungen?
Erfreulich sind natürlich die immer noch wachsenden Teilnehmerzahlen, das steigende Bewusstsein für die Sinnhaftigkeit von Bewegung und Natur. Wir gehen auch davon aus, dass die junge Generation (Gen Z) wieder mehr auf den Ausgleich vom Beruf setzt, dies ist ja bereits zu erkennen. Die Work-Life Balance wird wieder wichtiger in dieser schnelllebigen Zeit. Die Technik wird noch mehr Einzug halten in den einfachen Laufsport. Weniger erfreulich ist natürlich das Thema Veranstaltungssicherheit, aber auch der Wunsch der Läufer*innen immer mehr für das bezahlte Nenngeld zu bekommen. Unerfreulich ist sicher die Umweltentwicklung. Mit der steigenden Anzahl an Events allgemein wird es zunehmend schwieriger das passende Datum für das eigene Rennen zu finden. Die Temperaturen steigen und somit aber auch die Herausforderung für die Läufer*innen und Veranstalter.
Wie sehen der typische Läufer und die typische Läuferin im Jahr 2030 aus?
Wir denken, dass sich die Läufergruppe nicht großartig ändern wird. Wie du oben schon schreibst, der Wandel hat sich schon vollzogen, die Läufer*innen werden jünger und mehr und mehr weiblich. Speziell auf den kürzeren Distanzen ist das gut zu beobachten. Die langen Läufe, speziell der Marathon, ist zumindest bei uns immer noch eine Männerdomäne. Hoffentlich bleiben die Teilnehmenden immer noch so „bunt“ wie heute bzgl. unterschiedlichster alters-, leistungs- und sozialer Gruppierungen. Das friedliche nebeneinander und miteinander ist der wichtigste Aspekt bei uns in Linz. Ich denke typische Läufer:innen gibt es nicht, es gilt nur die richtigen Methoden zu finden um die einzelnen Gruppen perfekt vom Event und dem gesunden Laufsport überzeugen zu können.
Bitte um eine fantasievolle, gewagte Prognose zum Thema Laufen 2030, die aus heutiger Sicht aber durchaus realistisch erscheint.
Ich denke, die Technik hält noch viel mehr Einzug in den Laufsport. Es wird früher oder später so sein, dass ich mit VR-Brillen den Linz Marathon auf der ganzen Welt zur selben Zeit laufen kann. Vielleicht gibt es dann sogar „Sieger:innen“, die gar nicht physisch in Linz laufen. Das Thema Zeitnehmung wird auch eine große Veränderung durchmachen. Mit der Entwicklung von der ganz einfachen Lichtschrankenzeitnehmung über den wiederverwendbaren Chip am Schuh bis zum Einwegchip in der Startnummer hat sich vieles getan. Nun könnte der nächste Schritt kommen, sodass Startnummern allgemein überflüssig werden. Persönliche GPS Chips in den Schuhen oder in der Laufkleidung würden ein tracking aller Läufer:innen immer und überall ermöglichen, vielleicht wäre das sogar als Implantat unter der Haut denkbar.
Wie werden die großen Laufevents in Österreich im Jahr 2030 aussehen? Wie soll deine eigene Veranstaltung, die Lauffestspiele der Mozartstadt inkl. Salzburg Marathon, in fünf Jahren aussehen?
Der Salzburg Marathon und die Lauffestspiele der Mozartstadt werden – wie in den meisten Punkten schon jetzt – in fünf Jahren ein moderner, inklusiver und nachhaltiger Event sein, der den Trend zur weiblichen und jungen Läufer*innenschaft aktiv aufgreift. Hier sind einige zentrale Ideen: Stärkere Fokussierung auf Frauen & junge Läufer*innen gezielte Trainingsgruppen & Mentoring-Programme. Flexible Distanzen und Fun-Run-Formate, um Einsteiger*innen anzusprechen, aber auch ein Community-Building durch Lauf-Workshops, SocialRuns und MeetUps. Mehr Erlebniskultur rund um das Laufen. Wie schon jetzt ein stärkere Musik- & Kulturintegration und ein Festivalcharakter mit einem umfangreichen Rahmenprogramm, Food- & Erlebnismeile für Läufer*innen und Fans.
