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Marathon-Star Titus Ekiru zehn Jahre lang gesperrt

Die Athletics Integrity Unit (AIU) hat dem kenianischen Marathonläufer Titus Ekiru eine lange Dopingsperre von zehn Jahren aufgebrummt und damit die Karriere des 31-Jährige wahrscheinlich beendet. Die unüblich lange Dopingsperre begründete die unabhängige Dopingermittlungskommission des Leichtathletik-Weltverbandes (World Athletics) einerseits mit…

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Die Athletics Integrity Unit (AIU) hat dem kenianischen Marathonläufer Titus Ekiru eine lange Dopingsperre von zehn Jahren aufgebrummt und damit die Karriere des 31-Jährige wahrscheinlich beendet. Die unüblich lange Dopingsperre begründete die unabhängige Dopingermittlungskommission des Leichtathletik-Weltverbandes (World Athletics) einerseits mit gleich zwei unabhängig voneinander gesammelten, positiven Dopingproben. Andererseits, weil die Ermittler dem Athleten nachweisen konnten, dass er in Absprache mit einem kenianischen Arzt gefälschte Dokumente über medizinische Behandlungen ausgestellt bekommen und vorgelegt hat.

Zwei Verstöße, keine Einsicht

Das Besondere am Fall Ekiru ist, dass zwei In-Competition-Tests zu der langen Sperre geführt haben. Die beim Mailand Marathon 2021 abgenommene Probe war positiv auf Triamcinolonacetonid, eine entzündungshemmende Substanz, welche die Gewichtsabnahme ohne Kraftverlust begünstigt. Die beim Abu Dhabi Marathon 2021 abgenommene Probe war positiv auf das schmerzlindernde Mittel Pethidin. Wie aus der am gestrigen Montag veröffentlichten Pressemeldung der AIU hervorgeht, haben aufwändige Ermittlungen die Diskrepanzen zwischen der Erklärungen Ekirus und der Wirklichkeit aufgedeckt, der Athlet blieb bis zum Schluss uneinsichtig. Aufgrund der Schwere der Vorwürfe kam die AIU zum Resultat der derartig hohen Sanktion von zehn Jahren.

Zwei Erfolge gestrichen

Ekiru war vermeintlich einer von sechs Läufern der Geschichte, der einen Marathon in einer Zeit unter 2:03 Stunden absolviert hat. Geschafft hat er dies beim Einladungsrennen des Mailand Marathon 2021, sie wird nun genauso wie seine Leistung beim Abu Dhabi Marathon 2021 aus den Annalen verbannt. Auch das üppige Preisgeld muss er zurückzahlen. Die Sperre Ekirus beginnt rückwirkend ab 28. Juni 2022 und endet demnach am 27. Juni 2032. Außerdem hat die AIU die kenianischen Anti-Doping-Behörden aufgerufen, die Ermittlungen gegen den Arzt fortzuführen. Gleichzeitig lobte der AIU-Vorsitzende Davis Howman die Zusammenarbeit zwischen der AIU und der kenianischen Anti-Doping-Agentur (ADAK).

Vor seinen positiven Dopingproben war Titus Ekiru einer der erfolgreichsten Marathonläufer der Welt und hat sogar einen Angriff auf den ehemaligen Weltrekord von Eliud Kipchoge angekündigt. 2017 feierte der Kenianer als Sieger des Sevilla Marathon seinen ersten internationalen Erfolg. 2018 gewann er den Mexiko City Marathon, es folgten Siege beim Honolulu Marathon (2018 und 2019) sowie beim Mailand Marathon 2019. Außerdem gewann er 2019 den Halbmarathon bei den Afrikaspielen in Rabat.

Athletics Integrity Unit

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