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London Marathon 2020: Meeting der Stars

Als einziger der großen und von der Marathon-Weltklasse begehrten Marathonläufe wird der London Marathon am 4. Oktober als reines Eliterennen über die Bühne geben. Wenig überraschend, angesichts des dünnen Angebots im Wettkampfjahr 2020, werden sich auf dem Rundkurs im St.…

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Als einziger der großen und von der Marathon-Weltklasse begehrten Marathonläufe wird der London Marathon am 4. Oktober als reines Eliterennen über die Bühne geben. Wenig überraschend, angesichts des dünnen Angebots im Wettkampfjahr 2020, werden sich auf dem Rundkurs im St. James Park die Superstars dicht gedrängt tummeln. Rund 85 Eliteathletinnen und -athleten haben eine Einladung des Veranstalters wahrgenommen, im Zentrum des Interesses steht auf der einen Seite das „Clash of Champions“ zwischen Eliud Kipchoge und Kenenisa Bekele sowie das mit Spannung erwartete Aufeinandertreffen zwischen Weltrekordhalterin Brigid Kosgei und Weltmeisterin Ruth Chepngetich.
 

Symbolfoto. © Adobe Stock / kovop
 

Sechs Äthiopier mit Bestleistungen unter 2:05 Stunden

Die beiden Giganten Kipchoge und Bekele, die beiden schnellsten Marathonläufer der Geschichte und damit auch die Landesrekordhalter der beiden ostafrikanischen Laufhochburgen, sind nur die Spitze des Eisbergs. Nicht weniger als acht Läufer mit Marathon-Bestleistungen unter 2:05 Stunden stehen auf der Startliste: Neben Bekele sind das mit Vize-Weltmeister Mosinet Geremew, Mule Wasihun, Tamirat Tola, Sisay Lemma und Shura Kitata gleich fünf weitere Äthiopier, der zweite kenianische sub-2:05-Läufer ist Marius Kipserem. Zu den prominenten Verpflichtungen des Veranstalters zählt auch der britische Marathon-Rekordhalter Mo Farah, allerdings nicht für den Marathon, sondern für die Rolle des namhaften Pacemakers für Kipchoge und Bekele. „Es ist großartig, dass ich helfen kann. Ich werde in guter Form sein“, verspricht die britische Lauflegende.
 

Herzog in starkem europäischen Feld

Auch aus europäischer Sicht ist der London Marathon, bei dem mit Peter Herzog (Union Salzburg LA) auch ein österreichischer Marathonläufer an den Start gehen wird (siehe RunAustria-Bericht), hervorragend besetzt. Der Beste ist der Norweger Sondre Nordstad Moen, der sich im Sommer mit guten Wettkampfergebnissen profiliert hat. Der ehemalige Europameister Daniele Meucci aus Italien, Deutschlands Rekordhalter Arne Gabius, der sich noch für die Olympischen Spiele qualifizieren muss, der Türke Polat Kemboi Arikan, der Ire Steve Scullion und der Franzose Florian Carvalho haben ebenfalls eine Einladung erhalten. Zudem kämpfen die stärksten Briten um die Olympia-Qualifikation, die bis dato nur der in London abwesende Callum Hawkins in der Tasche hat. Das starke Feld wird ergänzt vom US-Amerikaner Jared Ward und von den Australiern Brett Robinson und Jack Rayner, die mit weiteren Athleten zu einer leistungsstarken Gruppe gehören, die ein harmonisches Umfeld für Peter Herzog bilden könnten.
 

Hahner-Zwillinge um Olympia-Qualifikation

Neben Brigid Kosgei und Ruth Chepngetich, die in den letzten Jahren mehrfach sensationelle Leistungen abriefen, sind mit Vivan Cheruiyot, Olympiasiegerin im 5.000m-Lauf, und Valary Jemeli aus Kenia sowie den Äthiopierinnen Roza Dereje und Degitu Azimeraw vier weitere Athletinnen mit persönlichen Bestwerten unter 2:20 Stunden eingeladen. Nicht dazu zählt Berlin-Marathon-Siegerin Ashete Bekere, die trotzdem zu den Favoritinnen auf Spitzenplätze gehören wird. Hinter der ostafrikanischen Spitze sorgen die Australierin Sinead Diver, die US-Amerikanerin Sara Hall, die Portugiesin Carlo Salomé Rocha sowie die Britinnen Steph Twell und Lily Partridge für ein abwechslungsreiches und hoffnungsvolles Feld. Auch die Hahner-Twins Anna und Lisa haben ein Einladung erhalten und werden versuchen, sich beim London Marathon für die Olympische Entscheidung von Sapporo zu qualifizieren.
 
 
Virgin Money London Marathon

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