Nachhaltigkeit & Regionalität betonen wir seit viel Jahren und wird nicht nur durch die Klimakrise eine immer wichtigere Ausrichtung durch sehr breit angelehnte Maßnahmen in allen Bereichen.
Digital & Smart: Durch eine Interaktive Erlebnis-App wird der Salzburg Marathon zu einem internationalen Live-Event für eine personalisierte Motivationsausrichtung & diversen Challenges.
Ziel bleibt es, die Lauffestspiele bzw. den Salzburg Marathon als innovativen und inklusiven Laufevent in der Mitte Europas noch stärker zu etablieren.
Welche besonderen Änderungen wird es bei Großevents in Österreich geben – punkto Ablauf, Zielgruppe, Nachhaltigkeit, Umwelt, Technik, KI, Laufausrüstung etc.?
Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) könnte die Planung und Durchführung von Laufevents optimieren. KI-gestützte Systeme könnten dabei helfen, Streckenführungen effizienter zu gestalten und Teilnehmerströme besser zu lenken. Zudem könnten Virtual-Reality-Erlebnisse in den Event integriert werden, um Läufer*innen ein immersives Erlebnis zu bieten.
Welche konkreten Ideen und Visionen gibt es, was hast du als Veranstalter bereits umgesetzt?
Durch die Installation der Lauffestspiele der Mozartstadt und der Ausdehnung auf eine ganze Woche Bewegung in der Stadt Salzburg, ist uns bereits vor einigen Jahren ein entscheidender Schritt gelungen. Dadurch wird es einer breiteren Bevölkerungsgruppe ermöglicht, den Laufsport, aber auch das Walken, in seiner ganzen Vielfalt näher kennenzulernen.
Was wird allgemein im Laufsport unaufhaltsam kommen?
Der Laufsport inkl. Walken ist praktisch für alle Bevölkerungsgruppen geöffnet. Es wird mehr Angebot für Einsteiger*innen, Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen. Ein schon jetzt gut erkennbarer, höherer Fokus auf Gesundheit & Prävention wird durch smarte Wearables und Gesundheits-Apps unterstützt, um Überlastung und Verletzungen zu vermeiden. Die Regeneration und mentale Gesundheit rücken stärker in den Fokus.
Gibt es auch unerfreuliche Entwicklungen?
Eine zu starke Abhängigkeit von Smartwatches, Apps und KI kann das intuitive Laufen verdrängen. Der Kostendruck und die Kommerzialisierung machen auch vor unseren Veranstaltungen nicht halt. Die Startgebühren steigen weiter an und könnten für einige nicht mehr erschwinglich werden – das sehen wir schon jetzt am Beispiel Triathlon. Mich regt zum Beispiel der Begriff „Running Industry“, der von vielen Insidern verwendet wird, explizit auf. Laufveranstaltungen sind keine Industrie – wir sind ganz einfach Sportveranstaltungen. Einen weiteren Trend, den ich für nicht ganz ungefährlich halte, ist die Ausdehnung auf immer längere Strecken in immer entlegenere Regionen und Geländeformen. Viele Menschen sind von sportmotorischer wie konditioneller Seite dafür nicht ausreichend ausgebildet.
Für uns Veranstalter sehe ich die größte Herausforderung beim Thema Sicherheit. Vor allem bei der Frage, wie wir unsere Teilnehmer*innen schützen.
Wie sehen der typische Läufer und die typische Läuferin im Jahr 2030 aus?
Der typische Läufer und die typische Läuferin im Jahr 2030 werden wahrscheinlich durch technologische Fortschritte, stark individualisierte Trainingspläne und eine stärker personalisierte Herangehensweise geprägt sein. Hier sind einige mögliche Körperliche Merkmale & Trainingsansätze:
Effizientere Lauftechnik: Dank KI-gestützter Analysen und Wearables, die Bewegungsmuster optimieren, laufen sie energiesparender und verletzungsärmer.
Biomechanisch angepasste Schuhe: Individuell 3D-gedruckte Laufschuhe verbessern die Performance und reduzieren Verletzungsrisiken.
