Liebe Laufgemeinschaft,

Wir freuen uns, euch mitteilen zu können, dass RunAustria.at ein neues Zuhause gefunden hat! Ab sofort findet ihr alle neuen Beiträge, spannende Laufberichte und inspirierende Erfolgsgeschichten auf unserer neuen Plattform: RunUp.eu.

Unser Ziel ist es, euch ein noch besseres Leseerlebnis zu bieten und die Leidenschaft für das Laufen weiter zu teilen. Die Entscheidung zum Umzug spiegelt unser Engagement wider, euch aktuelle Inhalte in einem frischen und benutzerfreundlichen Format zu präsentieren.

Bitte beachtet: Der beliebte Club von RunAustria bleibt von dieser Änderung unberührt und wird weiterhin unter RunAustria.at zu finden sein. Wir möchten sicherstellen, dass die Community und die Clubmitglieder weiterhin den gewohnten Raum für Austausch und Engagement vorfinden, ohne Unterbrechung.

Was ändert sich für euch?

  • Neue Beiträge und Aktualisierungen werden ausschließlich auf RunUp.eu veröffentlicht.
  • Für Mitglieder und Fans des RunAustria Clubs bleibt alles beim Alten. Der Clubbereich und alle zugehörigen Funktionen bleiben auf RunAustria.at aktiv.

Wir laden euch herzlich ein, RunUp.eu zu besuchen und Teil unserer wachsenden Laufcommunity zu werden. Entdeckt die neuesten Beiträge und bleibt mit uns auf der Laufstrecke!

Für Fragen, Anregungen oder Feedback stehen wir euch wie immer zur Verfügung. Wir freuen uns auf diese neue Ära und darauf, euch auf RunUp.eu willkommen zu heißen!

Euer RunAustria-Team

Enter your email address below and subscribe to our newsletter

Perfektes VCM-Triple für Nancy Kiprop

Die Siegerin im Frauenrennen des 36. Vienna City Marathon heißt zum dritten Mal in Folge Nancy Kiprop. Die 39-Jährige Kenianerin ließ der Konkurrenz von Beginn an keine Chance und lief in 2:22:12 Stunden zu einem neuen, deutlichen Streckenrekord sowie einer…

Weiterlesen

Share your love

Die Siegerin im Frauenrennen des 36. Vienna City Marathon heißt zum dritten Mal in Folge Nancy Kiprop. Die 39-Jährige Kenianerin ließ der Konkurrenz von Beginn an keine Chance und lief in 2:22:12 Stunden zu einem neuen, deutlichen Streckenrekord sowie einer persönlichen Bestzeit. Schon nach wenigen Kilometern setzte die Kenianerin ihr erstes Ausrufezeichen. Auf der Prater Hauptallee gingen die Pferde mit ihr durch, nach fünf Kilometern hat sie zehn Sekunden Vorsprung auf die von Rahma Tusa aus Äthiopien und Landsfrau Angela Tanui angeführte Konkurrenz. Danach baute Kiprop ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Schnell war klar, wohin die Reise an diesem Tag gehen würde: Der seit 2000 gültige Streckenrekord von Maura Viceconte aus Italien (2:23:47) sollte geknackt werden.
 

© VCM / Leo Hagen
Pfeilschnelle erste Hälfte

Kiprop war zwischendurch fast zu schnell unterwegs, prognostizierte Endzeiten von unter 2:19 Stunden schienen auf den Zeitenmonitoren auf. Beim Halbmarathon ging sie nach 1:09:34 durch, danach wurde sie nur unwesentlich langsamer. Eine Schrecksekunde erlebte die zweifache Mutter auf dem Weg zurück in den Prater. Beim Griff nach einem Getränk rutschte ihr die Flasche aus der Hand, sie musste abbremsen und sich bücken. Das tat dem Rhythmus freilich nicht gut.
Unbeeindruckt davon drückte die 39-Jährige weiter aufs Tempo und musste diesem erst im Finish ein wenig Tribut zollen. Nach 2:22:12 Stunden zerriss sie das Zielband. Das VCM-Triple, drei Siege in Serie in Wien, waren perfekt. Dazu ein neuer Streckenrekord und persönliche Bestzeit. „Der Druck und die Erwartungen waren groß, aber ich habe heute einen sehr guten Job gemacht. Die Bedingungen waren fantastisch. Ich wusste, ich muss schnell anlaufen, weil die erste Hälfte einfacher ist. Das war gutes Timing.“ Auch die tolle Stimmung entlang der Strecke habe sie Richtung Ziel getragen.
 

