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Der Schweizer Jonas Raess und die Deutsche Hanna Klein sind am Samstag beim Meeting „Fast 5000“ in Montesson nahe Paris dem WM-Limit näher gerückt. Raess, der für die Erbringung des WM-Limits (13:07,00) einen Schweizer Rekord aufstellen müsste, belegte mit einer…


Der Schweizer Jonas Raess und die Deutsche Hanna Klein sind am Samstag beim Meeting „Fast 5000“ in Montesson nahe Paris dem WM-Limit näher gerückt. Raess, der für die Erbringung des WM-Limits (13:07,00) einen Schweizer Rekord aufstellen müsste, belegte mit einer Outdoor-Bestleistung von 13:13,83 Minuten Rang sechs vor dem Franzosen Yann Schrub und war damit bester Europäer. Levy Kibet aus Kenia gewann das Rennen in 13:04,21 Minuten vor Mohamed Ismail aus Dschibuti und Rodrigue Kwizra aus Burundi. Klein, die tags zuvor das Weltrekordrennen von Kipyegon im Rahmen des Diamond-League-Meetings ebenfalls in Paris aufgab (siehe RunAustria-Bericht), belegte als beste Europäerin Rang sechs vor Nadia Battocletti und Naomi Chepngeno aus Kenia, die unlängst das Eliterennen beim Österreichischen Frauenlauf gewonnen hat. In einer Zeit von 15:00,89 Minuten blieb die deutsche Hallen-Europameisterin im 3.000m-Lauf knapp vier Sekunden hinter dem WM-Limit. Siegerin des Wettkampfs war die 18-jährige Äthiopierin Medina Eisa in 14:46,60 Minuten klar vor Sarah Chelangat aus Uganda, Selah Businei aus Kenia und Weini Kelati aus den USA. Als zweitbeste Deutsche kam Alina Reh auf Platz 14, Miriam Dattke folgte auf Rang 18.
Das Meilenrennen der Frauen gewann die US-Amerikanerin Nikki Hiltz in einer Zeit von 4:22,07 Minuten überraschend vor der zuletzt starken Janat Chemusto aus Uganda. Im 1.500m-Lauf der Männer erzielte Narve Gilje Nordas eine persönliche Bestleistung von 3:32,39 Minuten und siegte klar vor Charles Philibert-Thiboutot aus Kanada und Jimmy Gressier aus Frankreich. Das Meeting in Montesson zählt zur Serie der On Track Nights, die am kommenden Wochenende nach Österreich kommt. Am 17. Juni findet die Track Night Vienna statt. Action auf dem Rasen, Beschallung, Zuschauer beidseitig nahe an der Bahn und eine Art Tunnelpassage sorgten für die von On angekündigte, neue Darstellung eines Meetings mit Fokus auf die Laufdistanzen.