KI-gestützte Trainingspläne: Algorithmen passen das Training in Echtzeit an den Erschöpfungszustand, die Wetterbedingungen oder die Schlafqualität an. Dies ermöglichen Wearables und Sportuhren sowie
intelligente Kleidung, die mehrere vitale Parameter permanent erfassen und so eine enorm effektive Personalisierung ermöglichen.
Augmented Reality (AR): Virtuelle Trainingspartner oder Testläufe in AR-Umgebungen könnten das Lauftraining revolutionieren. Dies ermöglicht ein Community-getriebenes Training: Läufer*innen vernetzen sich weltweit über Apps, treten virtuellen Gruppenläufen bei oder messen sich in Online-Challenges.
Meine Hoffnung gilt der Vielfalt: Alter, Geschlecht und sozialer Hintergrund spielen eine immer geringere Rolle – Laufen wird inklusiver und globaler.
Bitte um eine fantasievolle, gewagte Prognose zum Thema Laufen 2030, die aus heutiger Sicht aber durchaus realistisch erscheint.
Im Jahr 2030 analysieren smarte Laufschuhe in Echtzeit den Laufstil, passen automatisch ihre hochfunktionale Dämpfung an den Untergrund an und geben KI-gestütztes Feedback direkt ins Gehirn – ganz ohne Display, nur über neuronale Schnittstellen. Währenddessen kämpfen sich Athlet*innen in hybriden Marathons durch virtuelle und reale Strecken zugleich, wobei digitale Avatare neben ihnen laufen und sie zu Bestzeiten pushen.
Aber abschließend gesagt: Wirklich erleben will ich das nicht.
Wie werden die großen Laufevents in Österreich im Jahr 2030 aussehen?
Ich denke, die großen Events werden step by step noch professioneller organisiert sein. Allen Teilnehmenden muss immer wieder aufs Neue ein besonderes Erlebnis ermöglicht werden. Das können, je nach Veranstaltung, ganz unterschiedliche Dinge sein. Zunehmend werden attraktive Elemente gefragt sein, die über die reine Sportausübung hinausgehen. Nur so wird man sich am zukünftig noch umkämpfteren Markt behaupten können. Jedes Event muss seine speziellen Stärken herausarbeiten und die Aktiven immer wieder aufs Neue begeistern.
Wie soll deine eigene Veranstaltung, der Wolfgangseelauf, in fünf Jahren aussehen?
Seit unserem Debüt 1972 haben wir eine stete Entwicklung genommen. So wie sich das Teilnehmerklientel in diesen 53 Jahren verändert hat, haben auch wir das sportliche Programm ausgeweitet und adaptiert. So sind wir von einer Veranstaltung für „Hardcoreläufer“ ein Event für die ganze Familie geworden. Das beginnt mit den Kinderläufen und endet mit dem klassischen Marathon. Auch moderate Startgelder sind uns ein besonderes Anliegen: der Laufsport, als ohnehin vergleichsweise günstige Sportart, muss auch im Eventbereich leistbar bleiben. Eines unserer wichtigsten Assets ist und bleibt die wunderbare Landschaft am Wolfgangsee. In dieser dem Laufsport nachgehen zu „dürfen“ ist ein Privileg, das wir mit einer läuferfreundlichen Organisation abrunden.
Welche besonderen Änderungen wird es bei Großevents in Österreich geben – punkto Ablauf, Zielgruppe, Nachhaltigkeit, Umwelt, Technik, KI, Laufausrüstung etc.?
Stete Änderungen sind die Basis jeder Entwicklung. Wenn du als Veranstalter nur ein paar Jahre stehen bleibst, fällst du unweigerlich zurück. Wir evaluieren jedes Jahr im Nachgang alle Bereiche im Detail, ziehen daraus unsere Schlüsse und setzen so jedes Jahr viele Dinge neu um. Das können Kleinigkeiten sein, die aber trotzdem über die Jahre eine stete Weiterentwicklung ermöglichen. Auch die werblichen Möglichkeiten via Social Media sind und bleiben ein wichtiges Instrument. Schon seit Jahrzehnten ist es zudem ein Trend, dass das spaß- und erlebnisorientierte Klientel markant gewachsen ist. Die rein Leistungsorientierten sind dagegen prozentuell deutlich weniger geworden. Wobei Zweitere im Kontext mit einem attraktiven Event auch viel Spaß an der eigenen Leistung in einem tollen Umfeld haben können. „Themenläufe“ wie Businessruns sollten sich auch in Zukunft gut behaupten können. Je besser diese auf ihr Publikum zugeschnitten sind, umso höher die Akzeptanz und damit auch die Teilnehmerzahlen.