Nancy Kiprop vor Schloss Schönbrunn. © VCM / Leo Hagen
 

Prämien für das Schulprojekt

Kiprop darf sich einmal mehr über ein schönes Preisgeld für Sieg und Streckenrekord freuen, das sie wieder in ihr groß angelegtes Schulprojekt in ihrer Heimat investieren will. „Ich habe noch viele Pläne, wir werden mit dem Projekt jedes Jahr um ein Stück größer, das macht mich glücklich.“
Kiprops Sieg war früh vorhersehbar, mit drei Erfolgen in der Bundeshauptstadt ist sie nun Rekordsiegerin bei Österreichs bedeutendstem Lauf-Event. Um den zweiten Platz duellierten sich Tanui und Tusa, Letztere verlor gegen Rennende deutlich an Tempo und schrammte sogar am Podest vorbei. Tanui belegte in 2:25:37 Stunden Rang zwei, als Dritte komplettierte Maurine Chepkemoi in 2:26:16 Stunden einen kenianischen Dreifachsieg.
 

© VCM / Leo Hagen
Klare Bestzeit für Wutti

Aus österreichischer Sicht konnte Eva Wutti (SU Tri Styria) in einem Rennen nach Wunsch aufzeigen. Die Kärntnerin, die im Vorjahr ihr Marathon-Debüt in Wien gab (2:37:59), absolvierte ein beherztes Rennen und lag bis zum Ziel im Bereich einer erhofften Endzeit von 2:34 Minuten. Die Leistung von 2:34:12 Minuten bedeutete nicht nur den ausgezeichneten Gesamtrang sechs, sondern auch eine Verbesserung der persönlichen Bestzeit um fast vier Minuten sowie die Qualifikation für die Leichtathletik-WM in Doha im Herbst 2019 (Limit: 2:36 Stunden, Anm.). Darüber hinaus hat sich Wutti mit ihrer Zeit bei den Frauen auf Rang vier der ewigen Bestenliste in Österreich eingereiht. (siehe Story über das VCM Team Austria)
40.590 Läuferinnen und Läufer, davon knapp 8.000 im Marathon, feierten am vergangenen Wochenende das größte Lauf-Fest Österreichs und kamen in den Genuss einer einzigartigen Stimmung und perfekten Wetterbedingungen.
 
 
Der RunAustria-Bericht des Männer-Rennens: Überraschungssieger Kipchumba verhindert ersten Schweizer Sieg
Der RunAustria-Bericht über das Abschneiden des VCM Team Austria: Österreichs Top-Marathonläufer glänzen in Wien
Der RunAustria-Bericht zum neuen österreichischen Marathon-Rekord: Lemawork Ketema bricht österreichischen Marathon-Rekord
 

Ergebnis Vienna City Marathon 2019 der Frauen

1. Nancy Kiprop (Kenia) 2:22:12 *
2. Angela Tanui (Kenia) 2:25:37 **
3. Maurine Chepkemoi (Kenia) 2:26:16 **
4. Rahma Tusa (Äthiopien) 2:26:58
5. Milliam Ebongon (Kenia) 2:29:33
6. Eva Wutti (Österreich) 2:34:12 **
7. Rutendo Nyahora (Angola) 2:34:49 **
8. Manuela Soccol (Belgien) 2:40:05
9. Paola Bonilla (Ecuador) 2:44:41 **
10. Nataliya Hatsuk (Weißrussland) 2:48:22 **
* Streckenrekord und persönliche Bestleistung
** persönliche Bestleistung
 
 
Vienna City Marathon

Share your love