Liebe Laufgemeinschaft,

Wir freuen uns, euch mitteilen zu können, dass RunAustria.at ein neues Zuhause gefunden hat! Ab sofort findet ihr alle neuen Beiträge, spannende Laufberichte und inspirierende Erfolgsgeschichten auf unserer neuen Plattform: RunUp.eu.

Unser Ziel ist es, euch ein noch besseres Leseerlebnis zu bieten und die Leidenschaft für das Laufen weiter zu teilen. Die Entscheidung zum Umzug spiegelt unser Engagement wider, euch aktuelle Inhalte in einem frischen und benutzerfreundlichen Format zu präsentieren.

Bitte beachtet: Der beliebte Club von RunAustria bleibt von dieser Änderung unberührt und wird weiterhin unter RunAustria.at zu finden sein. Wir möchten sicherstellen, dass die Community und die Clubmitglieder weiterhin den gewohnten Raum für Austausch und Engagement vorfinden, ohne Unterbrechung.

Was ändert sich für euch?

  • Neue Beiträge und Aktualisierungen werden ausschließlich auf RunUp.eu veröffentlicht.
  • Für Mitglieder und Fans des RunAustria Clubs bleibt alles beim Alten. Der Clubbereich und alle zugehörigen Funktionen bleiben auf RunAustria.at aktiv.

Wir laden euch herzlich ein, RunUp.eu zu besuchen und Teil unserer wachsenden Laufcommunity zu werden. Entdeckt die neuesten Beiträge und bleibt mit uns auf der Laufstrecke!

Für Fragen, Anregungen oder Feedback stehen wir euch wie immer zur Verfügung. Wir freuen uns auf diese neue Ära und darauf, euch auf RunUp.eu willkommen zu heißen!

Euer RunAustria-Team

Enter your email address below and subscribe to our newsletter

Standesgemäße Siege für Semenya und Rudisha beim ISTAF

Caster Semenya hat sich mit einem in einer großen Überlegenheit herausgelaufenen Sieg beim ISTAF im Berliner Olympiastadion standesgemäß aus der Saison 2016 verabschiedet und geht damit ungeschlagen in die winterliche Wettkampfpause. Die 25-jährige Südafrikanerin zeigte sich auf jener Bahn, auf…

Weiterlesen

Share your love

Caster Semenya feiert in Rio ihren Olympiasieg mit der südafrikanischen Nationalflagge. © Getty Images
Caster Semenya feiert in Rio ihren Olympiasieg mit der südafrikanischen Nationalflagge. © Getty Images
Caster Semenya hat sich mit einem in einer großen Überlegenheit herausgelaufenen Sieg beim ISTAF im Berliner Olympiastadion standesgemäß aus der Saison 2016 verabschiedet und geht damit ungeschlagen in die winterliche Wettkampfpause. Die 25-jährige Südafrikanerin zeigte sich auf jener Bahn, auf der 2009 bei den Weltmeisterschaften ihr Stern am Leichtathletik-Himmel aufging, trotz der Müdigkeitserscheinungen, die die lange Saison laut eigenen Aussagen mit sich gebracht hat, von ihrer besten Seite und siegte in einer Spitzenzeit von 1:55,68 Minuten.

Keine Chance für Konkurrenz

Semenya nahm sofort den zweiten Platz hinter Pacemakerin Ilona Usovich ein und diktierte nach deren Ausscheiden dem Rest des Feldes ihr Tempo auf. Bereits in der letzten Kurve hatte die Südafrikanerin einen derartig großen Vorsprung, dass der Sieg zu keiner Zeit gefährdet war. Semenyas größte Konkurrentin im Laufe der gesamten Saison, Hallen-Weltmeisterin Francine Niyonsaba, die in den direkten Duellen gegen Semenya allerdings immer das Nachsehen hatte, parierte eine Attacke der immer stärker werdenden Polin Joanna Jozwick und sicherte Rang zwei mit einem Rückstand von fast zwei Sekunden. Eunice Sum überholte im Spurt Jozwick im Kampf um Platz drei, als zweitbeste Europäerin belegte Vorjahressiegerin Lynsey Sharp Rang fünf.
Wer sich vor Augen halten wollte, was sich in nur einem Jahr in dieser Disziplin getan hat, konnte dies in Berlin perfekt analysieren: Im Vorjahr kam Semenya auf Rang acht ins Ziel, klar distanziert von der Schottin und chancenlos auf einen Erfolg. Es war ihre letzte Niederlage…
Deutsche Beteiligung hatte das Rennen im Rahmen des wichtigsten Meetings auf deutschem Boden natürlich auch. Christina Hering konnte jedoch nur den zehnten und letzten Platz belegen und lief eine Zeit von 2:03,02 Minuten.

Rudisha feiert Favoritensieg

Auch im 800m-Lauf der Herren setzte sich der Olympiasieger hervorragend in Szene. Doch David Rudisha hatte im mit 44.500 Zuschauern hervorragend besetzten Berliner Olympiastadion einen hartnäckigen Gegner. Wie gewohnt diktierte der 28-Jährige von vorne, ausgangs der letzten Runde lag der junge Kenianer Kipyegon Bett gefährlich nahe. Doch der Superstar ließ sich die Butter nicht vom Brot nehmen und finishte eines der schnelleren 800m-Rennen des Jahres, begleitet von künstlichem Feuerwerk auf beiden Flanken, in einer Zeit von 1:43,31 Minuten. Der 18-jährige Junioren-Weltmeister feierte auf Rang zwei eine persönliche Bestleistung von 1:43,76 Minuten. Erst dahinter kamen die beiden Polen ins Ziel, wobei Adam Kszczot das erste Mal seit längerer Zeit wieder vor Marcin Lewandowski lag.

Lagat und Krause auf zweiten Plätzen

Auf seiner Abschiedstournee durch Europa hätte Bernard Lagat im Berliner Olympiastadion, wo der mittlerweile 41-Jährige vor sieben Jahren zwei WM-Medaillen gewann, beinahe noch einmal gewonnen. Der US-Amerikaner musste sich in seinem letzten Rennen als Profi in einer Zeit von 7:43,63 Minuten über 3.000m nur dem Kenianer Augustine Choge (7:43,00 Minuten) geschlagen geben. Während der für Bahrain laufende Birhanu Balew in persönlicher Bestleistung von 7:44,29 Minuten das Stockerl komplettierte, kam der Deutsche Florian Orth auf der neunten Position ins Ziel und wurde bester Europäer.
Im 3.000m-Hindernislauf der Damen musste sich Lokalmatadorin Gesa Felicitas Krause in Abwesenheit der absoluten Weltklasse überraschend der kenianischen Junioren-Weltmeisterin Celliphine Chespol geschlagen geben. Die 18-Jährige siegte in einer Zeit von 9:25,49 Minuten mit einem Vorsprung von über fünf Sekunden auf die Deutsche. Rang drei ging an die Ukrainerin Mariya Shatalova. Die zweite Deutsche im Feld, Jana Sussmann belegte den fünften Rang.

ISTAF in Berlin

Share your love