Umwelt und Nachhaltigkeit werden in allen Bereichen wichtige Themen darstellen. Technik und KI werden einerseits in der Bewerbung aber auch beim Event selber an Relevanz gewinnen. Die großen Entwicklungen am Schuhsektor der letzten Jahre haben nicht nur für die Elite neue Möglichkeiten eröffnet. Vergleicht man Laufschuhe oder Gadgets von 2025 mit jenen von 2015 wird die rasante Entwicklung sichtbar. Am Ende des Tages stehen trotzdem die Aktiven, die nach wie vor die vielfältigen, positiven Auswirkungen von regelmäßig betriebenem Ausdauersport schätzen.
Welche konkreten Ideen und Visionen gibt es, was hast du als Veranstalter bereits umgesetzt?
Ich denke, dass wir als Veranstalter die demografische Entwicklung im Blick haben müssen. Die bisherigen Laufbooms wurden getragen von der Babyboomer-Generation (zu der ich auch selber gehöre). Diese adäquat zu ersetzen, ist der eine Teil der Aufgabe. Dazu müssen wir es schaffen, die nächsten Generationen für den Laufsport zu begeistern – was im Idealfall durch sportbegeisterte Eltern bereits geschehen ist.
Andererseits müssen wir auch Angebote schaffen, die für die Generation 60+ geeignet ist. Beim Wolfgangseelauf hat z. B. der „Walk the Lake“, bei dem vier (Nordic) Walk-Distanzen inkl. einer Schifffahrt angeboten werden, einen immensen Zulauf. O-Ton eines ehemaligen Läufers: „Den 27er bin ich rund 20 Mal gelaufen, das geht nicht mehr – der Walk ist für mich aber ein echter Genuss!“ Was ebenfalls die Breite unserer Aktiven dokumentiert: 2024 hatten wir etliche Zweijährige am Start – der Älteste war 91 Jahre!
Was wird allgemein im Laufsport unaufhaltsam kommen?
Die Aktiven werden zwischen einzelnen Events noch mehr selektieren. Qualität und Preis-Leistungsverhältnis müssen stimmen. Ich halte es zudem für wichtig, dass auch kleine Läufe ihren Platz haben. Sie sind der ideale Einstieg in der näheren Umgebung. Hier müssen die Aktiven auch andere Maßstäbe anlegen. Ein Hobbylauf ist für den jeweiligen Veranstalterverein meist eine wichtige (finanzielle) Basis für das restliche Jahr. Oft wird dabei mit viel Herzblut und Engagement im Sinne der Aktiven gearbeitet – wenn da mal eine Kleinigkeit daneben geht, sollte man drüber hinwegsehen.
Gibt es auch unerfreuliche Entwicklungen?
Das Sponsorthema wird von Jahr zu Jahr schwieriger – um nicht zu sagen, fast aussichtslos. Zudem lässt der ORF den Laufsport bis auf wenige Ausnahmen meist links liegen. Dabei ist die Sichtbarkeit des Sports für einen noch breiteren Aufschwung wichtig. Als Veranstalter musst du deshalb ein großes werbliches Spektrum abdecken, um ein breites Publikum aller Altersschichten anzusprechen.
Wie sehen der typische Läufer und die typische Läuferin im Jahr 2030 aus?
Fit, gesundheits- und umweltbewusst. Erlebnishungrig aber nicht krankhaft ehrgeizig.
Bitte um eine fantasievolle, gewagte Prognose zum Thema Laufen 2030, die aus heutiger Sicht aber durchaus realistisch erscheint.
Der Laufsport erreicht noch größere Bevölkerungskreise – einfach weil er gesund ist und dabei Physis und Psyche stärkt. Und weil er hoffentlich noch viel mehr als heute, auch von den Politikern als wichtiger Schritt zur Volksgesundheit gesehen wird – wobei das vielleicht schon wieder als „Wunschtraum“ einzuordnen ist.
