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René auf Reisen online: Beste Stimmung, großer Sport

Ein kräftiger Regenguss ging gerade über dem Ratina Stadion nieder und scheuchte alle, die die Gelegenheit hatten, unter ein schützendes Dach. Eine Zeit lang stand unter dem Motto „Wasser marsch!“. Die armen Athletinnen und Athleten… Uns Journalisten konnte dieser kleine…

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Ein kräftiger Regenguss ging gerade über dem Ratina Stadion nieder und scheuchte alle, die die Gelegenheit hatten, unter ein schützendes Dach. Eine Zeit lang stand unter dem Motto „Wasser marsch!“. Die armen Athletinnen und Athleten… Uns Journalisten konnte dieser kleine Schönheitsfehler im Programm keinen Stimmungsabbruch bringen. Gespannt blickten wir auf die Laufbahn, denn Österreichs Rohdiamant im Mehrkampf bestritt bei diesem strömenden Regen den 800m-Lauf. Ihre Schlussdisziplin nach zwei Tagen Mitfiebern. Sie gewann die Silbermedaille mit einem neuen ÖLV-Junioren-Rekord. Wie vor zwei Jahren in Bydgoszcz, als die Kärntnerin Gold gewann, hievte sie den ÖLV bei Junioren-Weltmeisterschaften in den Medaillenspiegel. Grandiose Leistung!
 

© SIP / René van Zee
Seriensiegerin Chespol

Nicht nur weil der Regen mittlerweile aufgehört hatte, erwartete ich mit bester Laune das Finale im 3.000m-Hindernislauf der Frauen. Für mich der am besten besetzte Laufbewerb bei den Juniorinnen mit Celliphine Chespol als große Favoritin, die das Rennen in einer Zeit von 9:12,78 Minuten gewann. Dieser Erfolg knüpft nahtlos an eine außergewöhnliche Serie an: 2015 wurde sie Jugend-Weltmeisterin in Cali, 2016 Junioren-Weltmeisterin in Bydgoszcz. Bei beiden Gelegenheiten durfte ich ihr jugendliches Talent ebenfalls live im Stadion bewundern. In Tampere dominierte sie das Feld und torpedierte den Meisterschaftsrekord. Als Weltjahresschnellste in der Allgemeinen Klasse und schnellste Hindernisläuferin der Geschichte überhaupt, die aktuell nicht unter Dopingverdacht steht (wie Weltrekordhalteirn Ruth Jebet) kann man nur sagen: Adel verpflichtet eben! Nur einmal habe ich Celliphine Chespol bei einer internationalen Meisterschaft nicht triumphieren sehen: Das war bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften in Kampala 2017, als sie im Rahmen eines kenianischen Sechsfach-Triumphs mit die Bronzemedaille dekoriert wurde.
Übrigens: Lisa Oed lief ein tolles Rennen und wurde in einer Zeit von 9:57,45 Minuten Achte. Bisher der mit Abstand größte Erfolg der deutschen Läuferinnen und Läufer bei der Junioren-WM 2018.
 
RunAustria-Rennbericht: Titelverteidigung für Celliphine Chespol
 
René auf Reisen online
 
IAAF Junioren-Weltmeisterschaften 2018 in Tampere

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