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Mitteleuropäische Läufer in Oordegem erfolgreich

Aufgrund der geringen Anzahl an derartig qualitativ hochwertigen und großen Leichtathletik-Feste in Mitteleuropa hat am vergangenen Samstag halb Leichtathletik-Europa den Weg ins belgische Oordegem gefunden. Vor allem die Läuferinnen und Läufer fanden beim International Flanders Athletics Meeting optimale Bedingungen vor…

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Aufgrund der geringen Anzahl an derartig qualitativ hochwertigen und großen Leichtathletik-Feste in Mitteleuropa hat am vergangenen Samstag halb Leichtathletik-Europa den Weg ins belgische Oordegem gefunden. Vor allem die Läuferinnen und Läufer fanden beim International Flanders Athletics Meeting optimale Bedingungen vor und nutzten diese mit teils großartigen Leistungen. Mittendrin waren nicht nur österreichische, sondern auch deutsche und Schweizer Läufer.

ÖLV-Junioren-Rekord für Lena Millonig
© ÖLV / Jean Pierre Durand
Lena Millonig hier bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2016. © ÖLV / Jean Pierre Durand
Lena Millonig (ULC Riverside Mödling) hat im Rahmen des internationalen Meetings im belgischen Oordegem eine neue persönliche Bestleistung im 3.000m-Hindernislauf aufgestellt und dabei die ÖLV-Rekorde für die Altersklassen U20 und U23 gebrochen. Die 18-Jährige nutzte das ideale Umfeld eines gut besetzten Laufs im Rahmen eines beliebten Meetings, um ihre Vorjahreszeit um rund acht Sekunden zu steigern. Damit liegt Millonig aktuell auf Rang zwei der Europäischen Bestenliste der Junioren.
Mit ihrer Leistung kam die junge Österreicherin in der Addition aller Zeiten auf Rang 24. Der Sieg ging in einer beeindruckend deutlichen Manier an das dänische Supertalent Anna Emilie Möller, die in einer Zeit von 9:37,58 Minuten fast neun Sekunden schneller war als die Tschechin Lucie Sekanova. Matylda Kowal aus Polen komplettierte das Podest, die höher eingeschätzte Französin Ophelie Claude-Boxberger musste sich lediglich mit Rang elf zufrieden geben. Beste Deutsche war Cornelia Griesche auf Rang zehn.

Bestleistung für Vojta, WM-Limit für Ringer

Gleich drei Läufe fanden zu später Abendstunde über 5.000m statt. Andreas Vojta (team2012.at) konnte dabei seine persönliche Bestleistung klar auf eine Zeit von 13:38,03 Minuten steigern und wurde mit dieser Leistung im B-Lauf Fünfter. Im Ziel hatte der Niederösterreicher eine knappe Sekunde Rückstand auf Sieger Amanal Petros aus Deutschland. „Der Lauf war ganz ok“, kommentierte der 27-Jährige. Christian Steinhammer (USKO Melk) kam im C-Lauf auf Rang 24, die Zeit stoppte nach 14:24,16 Minuten.
Der Sieg im am besten besetzten Lauf ging an Stephen Kissa aus Uganda, der sich in einer Zeit von 13:13,00 Minuten knapp gegen den Kenianer Frederick Kipkosgei durchsetzte. Europameister Ilias Fifa aus Spanien komplettierte das Podest in einer Zeit von 13:17,39 Minuten. Mit einer Zeit von 13:20,05 Minuten unterbot der Deutsche EM-Bronzemedaillengewinner Richard Ringer auf Rang vier das Limit für eine WM-Teilnahme in London und zeigte sich anschließend „mega zufrieden“. Damit ist Ringer für seine Spezialdisziplin qualifiziert, eine zusätzliche Qualifikation über die doppelte Distanz war kürzlich gescheitert. Der Schweizer Julien Wanders musste sich mit Rang 15 zufrieden geben. Damit war er immer noch um vier Plätze besser platziert als Marathon-Europameister Daniele Meucci, der unüblicherweise auf der für ihn kurzen Distanz am Start war.

Junioren-EM-Limit für Schmid

Österreichische Beteiligung gab es auch im 3.000m-Hindernislauf durch Stefan Schmid (SVS Leichtathletik), der in einer Zeit von 9:01,34 Minuten im B-Lauf Rang zwölf belegte. Dank dieser deutlichen persönlichen Bestleistung – Steigerung um neun Sekunden – ist Schmid für die Juniroen-Europameisterschaften in Grosetto qualifiziert.
Im A-Lauf feierten die Spanier Daniel Arce und Ibrahim Ettaydouny einen Doppelsieg. Beide blieben knapp unter 8:30 Minuten.

Limit-Bestätigung für Hanna Klein

Erst unlängst hat Hanna Klein in Karlsruhe das WM-Limit im 5.000m-Lauf erzielt, in Oordegem konnte die 24-Jährige diese Leistungen noch einmal bestätigen und mit einem großartigen Sieg auch das WM-Limit im 1.500m-Lauf unterbieten. In einer Zeit von 4:06,91 Minuten setzte sie sich gegen die Norwegerin Karoline Bjerkeli Grövdal, immerhin EM-Medaillengewinnerin im 10.000m-Lauf und bei den Olympischen Spielen von Rio zweimal in den Top Ten, und Marta Perez aus Spanien durch. Die Deutsche, die die letzten 500 Meter an der Spitze verbrachte, verbesserte den Meetingrekord einer gewissen Sifan Hassan um sage und schreibe zweieinhalb Sekunden.
Die Österreicherin Nada Pauer (SVS Leichtathletik) konnte ihre persönliche Bestleistung um sieben Sekunden auf eine Zeit von 4:22,61 Minuten steigern. Bei den Herren siegte der Britie Jake Wightman in einer starken Zeit von 3:35,93 Minuten vor Charles Simotwo aus Kenia und Emanuel Rolim aus Portugal. Der Deutsche Marius Probst sicherte sich durch seine per Videoentscheidung bestätigten Endzeit von 3:38,54 Minuten das Limit für die U23-Europameisterschaften in Bydgoszcz.

Spannende Entscheidungen über 800m

Die vielleicht hochwertigsten Laufleistungen des Abends wurden in den beiden 800m-Läufen erzielt. Bei den Herren siegte der Kenianer Willy Tarbei. Der 18-Jährige, amtierender Jugend-Weltmeister und Junioren-Vize-Weltmeister, setzte sich in einem spannenden Rennen in einer Zeit von 1:45,34 Minuten knapp gegen den Marokkaner Abdelati El Guesse und den Holländer Thijmen Kupers durch. Im B-Lauf kam der Schweizer Hugo Santacruz auf den sechsten Platz.
In einem ebenso spannenden Rennen bei den Damen setzte sich die WM-Fünfte von Peking, Shelayna Oskan-Clarke aus Großbritannien in einer Zeit von 2:00,17 Minuten vor Anita Hinriksdottir aus Island und Sanne Verstegen aus den Niederlanden durch. Hinter den besten Drei, die allesamt unter 2:01 Minuten blieben, belegte die Münchnerin Christina Hering den vierten Platz in einer Zeit von 2:01,35 Minuten.
International Flanders Athletics Meeting in Oordegem

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