Wie werden die großen Laufevents in Österreich im Jahr 2030 aussehen? Wie soll deine eigenen Veranstaltungen Graz Marathon, Kärnten Läuft und Großglockner Mountain Run in fünf Jahren aussehen?
Unser Motto „STILLSTAND IST RÜCKSCHRITT“ verpflichtet zu jährlichen Adaptionen und Anpassungen. Neue Bewerbe oder Programmpunkte im Sinne der Unterhaltung und im Sinne der Qualtität werden jährlich geprüft. SPORT und ENTERTAINMENT steht im Mittelpunkt. Daher werden wir in den kommenden fünf Jahren jedes Jahr einige Neuerungen präsentieren:
– Grossglockner Mountain Run: Heuer wird heuer ein Maskottchen präsentiert, welches wir letztes Jahr im Zuge eines Malwettbewerbes in den Schulen kreiert und final juriert haben. Auch ein Mountain Walk am Vortag soll Begleitpersonen, Familien und Kinder motivieren und soll die Aufenthaltsdauer im Sinne des Tourismus weiter steigern.
– Kärnten Läuft: Der kostenlose Kabarettabend zum Auftakt am Freitag in der Running City wird weiter ausgebaut und für Unterhaltung sorgen.
– Graz Marathon: Streckenführungen zu den einzelnen Bewerben werden entsprechend adaptiert, um auf die steigenden Teilnehmerzahlen im Sinne der Qualität für die LäuferInnen entsprechend zu reagieren.
Welche besonderen Änderungen wird es bei Großevents in Österreich geben – punkto Ablauf, Zielgruppe, Nachhaltigkeit, Umwelt, Technik, KI, Laufausrüstung etc.?
Zielgruppen werden sich nicht wirklich verändern. Unsere Aufgabe besonders die Jugend zu Sport zu motivieren war und ist auch weiterhin ein wichtiger Schwerpunkt unserer ganzjährigen Promotionsarbeit.
Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Trend, sondern beschäftigt uns schon die letzten Jahre. Auch hier sollen im Sinne der Qualität die „Schrauben“ entsprechend weiter nach oben gedreht werden.
Welche konkreten Ideen und Visionen gibt es, was hast du als Veranstalter bereits umgesetzt?
SPORT und ENTERTAINMENT stehen im Fokus, ein Lauf alleine ist zu wenig, das Rahmenprogramm rückt mehr in den Vordergrund, um die Lauf-Erlebniswelten einzutauchen. Die RUNNING CITY als Start- und Zielgelände kombiniert mit Information und Unterhaltung wie Kabarett, Live-Konzerte, Vorträge etc. laden zum längeren Verweilen im Sinne des Tourismus und der Übernachtungszahlen ein.
Was wird allgemein im Laufsport unaufhaltsam kommen? Gibt es auch unerfreuliche Entwicklungen?
Der Laufsport ist in allen Bereichen ein positiv besetztes Feld. Um unerfreuliche Entwicklungen entgegenzutreten, muss aus Veranstaltersicht präventiv agiert werden .. zb im Sinne der Gesundheit über das gesamte Jahr mit entsprechenden Vorbereitungsaktionen zu Bewegung aufzurufen, und so eine gute Vorbereitung zu gewährleisten und zum Erreichen des Zieles am Veranstaltungswochenende entsprechend beizutragen.
Wie sehen der typische Läufer und die typische Läuferin im Jahr 2030 aus?
Gleich wie heuer oder wie vor fünf Jahren.
Bitte um eine fantasievolle, gewagte Prognose zum Thema Laufen 2030, die aus heutiger Sicht aber durchaus realistisch erscheint.
Die Teilnehmerzahlen bzw. die Quantität wird sich degressiv einpendeln, die Qualität muss verbessert und progressiv ausgebaut werden.
Wie werden die großen Laufevents in Österreich im Jahr 2030 aussehen? Wie soll eure eigene Veranstaltung, Alpine Trail Run Festival, in fünf Jahren aussehen?
