Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
Die beiden größten Herbst-Marathonläufe auf österreichischem Boden, der Graz Marathon und der Drei Länder Marathon mit Ziel in Bregenz, finden am selben Tag statt – nämlich am kommenden Sonntag. Bei beiden Rennen stehen auch aus sportlicher Sicht die heimischen Akteure…


Die beiden größten Herbst-Marathonläufe auf österreichischem Boden, der Graz Marathon und der Drei Länder Marathon mit Ziel in Bregenz, finden am selben Tag statt – nämlich am kommenden Sonntag. Bei beiden Rennen stehen auch aus sportlicher Sicht die heimischen Akteure im Vordergrund.

Mit einer Ausweitung seines Programms auf zwei Tage versuchte der Graz Marathon seine Präsenz deutlich zu verstärken. Mit einer Verbreiterung der Bewerbsangebote werden diverse Läufertypen angesprochen, die dadurch die Möglichkeit haben, am Lauffest in der steirischen Hauptstadt teilzunehmen. Die Ambition der Programmerweiterung endete jedoch in einer kleinen Panne, denn der neu geschaffene „Fun Run“ nach den Kinderläufen am Samstag musste aus organisatorischen Gründen kurzfristig abgesagt und ersatzlos gestrichen werden.
Insgesamt werden rund 10.000 Teilnehmer bei allen Bewerben des Graz Marathon erwartet.
Drei Länder, ein Marathon – das gibt es am Bodensee heuer zum zehnten Mal. Seither haben über 70.000 Läuferinnen und Läufer, darunter 18.000 Kinder, ihre Spuren beim größten Laufevent in Vorarlberg hinterlassen. (Davor gab es bereits fünfmal einen Marathon im Dreiländereck, aber ohne Unterstützung des Hauptsponsors Sparkasse, womit eine neue Zeitrechnung gestartet wurde, Anm.). Im Vergleich zu den letzten Jahren gibt es eine kleine Streckenänderung, das Grundprinzip bleibt aber dasselbe. Gestartet wird in Lindau, dann führt der Marathon über deutsches, Schweizer und österreichisches Staatsgebiet, bevor die Ziellinie im Stadion von Bregenz erreicht wird. Rund 6.500 Läuferinnen und Läufer aus 60 Nationen haben sich für einen der Bewerbe angemeldet.
Aus sportlicher Sicht tauchen keine Eliteläufer aus Afrika in der Startliste auf, dafür könnte sich ein spannendes Rennen entwickeln. Der Deutsche Oliver Hoffmann ist laut Meldeliste in der Pole Position, aber Gianluca Borghese aus Italien, der Schweizer Berglauf-Spezialist David Schneider sowie seine Landsleute Fabian Anriss und Christoph Schäfer haben allerdings persönliche Bestleistungen, die der Zeit des Deutschen um nicht viel nachstehen. Rennleiter Günter Ernst erwartet ein taktisches Rennen: „Gegen Ende hin wird sich dann zeigen, wer von den Jungs die größeren Reserven hat.“ Bei den Damen möchte Sandra Urach (im Wald läuft’s), die 2014 als bisher letzte Österreicherin gewann, die Italienerin Ivana Lozzia fordern. Mit einer Bestleistung von 2:34:07 Stunden ist die dreifache italienische Marathon-Meisterin allerdings deutlich stärker einzuschätzen als die Lokalmatadorin.
Kleine Zeitung Graz Marathon
Sparkasse Drei Länder Marathon