Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter


2:24:58 Stunden – das war bis vor kurzem die schnellste Zeit, die jemals von einer Marathonläuferin beim Oberbank Linz Donau Marathon erzielt worden ist. Sie wurde vergangene Woche endgültig aus den Annalen der größten Laufveranstaltung Oberösterreichs gestrichen. Denn Gladys Jerop Kimaina, der diese Leistung 2025 gelungen ist, ist von der kenianischen Anti-Doping-Behörde wegen eines Verstoßes gegen die Anti-Doping-Regeln für zwei Jahre gesperrt worden. Konsequenterweise wurde ihr Resultat beim Linz Marathon 2025 nun gelöscht.
Der Veranstalter des Linz Donau Marathon kommunizierte in seiner Presseaussendung das Upgrade der diesjährigen Siegerzeit von Jackline Chepngeno (2:26:01) zum neuen Streckenrekord der Veranstaltung. Und deklarierte gleichzeitig Real Cherop, eine Landsfrau der beiden, zur Siegerin des Linz Marathon 2025.
Mit dieser Änderung unterstreiche der Event auch sein klares Bekenntnis zu sauberem und fairem Sport, hieß es in der Aussendung von vergangenem Mittwoch. Man habe auf die Information von Seiten der kenianischen Anti-Doping-Agentur (AKAD) binnen weniger Tage mit der offiziellen Disqualifikation reagiert. Wie die Salzburger Nachrichten unter Berufung auf Günther Weidlinger, Rennleiter und Sportdirektor des Oberbank Linz Donau Marathon, berichtete, habe sich das Verfahren gegen Kimaina, welches bereits im Sommer 2025 begann, über ein Jahr hingezogen.
„Auch wenn zwischen dem Rennen und der endgültigen Mitteilung durch Anti Doping Kenia über das Verfahren viel Zeit vergangen ist, ist für uns entscheidend, dass die Kontrollmechanismen funktionieren und Konsequenzen gezogen werden“, betont Weidlinger. Die in Linz abgenommene Dopingkontrolle sei ausschlaggebend für die Ermittlungen der kenianischen Behörden gewesen. Details zur entdeckten Substanz oder zum bestraften Vergehen sind nicht bekannt. „Der Oberbank Linz Donau Marathon steht ohne Wenn und Aber für sauberen und fairen Sport und unterstützen bewusst die Dopingkontrollen der NADA. Wir leisten damit unseren Beitrag dazu, dass Athletinnen und Athleten, die sich an die Regeln halten, am Ende auch jene Anerkennung bekommen, die ihnen zusteht“, ergänzt der ehemalige ÖLV-Rekordhalter im Marathon.
Neue offizielle Siegerin ist Rael Cherop mit einer Zeit von 2:29:15 Stunden. Die ursprünglich Zweitplatzierte bekommt nun auch das bisher nicht ausgezahlte Preisgeld für den Sieg. Die 33-jährige Kimaina ist zwei Marathons in Österreich gelaufen. Das Ergebnis beim ersten beim 3-Länder-Marathon 2024, wo sie Zweite wurde, bleibt weiterhin bestehen.