Als Veranstalter des adidas TERREX Innsbruck Alpine Trailrun Festivals beobachten wir den Boom des Trailrunnings genau. Es ist eine spannende Entwicklung hin zu noch erlebnisorientierteren und gemeinschaftsbetonten Veranstaltungen. Trailrunning wird mehr als nur ein Wettkampf sein – es wird ein Natur- und Community-Erlebnis sein, das sportliche Herausforderung mit Abenteuercharakter verbindet. Umweltfreundlichkeit wird eine Selbstverständlichkeit sein: klimaneutrale Events mit plastikfreien Versorgungspunkten, nachhaltige Medaillen und vieles mehr. Zudem werden die maßgeblichen Events in Österreich und Europa noch größer und internationaler werden. Dabei wird es unweigerlich zu einer „Bereinigung“ von kleinen Events kommen, welche nicht mehr finanzierbar sein werden.
Das adidas TERREX Innsbruck Alpine Trailrun Festival verzeichnet dieses Jahr 7.000 Teilnehmer*innen und zählt damit zu einem der größten Trailrunning-Events europaweit. Mit großen Schritten gehen wir so auf die 10.000 Teilnehmer*innen zu. Das bedingt auch, dass wir den Festivalzeitraum und die Bewerbsvielfalt ausbauen. Dieses Jahr bieten wir bereits 14 Bewerbe an vier Festivaltagen an.
Unsere Vision für die nächsten fünf Jahre ist es, das Innsbruck Alpine Trailrun Festival als Benchmark für Nachhaltigkeit, Innovation und Läufererlebnis zu etablieren. Dabei bieten wir ein umfangreiches Trailrunning-Erlebnis, unter anderem mit mehr innovativen Streckenformaten. Zudem setzen wir auf Regionalität – von der Verpflegung bis zu den Preisen – und arbeiten an klimaneutralen Eventkonzepten. Außerdem wollen wir unser bereits großes Rahmenprogramm weiter ausbauen.
Welche besonderen Änderungen wird es bei Großevents in Österreich geben? – punkto Ablauf, Zielgruppe, Nachhaltigkeit, Umwelt, Technik, KI, Laufausrüstung etc.?
Ein großer Punkt ist Läufer*innensicherheit, -tracking und -erlebnis. Bei großen Teilnehmerzahlen ist es schwierig das Lauferlebnis beizubehalten. Ein negatives Erlebnis, wie langes Anstehen vor dem Trail ist ein absolutes No-Go. Aus diesem Grund gibt es dieses Jahr bei uns nicht nur Startblöcke, sondern auch abgestufte Startzeiten für kleinere Gruppen. Wir tracken auch jede Läuferin und jeden Läufer, wir wissen, wann sie spätestens bei der Versorgungsstelle eintreffen müssten. Bei Unregelmäßigkeiten reagiert unsere Rennleitung frühzeitig und schnell. Läufer*innensicherheit wird für viele Großveranstalter wahrscheinlich die größte Herausforderung in der Zukunft.
Meiner Meinung nach wird die Zielgruppe diverser. Vermehrt werden zusätzlich junge und weibliche Teilnehmer*innen sowie eine wachsende internationale Community am Start stehen. Weitere große Punkte für Großevents sind Nachhaltigkeit und Umwelt. Events sollen klimaneutral sein, dabei ist das Thema viel umfangreicher als allein nur Müllvermeidung. Wir sprechen von Transportlogistik für Teilnehmer*innen und Zuschauer*innen, Regionalität, Bio-Produkte und vieles mehr. Darauf legen wir bereits jetzt besonders viel Wert und das werden andere Großevents in der Zukunft sehr wahrscheinlich auch.
Welche konkreten Ideen und Visionen gibt es, was habt ihr als Veranstalter bereits umgesetzt?
Neben den bereits genannten Punkten ist uns wichtig die mitgereisten Begleiter*innen optimal zu unterstützen und auch ihnen einen tolles Eventerlebnis zu bieten. Dazu gehören Cheering Busse, um ihre Liebsten während des Rennes zu begleiten, unterstützen und natürlich anzufeuern.
Aber auch bieten wir Kindertrailläufe und Jugendbewerbe an, um die ganze Familie zu begeistern. Man kann sagen, dass wir sehr darauf bedacht sind, dass Gesamterlebnis zu steigern und jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer Jahr für Jahr aufs Neue zu überraschen.
