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17 Tage lang haben die Olympischen Spiele von all den großen Problemen abgelenkt. Das betrifft nicht nur die gastgebende Nation Brasilien, sondern alle Teile der Welt. Doch dank des Refugee Olympic Teams gelang es dem größten Sportfest der Welt, welches…

Mit fünf Leichtathleten trat die Hälfte des Refugee Olympic Teams, welches in Rio vor allen Dingen bei der Eröffnungsfeier stimmungsvoll begrüßt wurde, in der Olympischen Kernsportart an. Sportlich, das war bereits vorher klar, konnten die zehn Athleten, die in Kenia, Deutschland, Luxemburg, Belgien und Brasilien eine neue Heimat gefunden haben, keine Akzente setzen. Der Vorlaufsieg der in Berlin wohnenden Schwimmerin Rami Anis, der allerdings nicht für einen Aufstieg ins Halbfinale reichte, war jedoch ein bedeutender Moment dieser Spiele. Besonders auffallend war besonders bei den Laufbewerben die Herzlichkeit, die andere Athleten den Läuferinnen und Läufern des Refugee Olympic Teams entgegenbrachten. Sie empfingen die Sportler, bei denen der Olympische Urgedanke „Dabei sein ist alles!“ absolute Priorität hatte, im Ziel mit Umarmungen und Glückwünschen.
Das Refugee Olympic Team geht bei seiner Premiere als gelungene Initiative von Seiten des Internationalen Olympischen Komitees in die Sportgeschichte ein. Die ehemalige kenianische Weltklasse-Marathonläuferin Tegla Loroupe, Chef de Mission des Refugee Olympic Teams, das unter Olympischer Flagge antrat, will die Refugee Olympic Athletes für die nächsten Spiele in Tokio gezielter und intensiver vorbereiten. Damit geht sie im Gegensatz zu den Hoffnungen des IOC-Präsidenten Thomas Bach nicht aus, dass diese Initiative eine einmalige bliebt, weil sie aufgrund der gesellschaftspolitischen Situation nicht mehr notwendig sein wird.
Olympische Spiele 2016 in Rio de Janeiro