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Laufen mit Grippe oder Erkältung?

Die Attacken auf unsere Schleimhäute durch gesundheitsschädliche Stoffe sind im Winter schwieriger abwehrbar als zu anderen Jahreszeiten. Dafür sorgen die trockene Wärme innerhalb geheizter Räume, die seltener mit der frischen Luft der Kälte draußen beläuftet werden und damit Nährboden für…

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Die Attacken auf unsere Schleimhäute durch gesundheitsschädliche Stoffe sind im Winter schwieriger abwehrbar als zu anderen Jahreszeiten. Dafür sorgen die trockene Wärme innerhalb geheizter Räume, die seltener mit der frischen Luft der Kälte draußen beläuftet werden und damit Nährboden für Viren bieten. Durch natürliche Umstände des Winters oder Stress im Alltag geschwächtes Immunsystem, viele erkrankte und verschnupfte Personen im direkten Umfeld – und schon ist’s passiert. Man ist erkältet oder erkrankt an einer Grippe. Was bedeutet das für das Lauftraining?
 

© SIP
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„Laufen mit Infekten ist ein klares No-Go!“

Eine leichte Erkältung oder leichte Halsschmerzen sind kein Hindernis für das Lauftraining. Allerdings sollte klar sein: Der Körper ist leicht geschwächt. Darum sollte man sowohl Umfang als auch Intensität leicht drosseln, um den eigenen Körper nicht unüberwindbare Hürden in den Weg zu stellen.
Tritt aber Husten, Fieber oder ein grippaler Infekt auf, gibt es nur eine vernünftige Maßnahme. „Laufen mit Infekten ist ein klares No-Go!“, erklärt Prof. Josef Niebauer, Kardiologe und Sportmediziner an der Universitätsklinik in Salzburg, bestimmt. Er appelliert, die Signale des Körpers ernst zu nehmen. Denn die Folgen bei Überbelastung, während der Körper durch einen Infekt geschwächt ist und seine Kraft zur Gesundung benötigt, können fatal sein. Dramatische Folgen wie Herzmuskelentzündungen können schlimme Folgen hervorrufen. Die Schweizerische Herzstiftung hat sich erst vor wenigen Wochen in einer Aussendung auch an junge Sportler gerichtet und auf dieses durch eine Trainingspause leicht vermeidbare Risiko hingewiesen.

Signale des Körpers beachten

Unser Körper ist so konstruiert, dass er einen grippalen Infekt selbst bekämpfen kann. Sobald das Immunsystem die Herrschaft über die Attacke zurückgewinnt, beginnt ein automatischer Gesundungsprozess. Die wichtigen aktiven Zutaten, die unser Körper dafür braucht, sind Geduld und Ruhe. Diese Begleiterscheinungen sind allerdings gefährdet, wenn Zusatzbelastungen wie eine sportliche Einheit auftreten. Experten empfehlen, doppelt so viele Tage, wie die Grippe gedauert hat, mit dem Training auszusetzen und danach langsam wieder einzusteigen. Normalerweise gibt uns der Körper ohnehin die richtigen Signale weiter.
Generell gilt: Regelmäßiger Sport stärkt das eigene Immunsystem und ist daher präventiv der beste Schutzfaktor, Erkältungen und grippale Infekte überhaupt zu verhindern. Sprich: Läufer sind im Winter statistisch gesehen viel seltener krank als Nicht-Läufer.

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