Des Weiteren entwickeln wir gerade beim Innsbruck Alpine Trailrun Festival neue Formate für die Elite. Zielsetzung ist die TV Reichweite zu erhöhen und den Sport vermehrt in den Fokus der allgemeinen medialen Berichterstattung zu rücken sowie die Zugänglichkeit weiter zu steigern.
Was wird allgemein im Laufsport unaufhaltsam kommen? Gibt es auch unerfreuliche Entwicklungen?
Der Trend zum Trailrunning wird unaufhaltsam weiter voranschreiten, als Sport stärker gefördert werden und sich dadurch wachsende Communities weiter vergrößern. Veranstalter, die es nicht schaffen trotz zunehmender Kommerzialisierung, steigenden Teilnehmerzahlen und der Professionalisierung des Sports, die natürliche Einzigartigkeit des Trailrunnings zu bewahren, werden vor Herausforderungen stehen. Unsere Aufgabe als Veranstalter ist es, den natürlichen Spaß am Laufen zu bewahren und Events zu schaffen, die den Spirit des Laufsports bewahren.
Wie sehen der typische Läufer und die typische Läuferin im Jahr 2030 aus?
Läufer*innen werden vermehrt am Trail unterwegs sein. Genießen das Training und dann den Traillauf in der Natur. Bestzeitenstreben wird im Breitensport mehr und mehr in den Hintergrund rücken. Laufen im Einklang mit der Natur. Was gibt es Besseres.
Bitte um eine fantasievolle, gewagte Prognose zum Thema Laufen 2030, die aus heutiger Sicht aber durchaus realistisch erscheint.
Ich denke große Trailrunningveranstaltungen werden den Platz von Straßenmarathons einnehmen. Die großen Trailevents werden weiter stark wachsen. Es wird nicht unrealistisch sein dass wir im Jahr 2030 auch einige Veranstaltungen über 10.000 Teilnehmer:innen haben.
Wie werden die großen Laufevents in Österreich im Jahr 2030 aussehen? Wie soll deine eigene Veranstaltung, der WACHAUmarathon, in fünf Jahren aussehen?
Schon heuer werden wir bedingt durch die Einführung des Pfandes mit ersten größeren Veränderungen konfrontiert werden. In der WACHAU wird der Transport bzw. das dahinterliegende Konzept evaluiert werden müssen: Elektrobusse?
Welche besonderen Änderungen wird es bei Großevents in Österreich geben – punkto Ablauf, Zielgruppe, Nachhaltigkeit, Umwelt, Technik, KI, Laufausrüstung etc.?
Ich glaube, dass auch in Zukunft das individuelle Konzept im Vordergrund stehen wird. HYROX steigt zum Beispiel, wie schnell ein gänzlich neues Format erfolgreich sein und in der Masse umgesetzt werden kann.
Welche konkreten Ideen und Visionen gibt es, was hast du als Veranstalter bereits umgesetzt? nach dem letzten Jahr (Absage) sind wir bemüht, das Event in bewährter Weise umzusetzen, jedoch mit dem Rückhalt einer Versicherung.
Was wird allgemein im Laufsport unaufhaltsam kommen? Gibt es auch unerfreuliche Entwicklungen?
Die Gesellschaft hat immer mehr mit Übergewicht zu kämpfen. Es kann sein, dass Laufen als eine der einfachsten Bewegungsformen hier weiter boomt oder aber auch die Teilnehmer*innenzahlen zurückgehen, weil die Leute schlichtweg nicht mehr laufen können! Hier ist sicher auch die Politik gefragt.
Wie sehen der typische Läufer und die typische Läuferin im Jahr 2030 aus?
Hoffentlich glücklich, weil sich die allgemeine globale Situation wieder beruhigt hat und die Menschheit optimistisch und ressourcenschonend in die Zukunft blickt.
Bitte um eine fantasievolle, gewagte Prognose zum Thema Laufen 2030, die aus heutiger Sicht aber durchaus realistisch erscheint.
Die Politik hat ein Bonus-System für Menschen, die sich bewegen (also laufen) eingeführt und Startgelder bei Laufevents werden gefördert bzw. sind steuerlich bis zu einem gewissen Betrag zur Gesundheitsförderung absetzbar.
Interviews: Roland Romanik
Quelle: RunUp – Printausgabe Frühling/Sommer 2025
Bild: Magnific – KI-generiert