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Über 15.000 Anmeldungen, rund 12.000 für die Sonntagsbewerbe, 96 verschiedene Nationalitäten im international geprägten Teilnehmer:innenfeld – der Sparkasse 3-Länder-Marathon hat eine neue Stufe der Dimensionen in der eigenen Veranstaltungshistorie erreicht. Das Marathon-Fest zwischen Lindau, St. Margarethen und Bregenz endete mit kenianischen Siegen im Marathon.
Hosea Tuwei und Rholex Jelimo heißen die Sieger des Sparkasse 3-Länder-Marathon 2025. Tuwei, der in seiner Karriere bereits Marathonsiege in Kassel, Zagreb, Sofia, Bratislava und Podgorica gefeiert hat, jubelte im Bregenzer Fußballstadion mit einer Zeit von 2:12:39 Stunden über eine deutliche neue Marathon-Bestleistung. „Ich freue mich sehr über den Sieg und die Leistung. Schließlich musste ich viel von vorne laufen, weil ja keine Tempomacher im Einsatz waren“, kommentierte der Sieger.
Sein Begleiter Elvis Tabarach konnte kurz vor Kilometer 35 nicht mehr mit dem Tempo seines Landsmanns mitgehen und fiel auf den letzten Metern noch hinter Freedom Amaniel auf Platz drei zurück. Der 29-jährige Italiener lief seinen zweiten Marathon. Bester Österreicher war der neue Vorarlberger Landesmeister Patrick Spettel (ZSV Laufteam Wolfurt) in einer Zeit von 2:33:07 Stunden auf Platz sechs. All die in diesem Bericht genannten Zeiten sind die Bruttozeiten, nicht die in den Ergebnislisten primär angeführten Nettozeiten.
Auch die 36-jährige Rholex Jelimo freute sich in Bregenz über eine neue persönliche Bestleistung, beschwerte sich nachher aber trotz idealer Wetterbedingungen mit bewölktem Himmel und Temperaturen im zweitstelligen Bereich darüber, dass ihr in der zweiten Hälfte kalt wurde. In einer Zeit von 2:34:40 Stunden bleib sie vier Sekunden unter ihrer Siegeszeit beim Padua Marathon 2024, im Frühjahr hat sie zudem den Durban Marathon in Südafrika gewonnen. Die Kenianerin setzte sich klar gegen Rabea Schöneborn durch. Die mit Startnummer 1 ausgerüstete Deutsche lief bei ihrem ersten Marathon seit eineinhalb Jahren in einer Zeit von 2:36:49 Stunden als Zweite ins Ziel. Es war der zweite Wettkampfauftritt der 31-Jährigen in Folge in Österreich, beim WACHAUmarathon belegte sie vor einem Monat Platz fünf im Halbmarathon. Vorarlberger Landesmeisterin wurde Anna Bohle (hellblau.POWERTEAM) in einer Zeit von 3:07:18 Stunden.
Rabeas Zwillingsschwester Deborah siegte parallel beim Essen Marathon in einer Zeit von 2:37:49 Stunden.
Die österreichische Topleistung des Lauftages am Bodensee gelang Dominik Hirczy (Lauftreff Nußdorf) mit einer Zeit von 1:04:30 Stunden als Zweiter des Skinfit Halbmarathon. Der 26-jährige Pongauer freute sich im Ziel lautstark über eine neue persönliche Bestleistung. Hirczy war Teil eines dramatischen Halbmarathon-Finals, denn Sieger Brian Kipchumba (1:04:29) hatte nach zwischenzeitlich klarer Führung auf den letzten Metern auf der Laufbahn des Bregenzer Stadions ein paar Orientierungsschwierigkeiten, die dem Österreicher beinahe noch zu einer Siegchance verholfen hätten.
Der Halbmarathon-Sieg bei den Frauen ging an die Tschechin Tereza Novotna in 1:17:35 Stunden. Im Halbmarathon liefen David Hammer (run2gether, 35:120) und Lisa Redlinger (TS Lustenau, 39:14) als Erste über die Ziellinie.
Cordula Lassacher (Atus Knittelfeld) hat beim Great 10K in Berlin ihren eigenen österreichischen Rekord der Altersklasse U23 verbessert. Die 21-Jährige absolvierte den 10km-Lauf in einer Zeit von 33:22 Minuten und belegte Platz vier hinter der äthiopischen Siegerin Bekeshe Blucha sowie den beiden Deutschen Blanka Dörfel und Alina Reh. Den Vorgängerrekord ist die Steirerin bei den Österreichischen Meisterschaften vor zwei Wochen in Amstetten in 34:01 Minuten gelaufen. In der Bestenliste der Allgemeinen Klasse liegt sie nun auf Rang vier hinter Carina Reicht, Julia Mayer und Andrea Mayr.
🇳🇱 Kenneth Kipkemoi aus Kenia hat den Eindhoven Marathon in einer Zeit von 2:06:33 Stunden gewonnen. Der 41-Jährige, der bereits vor zwei Jahren in der holländischen Kleinstadt, damals mit seiner persönlichen Bestleistung von 2:04:52 Stunden, reüssiert hat, setzte sich mit über zwei Minuten Vorsprung auf seine Landsleute Vincent Ronoh und Robert Mwei durch. Bei den Frauen siegte Flomena Chepkiach aus Kenia im Alleingang in einer Zeit von 2:25:41 Stunden. Das ist die schnellste Zeit bei den Frauen seit 14 Jahren in Eindhoven.
🇮🇳 Die Kenianerin Lilian Rengeruk ist die Siegerin des Halbmarathon in Neu Delhi. Die 28-Jährige setzte sich in einer Zeit von 1:07:20 Stunden knapp gegen die jungen Äthiopierinnen Melal Siyoum und Mulat Tekle durch. Bei den Männern ging der Sieg an Alex Matata, ebenfalls aus Kenia. Er blieb als einziger Teilnehmer unter einer Stunde und verbuchte eine Zeit von 59:50 Minuten.
Autor: Thomas Kofler
Bild: © 3-Länder-Marathon