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Laura Hottenrott siegt erneut beim Jungfrau Marathon

Die deutsche Marathonläuferin und Berglauf-Spezialistin Laura Hottenrott hat wie im Vorjahr den Jungfrau Marathon in der Schweiz gewonnen. Die 30-jährige Deutsche, die den diesjährigen WM-Marathon aufgrund einer COVID-19-Infektion verpasst hatte, absolvierte die beliebte und von herrlicher Kulisse gesegnete, 42,195 Kilometer…

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Die deutsche Marathonläuferin und Berglauf-Spezialistin Laura Hottenrott hat wie im Vorjahr den Jungfrau Marathon in der Schweiz gewonnen. Die 30-jährige Deutsche, die den diesjährigen WM-Marathon aufgrund einer COVID-19-Infektion verpasst hatte, absolvierte die beliebte und von herrlicher Kulisse gesegnete, 42,195 Kilometer lange Strecke von Interlaken auf den Eigergletscher in einer Zeit von 3:22:58 Stunden.

Last-Minute-Wende

„Ich bin unglaublich dankbar, dass Körper und Seele zu der Leistung wieder in der Lage waren. Es war superhart und wunderschön zugleich“, schrieb Hottenrott in einem Post auf ihrem Instagram-Kanal. Im flacheren Teil war die Deutsche im Duell um den Sieg gegen Esther Chesang aus Kenia die langsamere. Bei der Halbmarathon-Zwischenzeit hatte die Afrikanerin rund eine Minute und 20 Sekunden Vorsprung. Als der Vorsprung der 27-jährigen Chesang im bekannten Schweizer Skiweltcuport Wengen auf über drei Minuten angewachsen war, schien das Rennen entschieden. Auch weil der Abstand längere Zeit konstant blieb. Doch noch auf den letzten vier Kilometern, der steilsten Passage des spektakulären Rennens, wendete Hottenrott das Blatt, holte den Rückstand auf und wandelte ihn in einen 52-sekündigen Vorsprung. Karen van Proeyen aus Holland wurde Dritte.

Erster kenianischer Sieg seit 2014

Bei den Männern ging der Sieg bei der 29. Auflage des Jungfrau Marahton an den Kenianer Mark Kangogo. Der 33-Jährige feierte einen Start-Ziel-Sieg und erreichte die Ziellinie nach 2:59:17 Stunden. Damit hatte er gut eineinhalb Minuten Vorsprung auf Elhousine El Azzaoui aus Marokko sowie knapp drei Minuten Vorsprung auf seinen Landsmann Robert Pkemboi. Der kolumbianische Vorjahressieger José David Cardona musste sich mit Rang vier zufrieden geben.

Fast 2.000 Höhenmeter mussten die gut 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zwischen Start und Ziel auf einer Meereshöhe von 2:320 Metern überwinden. Etwas über 4.000 Marathon-Begeisterte hatten sich für den Event angemeldet.

Ergebnisse Jungfrau Marathon 2022

Männer

  1. Mark Kangogo (KEN) 2:59:17 Stunden
  2. Elhousine El Azzaoui (MAR) 3:00:50 Stunden
  3. Robert Pkemboi (KEN) 3:02:16 Stunden
  4. José David Cardona (COL) 3:03:55 Stunden
  5. Petro Mama (ERI) 3:04:19 Stunden

Frauen

  1. Laura Hottenrott (GER) 3:22:58 Stunden
  2. Esther Chesang (KEN) 3:23:50 Stunden
  3. Karen van Proeyen (NED) 3:45:48 Stunden
  4. Sarah McCormack (IRE) 3:46:15 Stunden
  5. Nina Högger (SUI) 3:48:30 Stunden

Jungfrau Marathon

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