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Obiri gewinnt erstmals in Ras Al Khaimah

Hellen Obiri hat bei ihrem zweiten Auftritt beim prestigeträchtigen RAK Halbmarathon zum ersten Mal gewonnen. Bereits früh konnte keine der namhaften Kontrahentinnen folgen. Bei den Männern gab es ein kenianisches Duell zwischen Benard Koech und Daniel Mateiko.
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Mit einer Zeit von 1:05:05 Stunden mag es zwar nicht der schnellste Halbmarathon in der Karriere von Hellen Obiri gewesen zu sein, aber der Eintrag in die Siegerliste des RAK Halbmarathon ist dennoch ein wichtiges Ereignis in dieser Disziplin. Denn der Lauf auf der flachen Strecke im Emirat gehört zu den schnellsten der Welt, die Veranstaltung zu den finanziell attraktivsten. Der Wettkampfgeist, mit dem die ehemalige Crosslauf- und zweifache 5.000m-Weltmeisterin in Ras Al Khaimah gewann, war beachtlich. Denn früh im Rennen setzte sie sich nach einer schnellen Anfangsphase vom Rest des Feldes ab. Bei der Zwischenzeit bei zehn Kilometer konnte nur ihre Landsfrau Brigid Kosgei noch leicht Kontakt halten. Während Kosgei in der zweiten Hälfte auf Position vier zurückfiel, hielt Obiri eine Zeit lang ihr hohes Tempo. Erst auf den letzten Kilometern verlor sie eine sub-1:05-Zeit aus den Augen. Der Vorsprung von 46 Sekunden auf Marathon-Weltmeisterin Gotytom Gebreslase sowie eine Minute auf Ftaw Beray, ebenfalls aus Äthiopien, die eine Bestleistung lief, war beträchtlich. Die achtplatzierte Camilla Richardsson scheiterte in 1:10:08 Stunden nur um vier Sekunden auf den 25 Jahre alten finnischen Landesrekord von Annemari Sandell.

Hellen Obiris 5km-Teilzeiten: 15:07 / 15:18 / 15:11 / 15:54 / 3:32 (1,0975 km) Minuten

Duell Kibet gegen Mateiko

Im Rennen der Männer entwickelte sich ein Duell zwischen den Kenianerin Benard Kibet und Daniel Mateiko, die nach schnellen ersten Teilzeiten lange Zeit in Richtung einer niedrigen 58er-Zeit unterwegs waren. Ähnlich wie Obiri mussten auch die beiden im letzten Viertel dem Tempo etwas Tribut zollen. Den Endspurt entschied der in Japan lebende, bisher vor allem als 10.000m-Läufer überzeugende, unerfahrene Halbmarathonläufer Kibet in einer deutlichen persönlichen Bestleistung von 58:45 Minuten knapp vor Daniel Mateiko (58:49) und deutlich vor Richard Yator (59:37) durch.

Amanal Petros blieb knapp unter 1:01 Stunden und wurde Achter. Es ist die drittschnellste Halbmarathonzeit der deutschen Laufgeschichte. Der 27-Jährige war dem schnellen Tempo der Spitzengruppe gefolgt und verpasste dabei die deutschen Rekorde im 5km- und 10km-Lauf beim Durchlaufen jeweils nur knapp, später gelang eine deutsche Bestleistung im 15km-Lauf.

Benard Kibet 5km-Teilzeiten: 13:38 / 13:54 / 13:55 / 14:15 / 3:01 (1,0975 km) Minuten

Ergebnisse RAK Halbmarathon 2023

Männer

  1. Benard Kibet (KEN) 58:45 Minuten *
  2. Daniel Mateiko (KEN) 58:49 Minuten
  3. Richard Yator (KEN) 59:37 Minuten *
  4. Gemechu Dida (ETH) 59:53 Minuten
  5. Hicham Amghar (MAR) 59:53 Minuten *
  6. Weldon Langat (KEN) 59:55 Minuten *
  7. Andamlak Belihu (ETH) 1:00:01 Stunden
  8. Amanal Petros (GER) 1:00:59 Stunden
  9. Ezra Tanui (KEN) 1:01:15 Stunden
  10. Abraha Marsha (ETH) 1:02:48 Stunden

Frauen

  1. Hellen Obiri (KEN) 1:05:05 Stunden
  2. Gotytom Gebreslase (ETH) 1:05:51 Stunden
  3. Ftaw Zeray (ETH) 1:06:04 Stunden *
  4. Brigid Kosgei (KEN) 1:06:34 Stunden
  5. Evaline Chirchir (KEN) 1:07:15 Stunden
  6. Bosena Mulatie (ETH) 1:07:38 Stunden
  7. Agnes Ngolo (KEN) 1:08:03 Stunden
  8. Camilla Richardsson (FIN) 1:10:08 Stunden *
  9. Alemaz Samuel (ETH) 1:10:31 Stunden
  10. Samantha Harrison (GBR) 1:10:47 Stunden

* neue persönliche Bestleistung

RAK Halbmarathon

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