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Pfeiffer Siegerin bei adidas Runners City Night in Berlin

Esther Pfeiffer gelang mit dem Sieg bei der adidas Runners City Night ein Motivationsboost Richtung Berlin Marathon. Fabienne Königstein feierte die EM-Generalprobe.
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Am Samstagabend lief Esther Pfeiffer als klare Siegerin der adidas Runners City Night in Berlin über die Ziellinie, danach erinnerte die Öffentlichkeit mittels Berichterstattung daran, dass sie großteils keine Verbandsförderung genießt und gemeinsam mit ihrem Ehemann Hendrik die Karriere stemmt. Ein EM-Start war nie ein Ziel, Pfeiffer konzentriert sich auf die Vorbereitung auf den Berlin Marathon, wo sie ihren zweiten Marathon laufen wird. Ganz im Gegenteil zur zweitplatzierten Fabienne Königstein, die bei der EM zum Kreis der Medaillenkandidatinnen zählt.

Esther Pfeiffer gewann den 10km-Wettkampf in einer Zeit von 31:20 Minuten klar vor Fabienne Königstein (31:57), die im deutschen EM-Team für den Marathon steht, und Anna Langerwisch (32:17). Für die 29-Jährige war dieses Rennen ein wichtiger Schritt Richtung Berlin Marathon Ende September, das nächste große Ziel des Ehepaars Pfeiffer, das nicht zum ersten Mal das Fördersystem in der deutschen Leichtathletik und im deutschen Sport im Allgemeinen kritisiert. Dieses Mal berichtete der „Tagesspiegel“ ausführlich.

Streckenrekord bei den Männnern

Rasant wurde bei den Männern gelaufen. Der äthiopische Sieger Kifle Kefyalew stellte mit einer Zeit von 28:03 Minuten einen deutlichen neuen Streckenrekord auf. Aaron Bienenfeld war in einer Zeit von 28:29 Minuten Zweiter vor dem Briten Jake Smith.

Rund 16.400 Anmeldungen gingen für die adidas Runners City Night ein und bedeuteten einen neuen Teilnehmerrekord. Der Hauptlauf über zehn Kilometer war bereits seit Wochen ausgebucht, österreichische Topläuferinnen und Topläufer waren keine am Start. Außerdem fanden ein 5km-Rennen und ein Skating-Bewerb statt. Die Veranstaltung veränderte ihren Start- und Zielbereich aufgrund einer Baustelle. Der Kurs führte großteils über den Kurfürstendamm.

Weitere wichtige Straßenläufe der letzten Wochen

🇮🇹 Marathon-Olympiasieger Tamirat Tola ehrte mit seiner Teilnahme den Straßenlauf Giro di Castelbuono in der Nähe von Palermo Ende Juli. Der Traditionsevent feierte seine 100. Austragung. Der äthiopische Star gewann bei Temperaturen von 38°C auf der sehr schwierigen rund 11,3 Kilometer langen Strecke in einer Zeit von 34:26 Minuten zehn Sekunden vor Italiens Star Yemaneberhan Crippa.

🇧🇷 Mitte Juli startete Tamirat Tolas Vorgänger als Marathon-Olympiasieger, Eliud Kipchoge, bei der zweiten Station seiner siebenteiligen Marathonserie über alle Kontinente der Erde. Beim Porto Alegre Marathon in Brasilien lief er als Gesamt-Zwölfter nach einer Zeit von 2:18:42 Stunden über die Ziellinie. Fast zehn Minuten schneller als der 41-jährige Kenianer war der marokkanische Sieger Ouria Zineddine (2:08:52).
Bei leichtem Regen und kühlen Temperaturen lief Kipchoge seinen ersten Wettkampf auf brasilianischem Boden seit den Olympischen Spielen von Rio de Janeiro 2016, als er in Dominanz die Goldmedaille gewann. „Brasilien bleibt in meinem Herzen und in meinem Gedächtnis“, sagte er nachher. Seine Ehefrau Grace Sugut war wie schon zum Auftakt der Serie im Mai in Kapstadt mit dabei.

Autor: Thomas Kofler
Bilder: © SCC Events / Tilo Wiedensohler

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